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Whisky & Whiskey

Speyside ist die Region mit den meisten Whisky-Betrieben zirka 55 , die entlang des Flusses Spey sowie den Grafschaften Morayshire und Banffshire liegen. Diese Art der Vermarktung ist wirtschaftlich sehr erfolgreich, die Classic Malts gehören zu den erfolgreichsten Single Malts überhaupt.

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Scotch dürfen nur Whiskys gennant werden, die in Schottland destilliert, gereift und abgefüllt wurden. Single Malt oder Blend? Es gibt allerdings Richtlinien, die die Vielfalt der Produktion teilweise einschränken.

Der Malt Whisky ist für viele Whiskyfans die Königsdisziplin. Gleichzeitig ist Malt Whisky die Variante deren Ursprung am weitesten zurückliegt. Es gibt zwei Kategorien, die dem Malt unterzuordnen: Das Getreide der Wahl ist meist das, welches den niedrigsten Marktpreis hat.

Grain kann als Single Grain auch einzeln abgefüllt werden. Grain ist allgemein weniger intensiv und milder als ein Malt Whisky. In einem Blend sorgen daher meist die verwendeten Malt Whiskys für den Geschmack. Der Grain ist dafür verantwortlich, das Produkt weicher und leichter zu gestalten. Dort wird ein hochprozentiger destillierter Whisky als Basis verwendet, der dann mit milderen Destillaten vermengt wird.

Im Grunde bleibt der Prozess also der gleiche. Angefangen mit den verschiedenen Regionen Schottlands über das immergrüne Irland und das exotische Japan bis hin zu unserem Heimatland Deutschland.

Natürlich gibt es weit mehr Länder in denen die feine Spirituose hergestellt wird. Als bekannteste und beliebteste Herkunft von Whisky gilt Schottland. Darum bekommt schottischer Whisky bei uns auch eine ganz eigene Rubrik. Der traditionelle Scotch kann so vielseitig sein wie die unterschiedlichen Regionen, aus denen er kommt.

Die Whiskys von den restlichen Inseln verkörpern einen ähnlich-rauchigen Genuss, allerdings sind die maritimen Noten hier meist ausgeprägter vorhanden. Die Inseln sind offiziell keine Whiskyregion, sondern werden offiziell den Highlands zugeschlagen. Aufgrund der Prohibition nahm diese Erfolgsgeschichte bald ein Ende. Diese Ehre möchten wir diesem traditionsreichen Fleckchen aber gerne zugestehen.

Die Lowland-Whiskys sind nicht rauchig und haben einen trockenen Abgang gemein. Malz findet sich auch in westlichen Whiskys, wie Ben Nevis und Oban. Einige der südlichen Vertreter entgehen der Grenze zu den Lowlands nur knapp. Bei diesen Brennereien darf man mit Erzeugnissen rechnen, die komplex und leicht torfig sind.

Der trockene Abgang, der für die Mehrzahl der Whiskys aus den Highlands typisch ist, zeigt sich auch hier. Ihre unübertroffene Beliebtheit verdanken sie ihrem ausbalancierten, leichten Charakter. Auch die Iren verfolgen eine lange Tradition im Brennereigeschäft. In Irland beharren viele darauf, dass der Whisky dort erfunden wurde. Dadurch sind irische Whiskeys leichter und weicher als die meisten schottischen Erzeugnisse. An Vielfalt mangelt es also auch bei den Iren nicht.

Sowohl Neulinge als auch Erfahrene kommen sicher auf ihre Kosten. Doch auch Rye Whiskey ist, wenn auch nicht so stark wie Bourbon Whiskey, vertreten. Beliebt ist der er Rye. Gerste wuchs auf dem amerikanischen Boden nur schlecht und so kam es, dass versucht wurde, auch mit anderen Getreidesorten Whiskey herzustellen. Dadurch haben wir heute den Bourbon, für den hauptsächlich Mais verarbeitet wird, und den Rye Whisky, der mit Roggen hergestellt wird.

Hier wurde der erste kommerziell erfolgreiche japanische Whisky hergestellt. Aufgrund der vergleichsweise wenigen Malt-Brennereien in Japan müssen sie bei ihrer Produktion Flexibilität zeigen, um verschiedene Geschmacksrichtungen abzudecken. Sie ist nicht nur Kontrahent bezüglich der Verkaufszahlen, sondern bietet auch ein rabiat-gegensätzliches Geschmacksprofil.

Doch obgleich beide Produktionsstätten auf geschäftlicher Ebene zusammengehören, könnten sie in ihrem Stil kaum unterschiedlicher sein. Insgesamt orientiert sich japanischer Whisky deutlich am schottischen Vorbild. Es lohnt sich wahrlich, japanischem Whisky eine Chance zu geben! Im weltweiten Vergleich hat er sich zwar bisher noch nicht vorgetan, allerdings möchten wir dem aufstrebenden deutschen Whisky dennoch seinen Platz einräumen. Röstaromen und eine leichte Rauchigkeit runden den Single Malt ab.

Den Preis von Euro ist er ohne Frage wert. Ein schönes und ausgefallenes Whiskygeschenk für Freunde von milden Speyside-Whiskys. Tiefer würziger Sherrygeruch, Weihnachtsgebäck, Karamell und Zitrusfrüchte sind im Geruch nur einige davon. Im Mund ist der Dalmore 15 seidig und weich. Kräftiges Holz und Röstaromen prägen den Geschmack. Ein aufregender Herrenwhisky mit ernsten und gesetzen Aromen und tollem Finish. Die Glenfarclas-Destillerie ist für ihr ausgezeichnetes Cask-Management und hohe Lagerkapazitäten bekannt.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Preis für den Glenfarclas 15 Jahre noch unter der magischen Euro-Grenze liegt.

Im Geruch frisch und fruchtig-säuerlich. Ein qualitativ hochwertiger Single Malt Whisky, zu einem immer noch fairen Preis. Die Marke versteht es nämlich ausgezeichnet, sich im Premium-Bereich zu inszenieren.

Die Etiketten und Flaschen sind schicker gestaltet als bei der Konkurrenz. Und auch die Preise eher am oberen Rand platziert. Das alles könnte man verwerflich finden, wenn Balvenie nicht ganz vorzügliche Whiskys herstellen würde, die den Weg in die schicke Hülle finden.

Die Speyside-Destillerie hat bereits früh mit verschiedenen Finishes experimentiert und dabei viel Erfahrung gesammelt. Wir wollen euch hier aber eine spannende Alternative ans Herz legen: Die geben dem 14 Jahre alten Single Malt ein tropisches Flair. Es handelt sich zwar nicht um den allerkomplexesten Whisky, aber er ist dennoch eine gute Empfehlung für Einsteiger und für alle, die fruchtig-liebliche Malts mögen. Häufig geben wir Whiskys mit Altersangabe auf dem Etikett den Vorzug.

Nicht so bei Auchentoshan: Gleich drei Fässer haben dem Single Malt ihren Stempel aufgedrückt: Und so wundert es kaum, dass der Sherry diesen Whisky beeinflusst. Im Geschmack viele Holznoten mit eher trockenem Charakter. Pflaumen, Zimt, Schokolade und immer wieder Sherry. Für rund 40 Euro bekommt man mit dem Auchentoshan Three Wood einen guten, milden Whisky, der einen im Tasting fordert und dabei zugleich sehr angenehm zu trinken ist. Sie sind im allgemeinen deutlich günstiger als ihre Pendants aus der Scotch-Welt.

Und bieten dennoch viel Geschmack für kleines Geld. Hier sind unsere Tipps:. Zumindest wenn man dem Etikett glaubt eigentlich handelt es sich um eine Neugründung, der Whiskey kommt aus einer riesigen Fabrik im Bundesstaat Indiana. Doch die Fakten überzeugen: Beim Bulleit Rye beträgt der Anteil sogar ganze 95 Prozent.

Für die Lagerung des guten Tropfens wird, wie bei Bourbon-Whiskey auch, auf frisch ausgebrannte Eichenholzfässer aus amerikanischer Eiche zurückgegriffen. Die Lagerzeit soll zwischen 5 und 8 Jahren betragen. Im Tasting bietet der Whiskey spannende kräuterige Aromen wie von Thymian und Estragon, bringt aber auch seine Getreidebestandteile eindeutig mit ins Glas. Bei Whiskey-Abfüllungen wird normalerweise jede Charge aus vielen verschiedenen Fässern gemischt, um einen möglichst gleichbleibenden Geschmack und eine einheitliche Qualität in jeder Flasche zu erhalten.

Diese stammen tatsächlich aus einem einzigen Fass. Aus einem Fass können also abzüglich des Angels Share Verdunstung während der Lagerung etwa Flaschen abgefüllt werden. Je nach Fass und den Lagerungsbedingungen kann der Geschmack des Whiskeys abweichen. Für einen Bourbon ist das eine ganz schön lange Zeit, liegt die gesetzliche Pflicht doch nur bei zwei Jahren.

Bei den Aromen hält sich der Knob Creek Bourbon dann auch nicht zurück. Ein intensives Whiskey-Erlebnis — für etwas über 30 Euro ein guter Griff.

Eines ist der Bookers Bourbon ganz gewiss nicht: Ein Whiskey für Weicheier! Die sind würzig, leicht scharf und zugleich holzig in Geruch wie Geschmack. Ein mutiger, strenger Geschmack durchzieht den Kentucky Bourbon. Einen Vorteil des erhöhten Alkoholgehaltes sollte man unbedingt nutzen: Ein guter, ehrlicher Whiskey für Fortgeschrittene, der teilweise bereits für 50 Euro im Angebot ist und an dem man lange seine Freude hat.

Haben wir schon erwähnt, dass wir gerne Single Barrel Whiskeys trinken? Es wird nicht geblendet, gemixt, gemingelt oder was man sonst noch so anstellen kann. Zugleich sorgt es auch dafür, dass jede Flasche etwas anders schmeckt — was je nach Geschmack ein Vor- oder auch Nachteil sein kann.

Es ist ein bisschen wie beim Überraschungsei: Und schütteln am Ohr hilft in diesem Fall auch nicht. Doch die Destillerien wie Four Roses in Kentucky verstehen ihr Geschäft natürlich ganz genau und so kommt kein schlechter Whiskey ins Fass.

Ein schottischer Single Malt mit 12 Jahren ist etwas völlig normales — beim Bourbon ticken die Uhren anders. Das liegt nicht zuletzt am teilweise wärmeren Klima in den Vereinigten Staaten, welches eine flottere Reifung ermöglicht. Ein deftiger, würziger Geruch. Im Geschmack viel Holz die lange Reifung im neuen Fass! Uns hat der Elijah Craig 12 jedenfalls sehr gut gefallen. Vielleicht auch weil er zeigt, dass es neben Klassikern wie Jim und Jack auch noch viele Premium-Whiskeys gibt, die es sich lohnt zu entdecken.

Der Geruch ist leicht und fruchtig mit Pflaumen, Honig und Eiche. Der Nikka from the Barrel liegt preislich bei etwa rund 35 Euro, allerdings für eine 0,5 Liter Flasche. Ob die schroffen Felsen in den schottischen Highlands, die sanft rollenden Hügel von Kentucky oder die fruchtbare Natur Südamerikas — der Genuss einer Spirituose ist für mich eng mit der Natur eines Landes verbunden. Eine gute Spirituose ist für mich wie ein Abenteuerroman: Spannend bis zum letzten Schluck.

Ganz klar für mich: Nicht vergleichbar mit schottischen Whiskys. Aus Indien und für knapp 45 Euro zu habe. Hallo Paddy, das ist eine interessante Ergänzung zu unserer Liste. Der Green Label passt deshalb nicht wirklich in die Liste, weil er sonst der einzige Blend darauf wäre.

Hat alles was ein Whisy haben sollte. Den haben wir bisher noch nicht verkostet, klingt aber gut für den Preis! Kann hier noch einen nachlegen, der hat ein noch besseres Preis-Leistungsverhältnis und schmeckt auch wunderbar mild und karamellig, relativ ähnlich wie der JD Single Barrel: Der Knob Creek hat einen sehr starken Klebstoff-Charakter, das muss man mögen.

Beim Bowmore 15y Darkest Sherry kann ich nur zustimmen, habe selten eine so gelungene Kombination aus Rauch und Sherry Aroma für unter 50 Euro gehabt, ein fantatischer Scotch! Was meiner Meinung nach noch drauf müsste:. Bunnahabhain 12 J — schönes, nussiges Sherry-lastiges Aroma, runder, malziger, milder Geschmack mit wunderbar eingebundenem, dezentem Rauch und einem langen Abgang….

Glen Garioch 12 J — komplett andere Aromatik: Bin mit fast allem einverstanden, hätte aber noch zwei Ergänzungen: Aber was trinkst Du denn z. Ein Bourbon passt da manchmal ausgezeichnet. In der Liste nicht verzeichnet, aber auch ein ordentlicher, preiswerter Bourbon ist: Evan Williams Bourbon 7 years, die Literflasche kann man für unter 15 Euro bekommen.

Ja, der Charakter ist definitiv ein anderer, aber dennoch haben Bourbon und Rye ihren Reiz und werden in unseren Augen vielfach noch unterschätzt. Sie sind insgesamt vielleicht etwas unkomplizierter und zugänglicher, man kann die genannten Sorten auch abends auf Eis trinken, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Danke in jedem Fall auch für den Tipp mit Evan Williams, den müssen wir auch mal probieren. Gerade in dieser Preislage sind die guten Bourbons ja nicht ganz so reich gestreut. Hier drei weitere empfehlenswerte Whiskys für eure Danke vielmals für diese schönen Whisky-Tipps. Für alle, die nicht wirklich tief in die Tasche greifen wollen: Hallo, hat denn schon wer den Aberlour 10yo probiert?

Meiner Meinung nach ein abolutes Highlight im unteren Preissegment! Absolut der selben Meinung. Ich liebe den Abelour! Der perfekte erste Whisky für den Start in den Abend. Bin immer wieder erstaunt, dass ein Whisky nach Rauch und Torf schmecken soll. Der Geschmack von Torf falls dieser überhaupt nach etwas schmeckt? Möglich wäre nur noch, dass durch die Fasslagerung gewisse Aromen aufgenommen wurden, die eine entfernte Assoziation mit Torf aufkommen lassen; das hat dann allerdings nichts mit dem bei der Herstellung verbrannten Torf zu tun.

Anyway; mein Vorschlag für Fans rauchiger Whiskys: Halte ich auch noch für eine tolle Ergänzung zu der ohnehin schon sehr tollen Liste!

Kommt aus der kleinsten Destille Schottlands. So hab ich ihn erlebt.

Ratgeber Whisky (Whiskey) - Herkunft, Herstellung und Arten

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