Imperial Cleaning

ken­nen­ler­nen, ken­nen ler­nen

Lass uns all dieses ein wenig aufschlüsseln.

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Zukunft für DICH

Ich weiss nicht, wie ich es beschreiben soll, wie ich dich beschreiben soll. Ich weiss noch, wie ich jeden Abend an dich gedacht habe, als es dir nicht so gut ging. Ich habe mir Sorgen um dich gemacht. Sorgen, weil ich nicht wusste, wie es dir geht. Es war schwer, denn das einzige, was ich damals tun konnte, war an dich zu denken. Und das habe ich jeden Tag getan. Aber umso schöner war der Moment, als ich deine Zeilen wieder lesen durfte.

Ich habe mich gefreut, wie ein kleines Kind, glaub mir. Manchmal, wenn ich völlig fertig von der Arbeit nach Hause komme, schaffst du es wieder, mich zum lachen zu bringen, auch wenn mir eine Sekunde vorher noch zum weinen zumute war.

Ich weiss nicht, wie du das machst, aber ich bin froh, dass du es tust. Unsere Gespräche können ernst sein und andere wiederum beinhalten den grössten Unsinn. Aber jedes ist besonders und ich möchte sie auf keinen Fall missen müssen. Du wirst dich jetzt wahrscheinlich fragen, warum ich dir das alles erzähle. Das hat einen Grund.

Als Jugendlicher hast du dich vor allem mit Graffiti beschäftigt. Zusammen mit deinem damaligen Kumpel Lars Teichmann, der inzwischen ein erfolgreicher Maler geworden ist, hast du viele Jahre Bilder auf Wände gesprüht. Wie bist du dann zur Fotografie gekommen? Klasse sind Lars und ich in dieselbe Klasse gesteckt worden. Da wir beide während der Unterrichtsstunden gerne vor uns hin gemalt haben, sind uns unsere Gemeinsamkeiten schnell aufgefallen. Daraus ist dann die Idee entstanden, etwas mit Graffiti zumachen.

Und so haben wir angefangen, täglich gemeinsam in einer alten Fabrikhalle in der Nähe von unserer Schule zu sprühen. An diesem Ort haben wir uns dann ca. Die Wand war um die Meter lang. Der optimale Ort, um viele Graffiti-Künstler zum gemeinsamen Sprayen einzuladen. Während dieser Sessions habe ich auch mit dem Fotografieren angefangen. Ich war auch derjenige, der unsere Wände fotografisch dokumentiert hat.

Die habe ich dann immer als Collagen aus den einzelnen Bildern zusammen gesetzt. Es war auch die Zeit, in der eine Entscheidung für Ausbildung oder Studium anstand. Leider konnte meine Familie sich überhaupt nicht vorstellen, was die Fotografie für mich bedeutete und steckte mich über familiäre Kontakte erst einmal in eine Maurerlehre.

Das war wie ein Straflager, und nach 6 Monaten habe ich diese Lehre abgebrochen und habe noch am selben Tag ein sechsmonatiges Praktikum bei einem Fotografen begonnen.

Dieser Fotograf hat mich dann später auch ausgebildet. Ich habe übrigens schon während meines zweiten Lehrjahres private Aufträge erhalten und u. Sie war später langjährige Assistentin bei Michael Schmidt. Und war ich Preisträger beim Deutschen Jugend Fotopreis. Wer war der Fotograf, bei dem du in die Lehre gegangen bist? Hatte er dein Talent erkannt und dich dann entsprechend gefördert? In den ersten Monaten lief alles super, als er aber mal im Krankenhaus war und ich einspringen musste um Babyaufnahmen zu machen, veränderte sich die Situation total.

Die Eltern waren geschockt und mein Chef nicht glücklich darüber. Ich fand es dagegen innovativ. Er reagierte sehr wütend und ich durfte ab diesen Moment nie wieder Kundenbilder machen. Ich konnte danach meine eigenen Shootings umsetzen, weshalb ich die restlichen zwei Jahre meiner Ausbildung eigentlich eher als Autodidakt verbrachte. In der Berufsschule kamen meine selbstproduzierten Bilder aber super gut an und ich wurde in meiner eigenen Sicht bestärkt. Ich war sehr experimentell unterwegs.

Ich habe Menschen angemalt und in Landschaften fotografiert, Nackte bei minus 20 Grad posieren lassen und ich habe gerne Selbstportraits gemacht. Mein erstes Shooting habe ich mit zwei nackten Frauen in einer Badewanne gemacht, die sich in einem alten Haus ohne Heizung befand. Das war im Winter.

Ich werde dieses Shooting nie vergessen, wir hätten alle sterben können. Cartell Citycards hat von diesem Motiv damals zehntausende von Postkarten gedruckt und Deutschlandweit verteilt.

Für mich war es schon damals klar, dass ich nie ein guter Angestellter sein würde, sondern dass ich mein eigener Boss sein musste. Ich habe es immer geliebt, meine eigenen Ideen umzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt, mit zwanzig, war ich mir ehrlich gesagt noch gar nicht bewusst darüber was es bedeutet, selbstständig zu sein.

Einfach waren die ersten Jahre nicht. Meine damalige Agentin aus Berlin, mit der ich schon während meiner Lehrzeit zusammengearbeitet hatte, hat mir die Selbstständigkeit vorgeschlagen; auch weil ich ja schon während der Ausbildung für Magazine gearbeitet hatte. Kannst du das näher erläutern? Was hast du für Magazine fotografiert?

Und wie bist du zu einer Agentin gekommen, wie hat sich das ergeben? Und dann habe ich Matthias Schweighöfer fotografiert. Es waren immer Portraits, die sehr schnell gehen mussten. Für ein Shooting hatte ich oft nicht mehr als zwanzig Minuten Zeit.

Ergeben hatte sich das alles nach meiner Preisverleihung auf der Photokina. Sie hat meine Arbeiten verschiedenen Kontakten gezeigt und so bin ich dem Fotografen Stephan Gabriel aus Hamburg aufgefallen.

Er war damals Redakteur bei einer Hamburger Zeitschrift. Er wiederum kannte meine Agentin und so ist schnell der Kontakt entstanden. Mit was für einer Kamera oder welchen Kameras hast du damals gearbeitet? Leider ist die Produktion dieses Films eingestellt worden. Gibt es digitale Kameras, mit denen du das erreichst, was du fotografisch anstrebst? Ich finde analog und digital ist überhaupt nicht dasselbe. Jede Kamera und vor allem jedes Objektive hat seinen eigenen Charakter.

Es gibt Bilder, die ich nur machen konnte, weil ich genau die eine Kamera dabei hatte. Umgekehrt ist es genauso. Ich arbeite sehr intuitiv und habe auf Reisen oft vier Kameras dabei: Hier finden Sie Tipps und Hintergrundwissen zur deutschen Sprache, Sie können sich in Fachthemen vertiefen oder unterhaltsame Sprachspiele ausprobieren.

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