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Entdecken Sie diesmal Köstlichkeiten aus dem Partnerland Finnland.

Die beliebtesten Hotels für Urlaubsreisen

Wohnen und Abstinenz

Englisch lernen im Land von Harry Potter. Freude an der Natur. Urlaub kann so bunt sein. Wo soll es hingehen? Wann haben Sie Ihren letzten Kurzurlaub gemacht? Einfach mal raus aus dem Alltag! Da reichen manchmal schon ein paar Tage um neue Kraft zu tanken. Verbringen Sie Ihren Familienurlaub im sonnigen Süden, so vergisst man so manche regnerische Stunde daheim.

Entdecken Sie hier tolle Angebote zu besonders günstigen Preisen! Schnell Freunde finden und ein Treffpunkt, wo kreative und spannende Angebote stattfinden — Kinderbetreuung mit Herz. Hier finden Sie Reiseziele mit Kinderbetreuung. Erholung auf Usedom , der schönsten und sonnigsten Insel Deutschlands! Von hier aus haben Sie den besten Ausgangspunkt für alle Ihre Erkundungen.

Jede von Ihnen ist einzigartig und doch gehören Sie unverkennbar zusammen. Zu jeder Seebrücke gehört selbstverständlich ein wunderbarer Sandstrand. Beliebt sind auch Radtouren über die Insel. Schnell zu erreichen ist das Ufer des Schmollensees und das Wasserschloss in Mellenthin. Die ausgebauten Radwege werden Sie zu schönen Fotomotiven führen. Pferdeliebhaber kommen im Ferienpark auch voll auf Ihre Kosten. An den Park angebunden ist ein Reitstall. Verbringen Sie den Jahreswechsel auf einer der beliebtesten deutschen Urlaubsinseln — auf Usedom.

Der Ferienpark liegt im Herzen der schönen Insel und bietet Ihnen somit den idealen Ausgangspunkt für Ihre ganz persönlichen Entdeckungstouren. Gehen Sie am Strand spazieren und lassen Sie sich mit etwas Glück, wenn das Wetter mitspielt, von einer traumhaften Winterlandschaft an der Ostseeküste verzaubern. Unternehmen Sie beispielsweise einen Ausritt am Strand — ein Erlebnis, an das sich nicht nur Pferdeliebhaber gerne zurückerinnern werden.

Nach einer Woche ging die Sauferei wieder los, und nach einer weiteren Woche oder war ich wieder im Krankenhaus, und das ganze ging von vorne los. Nur jedes mal ein anderes Krankenhaus. Jetzt hatte ich ja auch die Zeit dafür, da ich meinen Job in der Zwischenzeit auch verloren hatte. Habe dann nur schwarzgearbeitet, abends das Geld abgeholt, und dann ab in die Kneipe. Alles Versoffen, manchmal an einem Abend Dann musste nachgetankt werden. Dieses Leben habe ich fast ein ganzes Jahr ausgehalten.

Hatte in der Zeit ca. Als ich das letzte mal in einem Krankenhaus gelegen habe, war da eine zierliche Ärztin die mir gesagt hat, Herr Das hatte mir unheimlich zu denken gegeben.

Ich bin dann aus dem Krankenhaus heraus zu einer in unserer Nähe befindlichen Rheinischen Landesklinik gefahren und habe mich nach einem Termin für eine Entgiftung und Therapie erkundigt. Mir wurde dann ein Termin in einer Woche angeboten, den ich auch angenommen habe. Freitags morgens wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Als ich wieder nach Hause kam waren in den Türen andere Schlösser, so dass ich jetzt auch kein Dach mehr über dem Kopf hatte.

In der Wohnung war meine Frau mit den Kindern. Ich war ganz unten in meinem Leben angelangt. Meinem Vater konnte und wollte ich nicht mehr unter die Augen treten, meine Geschwister hatten sich von mir abgewandt. Ich war in meinen Augen der ärmste Mann der Welt. Alle wollten mir nur Böses. Bis Sonntagabend habe ich dann durchgesoffen.

Ich hatte mir in einem Hotel ein Zimmer genommen. Montags bin ich dann in die Klinik zur Entgiftung gefahren wo ich 2 Wochen war. Es war die Hölle für mich, erstens mein Befinden, und dann noch die anderen Patienten, und das eingeschlossen zu sein.

Nach der Entgiftung habe ich mit einer Therapie die zuerst auf 4 Monate angesetzt war begonnen. In den ersten 3 Monaten habe ich überhaupt nichts verstanden oder begriffen wo ich war. Dann habe ich erst das Denken angefangen. Meine noch Ehefrau kam dann es war das einzige mal das sie mich besucht hat und berichtete mir das sie von meinem, was ich dachte er sei mein bester Freund, schwanger sei. Ich habe dann den ich zu dieser Zeit noch getragenen Ehering ausgezogen und ihn in die Toilette geworfen und für mich das kämpfen angefangen.

Dann kam der Termin der Scheidung, was mich aber kalt gelassen hat. Ich wusste es gibt kein zurück mehr für mich nur noch nach vorne. In der Therapie lernte ich dann meine zweite Ehefrau kennen, die Tablettenabhängig war, und auch am Boden zerstört war. Im Januar ist dann auch mein Vater gestorben. Sie hat mich zu dieser Zeit mit Rat und Tat unterstützt, hat mich an der Hand gepackt und mir gesagt, nur noch diese Richtung immer gerade aus, nicht rechts oder links.

Als wir uns genähert hatten, wurde unser Verhalten auch von unseren Therapeuten hinter vorgehaltener Hand gebilligt. Wir sind dann nach der Therapie zusammengezogen, in einer für mich neuen Umgebung, mit neuen Freunden, und haben nach sehr langen Überlegungen uns dazu entschlossen, wir beide wollen noch ein Kind, und wir wollen dann aber auch heiraten, was dann auch beides in Erfüllung gegangen ist.

In der Zwischenzeit hatte ich eine Umschulung gemacht, mit einem sehr guten Abschluss, und einen neuen Arbeitgeber gefunden. Den neuen Kollegen habe ich am Anfang nichts von meiner Abhängigkeit erzählt, erst nach einigen Monaten, zu denen ich Vertrauen hatte, und das meine Krankheit nicht sofort an alle weiter erzählt wurde. Ich habe mich dann aber in meiner Freizeit in viel Arbeit verkrochen, Aushilfsjobs, um auch noch etwas dazuzuverdienen, denn mein Sohn war in der Zwischenzeit geboren worden.

Denn das ist und bleibt eine ganz ernste Sache. Zu den Kindern aus erster Ehe hatte ich nur wenig oder keinen Kontakt, der dann aber nach einiger Zeit ganz abgebrochen ist, was mir sehr weh getan hat. Ich bin aber trotzdem standhaft geblieben. Ich hatte wieder eine Familie, und war auf der anderen Seite glücklich. Meine zweite Ehefrau ist dann aber nach langer schweren Krankheit verstorben, und mein Sohn und meine ältere Tochter zu der ich wieder Kontakt hatte, haben mir den nötigen Halt gegeben, so das ich wieder standhaft geblieben bin.

Nach einigen Jahren habe ich dann eine neue Ehe versucht, was aber voll daneben gegangen ist und ich diesmal mit den Nerven am Ende war und eine Therapie in einer Klinik antreten musste.

Sie hatte mich angezeigt, ich hätte Eigentum meines Arbeitgebers im Keller, was sich aber bei einer Hausdurchsuchung durch die Kripo nicht bewahrheitet hatte. Auch hatte sie sich mit Urkundenfälschung mehrmals an meinem Konto bedient, was ich aber zum Glück rechtzeitig gemerkt habe. Sie ist dafür auch bestraft worden, weil die Kripo schnell gemerkt hatte was sie wollte.

Sie wollte mich zerstören und am Boden sehen. Aber wieder alles ohne Alkohol. Dann lernte ich meine jetzige Lebensgefährtin kennen. Seit Mai haben wir eine gemeinsame Wohnung, Ich habe meine Wohnung noch, wo aber jetzt mein Sohn wohnt. Den ersten Streit haben wir noch vor uns. Meinungsverschiedenheiten haben wir schon mal, aber das kommt in den besten Familien vor. Ich habe aber auch in all den Jahren immer wieder erlebt, das es sehr viele Menschen gibt, die nicht begreifen wollen, das es jemanden gibt der keinen Alkohol trinkt.

Da kommen dann immer die für mich sehr dummen Sprüche, wie du trinkst keinen Alkohol, das verstehe ich aber nicht, ein Bier macht doch nix. Was das aber für mich und auch alle Trockenen Alkoholiker bedeutet, das nur eine Bier, wollen oder können die nicht begreifen. Ich kann dort mit meinem Wissen anderen Menschen helfen. Zu meiner anderen Tochter habe auch wieder einen guten Kontakt.

Sie hat mich als ob nichts gewesen wäre angerufen, und mir mitgeteilt dass ich Opa bin, worüber ich mich riesig gefreut habe. Das mir meine Kinder verziehen haben das ich Ihnen durch meine Sauferei die Kindheit ziemlich versaut habe, darüber bin ich natürlich auch sehr froh, habe aber immer noch ein sehr schlechtes Gewissen deshalb, auch nach all den Jahren. Denn immer, oder sehr oft mit einem besoffenen Vater zu leben, ist nicht einfach; besonders wenn die Kinder, sie waren bei der Trennung 7 und 10 Jahre, noch so jung sind.

Aber sie sind trotzdem ihren Weg gegangen, und ich bin auch stolz auf sie. Also hat der liebe Gott doch in all den Jahren ein Auge auf mich geworfen und mich nicht fallen gelassen. Dafür bin ich Ihm jeden Tag dankbar. Ich kann aber heute mit Stolz? Es kann sein das ich irgendwann etwas gegessen habe, wo eventuell ein Tropfen? Zur Geschmacksverfeinerung drin war, was will ich aber auch nicht wissen will. Bei uns wird grundsätzlich nur ohne Alkohol gekocht. Ich möchte mit diesem Bericht auf keinen Fall ein Vorbild sein, ich möchte nur viele Menschen davor bewahren, das sie das gleiche was ich durchlebt habe, auch durchleben.

Es gibt soviel alkoholfreie Getränke, die schmecken sehr sehr gut. Besonders wenn ihr mit dem Auto oder dem Motorrad unterwegs seit, Finger weg vom Alkohol. Es ist so schnell etwas passiert, und dann werdet ihr und die Opfer im ganzen Leben nicht mehr froh Einige Sachen habe ich einfach vergessen, oder ich will mich nicht mehr daran erinnern, wie mich z.

Wenn ich das alles noch berichten wollte, wäre das ganze noch ein Blatt länger geworden. Ich wünsche allen die dieses lesen, dass sie trocken werden, bzw. Es ist keine Schande ein Alkoholiker zu sein, aber es ist eine Schande nichts dagegen zu tun. Wenn jemand irgendwelche fragen zu dem Thema hat, bitte melden bei mir, auch anonym: Wenn ich helfen kann, mache ich das gerne Peter.

Da ich meine Erfahrungen gerne weiter gebe und es hier um das Thema Urlaub geht, fühle ich mich auch persönlich angesprochen etwas zu diesem Thema zu schreiben. Denn das ist gar nicht so einfach wie zu Hause. Zu Hause hat man seinen geregelten Tagesablauf und meistens nur Abends frei.

Im Urlaub hat man den ganzen Tag frei, hat keine Verpflichtungen und viel zu viel Zeit. Und wenn man einen misstrauischen Partner hat, der einem ständig auf der Pelle hängt, ist das gar nicht so einfach.

Natürlich kann man den Partner verstehen, aber auch dies ist nicht einfach. Ich muss gestehen das es nicht einfach war und teilweise war ich nahe dran den Urlaub abzubrechen, weil es mir teilweise nicht gelang den Drang nach Alkohol abzustellen. Tagsüber an den Biergärten vorbei laufen, das schöne kühle Nass was ich so begehrte in weiter Ferne.

Und immer meinen Wachhund dabei, die es mir nicht gestattete auch nur an meinem Stoff zu riechen. Was mir fehlte war meine Selbsthilfegruppe wo ich solche Dinge besprechen konnte, oder ich konnte jemanden aus der Gruppe anrufen. Da wir an der Nordsee waren, hatte meine Frau die Super Idee. Schau doch mal ob es hier eine Selbsthilfegruppe gibt. Und siehe da, im Nachbarort gab es eine Selbsthilfegruppe und eine Kontaktadresse an die ich mich wenden konnte.

Ich rief sofort da an, Schade das Band lief und ich bat um Rückruf, der dann am Abend erfolgte. Es war ein sehr positives Gespräch und ich besuchte die Gruppe noch zweimal im Urlaub. Das hat meinen ersten Urlaub nach der Therapie gerettet, denn nun konnte ich mich austauschen und war mit meinen Problemen nicht mehr alleine.

Ich war nicht der erste Alkoholiker der sich im Urlaub an diese Gruppe gewandt hatte und diese Gruppe war sehr nett und Hilfreich. Auch wenn es Verständigungsprobleme gibt, hat man aber das Gefühl nicht alleine zu sein. Und das ist wichtig. Nun wünsche ich Euch alles Gute und hoffe das Euer erster Urlaub nach der Therapie trocken und erholsam verläuft. Oder der Weg in eine bessere Zukunft?? Damit es für euch nicht so schwer wird diesen Artikel zu lesen möchte ich mich erstmal vorstellen.

Da kneift jeder gerne mal, aber ich werde es trotzdem wagen, denn nur wer ans Eingemachte geht, hat wirklich Chancen. Denn nicht jeder Rückfall muss in einem Inferno oder totaler sozialer Isolation enden. Nach der ersten Therapie war ich 4 Jahre trocken und es begann mit alkoholfreiem Bier. Was kommen musste war klar. Bier, das einzig Wahre. Selbst wenn ich es schaffte Tage und Wochen nichts zu trinken, so war der Absturz vorprogrammiert.

So landete ich im November 97, nach Verlust der Arbeitsstelle das zweite mal in Wied. Nach über 7 jähriger Trockenheit erwischte es mich das erste mal auf einem Seminar. Danach trat eine Pause von ca. An Hilfe holen dachte ich gar nicht, denn ich hatte mal wieder den richtigen Zeitpunkt verpasst und wieder nicht gemerkt das ich schon wieder in dem Kreislauf drin war aus dem man sehr schwer raus kommt.

Mit der Erkenntnis mal wieder versagt zu haben, wurden die Abstände in denen ich trank wieder kürzer und kürzer, bis ich wieder fast jeden Tag trank. Die Schuldgefühle wuchsen mit jedem Bier und ich bekam Depressionen.

Die Menge die ich trank war zwar nicht so viel wie und ich machte zwischendurch immer mal wieder Pausen, aber ich wusste ich musste so schnell wie möglich die Notbremse ziehen, aber wie? Da war mein Sohn, klein unschuldig und nichts ahnend, meine Frau die wieder Höllenqualen litt,- und ich, der wieder trank. Meine Arbeit hatte ich ja noch und auffällig war ich noch nicht geworden, also warum aufhören, ich hatte doch alles im Griff.

Und so trank ich weiter bis ich im September die Notbremse zog und mir eine Einweisung zur Entgiftung holte, mit dem Ziel von da aus wieder mal in eine Therapie zu fahren. Was für eine Angst?? Die Angst die Kontrolle ganz zu verlieren, ganz abzustürzen, vor einem harten Entzug bis hin zum Delirium Tremens. Die Angst vor einem Konflikt mit meinem Arbeitgeber.

Die Angst zu sagen, ich habe mal wieder versagt, was ja nur teilweise stimmte. Die Angst vor mir selbst. Die Angst alles zu verlieren. Nicht der Alkohol hat mich diesmal besiegt, sondern die Angst. Und so sitze ich hier in Wied und bekomme die Hilfe die ich brauche, um mich weiterhin um meinen Sohn zu kümmern, ihn aufwachsen zu sehen und hoffentlich ein guter Vater zu sein.

Meiner Frau die Angst zu nehmen und versuchen da anzuknüpfen wo ich im März aufgehört habe. Wenn ich an meinen letzten Rückfall denke, war dieser kein Rückschritt, sondern ein Weg nach vorne. Denn er hat mir gezeigt, das die beiden vorherigen Therapien nicht umsonst waren, das ich viel mitgenommen und gelernt habe.

Das diese Schuldgefühle, die Versagensängste unbegründet waren. Denn alles war noch da, aber ich hatte es nur vergessen und nach dem ersten Bier hat der Alkohol wieder die Macht ergriffen und dafür gesorgt, das es noch tiefer in meinem Inneren verschwindet.

Nur diesmal habe ich ihn angeschissen, und habe den Schritt nach vorne gemacht. Und das war ein Schritt in die Zukunft. Zum Schluss möchte ich euch sagen: Nick "brauchehilfe" Hallo Leute, habe mir ein paar Beiträge durchgelesen und wollte mal meine Geschichte erzählen.

Man hört fast nur immer von "alten" Alkoholkranken. Ich bin jetzt knapp 22 Jahre. Habe mit ca 14 Jahren angefangen zu trinken.

Am Anfang war es nur am Wochenende mit meinen Freunden. Nachher ein paar Flaschen alleine, bis es immer mehr wurde. Mit ca 20 fing es mit Aggressionen beim trinken an. Habe mich mit Anderen öfters geschlagen.

Später fing es an, das meine Aggressionen gegen meine Eltern gingen, wenn mir etwas nicht passte. Folge waren viele Probleme mit der Familie, Verlust meiner Lehrstelle, weil ich öfters verschlafen hatte und statt in die Berufsschule lieber einen trinken war. Mit der Areitslosigkeit kamen immer mehr Probleme. Ich versuchte dann weniger zu trinken, was ich anfangs schaffte.

Nachher wurde es wieder mehr und mehr. Fast jeden Tag ne halbe Kiste und mehr. Als ich Samstag mit einem Kumpel was getrunken, drehte ich wieder durch.

Was mir in dem Moment nicht klar war: Ich schaute im Internet und bin auf diese Seite gekommen, wo ich Mut für diesen wichtigen Schritt fand.

Ich habe zwar Angst vor dem Entzug, habe aber auch den richtigen Willen dazu bekommen, nicht nur wegen meiner Beziehung, sondern auch wegen meiner Gesundheit und den Leuten hier. Wollte hiermit auch bei den ganzen Leuten bedanken, das sie mir "zugehört" und Mut gemacht haben.

Ich hoffe das ich und alle anderen das durchhalten!!! Uschi aus Bayern Hallo, habe euer Bitte gelesen, und werde hier kurz meine Geschichte wiedergeben. Vielleicht um jemand anderem einen kleinen Funken Hoffnung zu geben, man kann es schaffen. Ich habe über 7 Jahre lang getrunken, keine Unmengen, aber täglich abends eine Flasche Wein. Im Januar habe ich meinen jetzigen Freund kennengelernt, seine Mutter ist ebenfalls Alkoholikerin und er hat meine Situation wohl ziemlich bald erkannt, obwohl ich bis Dezember hin alles abgestritten habe.

Anfang Januar war es dann soweit, er hat mir die Pistole auf die Brust gesetzt, etwas gegen meine Alkoholkrankheit zu unternehmen oder er sei weg. Der Kampf in mir dauerte ein paar Wochen, immer wieder die Versuche nichts zu trinken, dann aber abends doch zu merken es geht nicht und dann doch den Weg zur Tanke einzuschlagen.

Es kam ein Wochenende an dem er sofort wieder nach Hause fuhr als er merkte, dass ich etwas getrunken hatte. Ich ging sofort am Montag morgen zu meiner Hausärztin und lies mich bei mir in der Nähe in ein nahegelegenes Krankenhaus zum stationären Entzug einweisen.

Ich hatte meinen ganzen Mut zusammengenommen, meinen Vater gebeten meine 2 Kinder in der Zeit zu nehmen und diesen Schritt gewagt. Heute muss ich sagen es war die beste Entscheidung in meinem Leben.

Ich verbrachte 3 Wochen in dieser Klinik, wohlgemerkt mit einer Doppeldiagnose Depressionen. Die Entzugserscheinungen blieben mir Gott sei Dank erspart. In dieser Zeit fasste ich dann für mich selbst den Entschluss sofort im Anschluss an die stationäre Entgiftung in der schon ein bisschen Therapie mit eingefügt war eine stationäre Therapie anzuhängen, informierte mich und stellte den Antrag auf eine Kurzzeittherapie in der Klinik Tönisstein.

Dort verbrachte ich 10 Wochen und ich war dort absolut richtig aufgehoben. Es passte für mich dort. Jetzt bin ich seit Mitte April wieder zu Hause, bin wieder in meinem Beruf tätig, die Arbeitkolleginnen zollten mir alle Respekt. Ebenso kam aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis nur positive Resonanz. Momentan bin ich noch zur "Nachbehandlung" einmal wöchentlich in Einzeltherapie in einer Suchtberatungsstelle.

Es geht mir gut, ich arbeite an mir, meine Beziehung zu meinem Freund hat sich wieder gefestigt und ich sehe der Zukunft mit Gelassenheit und Zuversicht entgegen. Ich "hoffe" jemandem mit meiner kurzen Geschichte ein bisschen Mut machen zu können, den Schritt zu wagen und Hilfe anzunehmen. Allein beim zusehen wie Eltern trinken, nehmen sie schon so viel Schaden.

Kümmert euch drum das Kinder auch Hilfe bekommen, bei Therapeuten, in Kindergruppen usw, um den Kreislauf da zu durchbrechen. Kein Kind sollte zusehen, wie schlecht es den Eltern geht und merken das sie hilflos daneben stehen. Mein Alter Kind ab ca 4 Jahre. Ich habe als Kind Angst gehabt, vor allem was mit Strom läuft. Ich hatte die Einbildung aus einer Steckdose kommt eine Flamme und verbrennt mich. Ich konnte die Flamme sehen, in meiner Einbildung.

Die Angst vorm Arzt, weil ich aufgeschnitten werde, wie er uns immer sagte. Die Angst vor Zoff wenn er trank. Die Angst das er nachts besoffen ins Zimmer kam, die Angst das er unsere Mutter schlägt.

Ich kann die Nächte nicht zählen, in denen ich mich nicht traute Nachts auf Toilette zu gehen, damit er mich nicht bemerkte. Manches Mal hoffte ich, das er bei Streit mit Nachbarn einfach mal an einen Stärkeren gerät. Wieso redete sie immer nur?

Das sagten alle nur. Ich würde meine Geschwister nie in so was hängen lassen. Er wollte mich aufklären. Er erklärte mir total pervers wie alles funktioniert. Er stank, er war besoffen.

Urlaub auf einem Bauernhof ich war noch sehr klein schätze 7 oder 8. Ich war mit dem Bauernsohn Heu holen für die Kühe. Mein Vater fragte meinen Bruder wo ich wäre, der sagte, die ist mit Seppl im Heu. Er kam zu uns mit einem riesen Holzknüppel, wollte mich totschlagen, das rief er immer wieder, als er hinter mir her rannte. Die Eifersucht war immer da, es könnte ja sein , ich hab nen Freund. Ein Tag Ohrfeigte er mich, weil ich mit nem Jungen vor der Tür redete.

Genau dieser Junge hat ein Paar Wochen danach, mit seinem Freund versucht mich zu vergewaltigen. Auf der Silberhochzeit seiner Eltern.

Ich war mit seiner Schwester befreundet, die mich einlud, ich sollte bei ihr schlafen. Sie kam ins Zimmer, als die mich schon fast ausgezogen hatten. Ich rannte mitten in der Nacht nach Hause, meine Mutter öffnete merkte das ich heulte, wollte aber nicht wirklich wissen, was los war.

Habs nie jemanden erzählt. Ich denke das war der Grund. Wir waren ca 5 Jahre zusammen. Seine Eltern tranken, Vater war Alkoholiker. Wochenenden waren wir nur in Kneipen trinken. Ich hatte, wenn ich das heute bedenke, Schweineglück, da wieder rauszukommen. Nach 5 Jahren, wollte ich auch mal was allein tun, aber er bestimmte wo ich wann sein sollte. Ich fühlte mich eingeengt. Wenn ich mal frei hatte, nach Berufsschule oder so, sollte ich bei ihm sein.

Ich habe alle Freunde mit versenkt, weil alle die ich kannte tranken und bei ihm blieben. Mein Vater spuckte sie an im Flur nachts, beleidigte sie und er ging dazwischen, wollte sie beschützen.

Er meinte er solle sich raushalten und is Bett gehen. Er hatte einen andern Vater. Mein Vater prügelte ihn dann die Treppe runter, er lief im Schlafanzug raus.

Der zog bei meiner Oma ein. Wir durften dann alle Opa, Oma, Bruder nicht mehr besuchen bis mein Bruder 19 war. Sicher haben wir ihn heimlich besucht, wenn mein Vater arbeiten war. Aber das ist doch irre, wenn man sein Kind oder Bruder heimlich besuchen muss. Was ich auch nie verstehen werde, sie kaufte immer Wein für sich, trank aber nie einen Tropfen, angeblich für Besuch. Sie hat sich auch mal einen ganzen Karton andrehen lassen, von einem Weinhändler. Oder Urlaub Nordsee, Betriebsbesichtigung Doornkaat, war doch klar das er der einzige Besoffene da ist.

Er war einfach nur peinlich oft. Das Irre ich habe meine Eltern immer geliebt. Wollte nie andere haben, habe als Kind nie woanders schlafen wollen oder sein wollen. Hab auch viel Co ab bekommen wollte immer Mama helfen, ich konnte mich erst sehr spät lösen, selbst mit 30 rief sie noch jeden Tag an, ich war oft Zuhause, obwohl ich selber Kind hatte. Vielleicht hab ich deshalb Probleme und Angst dick zu werden. Auch da hab ich sie verteidigt und mitgelogen.

So wie sie später für mich log, weil ich zu dünn war. Sie konnte sich nie Problemen stellen, als Kind bekam ich Valium, wegen Nägelkauen und schlecht schlafen. Der Arzt fragte sie nach Problemen Zuhause, sie sagte ich wär wohl überlastet, mit zig Vereinen und Nachhilfe für meinen Bruder. Nichts von trinken und Schlägen und wie wir alle litten. Ich versuch heute zu verstehen was vor ging. Es war eine Zeit wo Frauen allein mit Kindern nichts wert waren und dann mit 4 Kindern wars noch schlimmer.

Man trennte sich nicht einfach als Frau. Und sie waren beide krank. Haben den Krieg erlebt, das Hungern und ne ellenlang Flucht. Sie haben nie drüber geredet. Nur über die guten Sachen, die Schlechten wurden verdrängt. Ich versuch mir vorzustellen, wie es gewesen sein kann. Komme ich besser mit klar, als mit dem Versuch zu hassen, was ich liebe. Ich hatte auch schöne Zeiten. Habe oft auf dem Hof gezeltet.

Im Winter Iglus gebaut. Jeden Sommer Ferienbuskarte, zu vielen Ferienveranstaltungen gefahren. Wir hatten einen Wohnwagen an der Lippe stehen. Da waren wir von Frühling bis Herbst, fast jedes Wochenende. Also nicht alles war Schlecht, meine Eltern haben schon auch versucht, uns ein paar Wünsche zu erfüllen. Wir waren oft im Wald Beeren und Pilze suchen. Die wurden eingekocht, Marmelade gemacht, oder eingefroren. Wir hatten nie viel Geld.

Wohl auch weil Mutter kaufsüchtig war, sie kaufte viel unnützes Zeug, wie künstliche Blumen, Krempel der in den Schränken rumstand. Hätte gerne 2 Jeans zum wechseln gehabt. Ich habe auch Blödsinn gemacht, meine Mutter hatte überall Kleingeld, in ihren Schürzen diversen Jacken, im Nachttisch, manchmal hab ich was genommen und Freunde zum Eis essen eingeladen. Dann hat sie mich erwischt irgendwann im Nachttisch. Sie war enttäuscht, aber gross Strafe hab ich glaub nicht bekommen. Ich habe auch in der Schule geklaut Radiergummis, Anspitzer von anderen, Stifte usw.

Bin aber nie erwischt worden, das war in der Grundschule. Einmal bei Karstadt, waren Spielwochen, viele Tische mit Playmobil zum spielen.

Da haben meine Brüder und ich Figuren mitgenommen. Mit ca Jahren setzte sich der Gedanke in meinen Kopf ich bin zu dick. Ich versuchte viele Diäten. Von Körner essen über Diäten aus Zeitschriften. Dick war ich ja nie wirklich, aber die Angst es zu sein und noch dicker zu werden. Ich nahm aber nie viel ab in der Zeit.

Ich hab mich immer an der Grenze des vertretbaren lang gehangelt. Zumindest zu der Zeit. Wollte auch nur damit sagen, der Gedanke war von dem Zeitpunkt an immer da. Ich habe mit 16 meine Lehre begonnen, nach einem riesen Kampf mit meinen Eltern, die wollten das ich Sozialpädagokik und Hauswirtschaftsschule mache, statt in die Schule, war ich Nachts mit meiner Freundin in der Disco und hab getrunken, die Disco gehörte ihren Eltern und sie bediente dort, wir flogen beide nach 6 Monaten aus der Schule, wegen Blau machen.

Sie unternahm auf dem Klo der Bahnhofskneipe einen Selbstmordversuch, mit Tabletten, als wir das erfuhren und unsere Zeugnisse bekamen. Ich hab sie dort gefunden, nach dem sie 10 Minuten lang auf dem Klo war und nicht rauskam. Meine Lehre lief dann 3 Jahre lang. Ich habe mit 15 dann allerdings im Suff einen Unfall mit der Mofa gebaut, kam in Klinik. Der Unfall haute mich aber raus, weil ich 3 Monate ausfiel. Schlüsselbeinbruch mit Op wurde genagelt. Der Nagel kam nach ein paar Wochen oben aus der Schulter allein wieder raus.

Neue Op Nagel raus. Ich und meine Angst vor Klinik und Ärzten. Da war ein Einzelzimmer das Tagelang leer stand, an dem Tag kurz vor der Op, wollte ich da aus dem Fenster springen, 7ter Stock, da lag einer im Zimmer. Ich habe lange mit ihm geredet, und hats mir ausgeredet.

An viel vom dem Gespräch erinnere ich mich nicht, ich war zu der Zeit selten nüchtern, denke an dem Tag auch nicht. Ich stand auf der Leiter beim verputzen eines Altbaus, als der Nagel anfing in die Haut zu dringen. Er musste raus, wurde dann auch bei der Nachuntersuchung gesehen. Die Op wollte ich ohne Vollnarkose haben. Ich wollte nicht Hilflos liegen, wehrlos, angewiesen auf andere, habe bis Nachts Theater gemacht, bis ein Doktor sagte " Ok, ohne, aber beschwere dich nicht, weil es weh tut, wir können nur die Haut betäuben".

Die Op wurde dann ohne gemacht. Tat schon kurz ziemlich weh, aber war zu ertragen. Ich hatte dann doch März mit den Nachprüflingen Prüfung, genau 3 Jahre später. Hab ich mit Ach und Krach bestanden. Man erkannte an, das ich Angst hatte und mein Chef war stellvertretender Innungsobermeister, meine Mathelehrer Innungsobermeister.

Sie kannten mich und liessen mich Theorie mit 4 durchgehen, wär eigentlich ne 6 gewesen. Hatte mein Chef immer mokiert, meine langen Haare Extra zur Firma hin zeigen, bin ja fies. Ich war dann ein Jahr Arbeitslos, wohnte noch Zuhause, machte das Haus sauber.

Meine eltern gingen arbeiten. Ich fand dann eine Stelle als Schriftenmalerhelfer. Kurz um nach einem Jahr hatte er keine Aufträge mehr und wir wurden alle entlassen. Meine Mutter arbeitete bei Coca-Cola. Man fragte sie ob ich nebenbei arbeiten wolle, Flaschen sortieren im Lager. Hab ich dann gemacht ein paar Monate. Der Vorarbeiter, der Saftproduktion Amecke, 2te produktion in der Firma, fragte dann ob ich Maschinen bedienen lernen wolle.

Ich sagte zu, bekam eine Etikettiermaschine zugewiesen. Man war ich Anfangs verzweifelt, die Maschine wollte oft nicht so wie ich. Hab Nachts geträumt Flaschen laufen durch mein Zimmer auf Förderbändern. Habs dann ja doch igendwann geschafft, eins zu werden mit der Maschine, sie lief dann 2 Jahre gut durch, dann wurde unsere Belegschaft mit Coca zusammengelegt.

Und wir mussten beide Produktionen schaffen in Schichtarbeit. Weil wir ja dann beide da sein mussten. Ich schaute dann nach einer Wohnung in der Nähe der Arbeit. Die fand ich auch dann.

War das einsam in der Wohnung. Vorher 5 Leute, auf einmal allein. Ich lernte Stefan kennen, er arbeitete mit mir zusammen. Nach der Arbeit kam er zu mir, abends ging er nach Hause, sagte er zumindest. Wir waren 3 Jahre mehr oder weniger zusammen. Irgendwann kam Oliver in die Firma. Ein Bodybuilder, wir redeten viel über seinen Sport, seine Wettkämpfe, seine Freundin die auch den Sport trieb.

Er sagte mir oft, wär nicht normal wie unsere Beziehung sei. Oliver ging dazwischen, Stefan haute ab, wir blieben noch eine Weile und Oliver brachte mich dann nach Hause um zu sehen, wo Stefan war und ob Ruhe war. Er hatte in der zeit meine Wohnung auseinandergepflückt, alle Papiere ,Bücher was er fand, in die Wanne beworfen und einen Eimer hellblaue Farbe drüber gegossen. Andern Tag holte mich Oliver ab, wir fuhren zu ihm nach Hause, tranken Kaffee und gingen dann zur Arbeit.

Stefan entschuldigte sich dann immer wieder, er sei eifersüchtig gewesen usw und es ginge ihm nicht gut. Ein paar Tage später kam raus, das er eine 16 Jährige geschwängert hatte und seine und ihre Eltern auf Hochzeit bestanden, oder Anzeige wegen Verführung Minderjähriger.

Ich sagte ihm dann, das ich das nicht tu und er dafür grade stehen muss, was er an Scheisse gebaut hat. War schwer weiter mit ihm zusammen zu arbeiten. Aber Coca wurde bald aufgelöst und ein paar gingen nach Essen, er auch, ich bekam eine Umschulung vom Amt als Schlosser. Na ja die Beziehung war nie wirklich gut. Er war Egoist im Bett, ich dachte ich wär verrückt, weil Sex ekelhaft empfand, habs auf mich bezogen, das ich nichts fühlte.

Kannte es ja nur so. Er hats mir auch eingeredet, das ich nicht normal wär und Sprüche wien Brett, taten den Rest. Ich fing dann also Umschulung an. Die machte richtig Spass, bis auf Löten. Immer dies Geknalle, wenn Düse verstopft war. Noten hatte ich super, wir bauten 6 Wochen einen Schraubstock, man hatte ich Blasen. Mir ging nur nach 4 Monaten langsam das Geld aus, hatte ja Wohnung und musste jeden Tag weit fahren.

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