Imperial Cleaning

Umerziehung zum Babymädchen

Die königliche Urlaubswoche Für alle Prinzessinnen und Prinzen! Ich sehe, wie sein Minderwertigkeitskomplex an ihm zerrt, wie er nach Bestätigung suchtet und wie er unter seinem Umfeld leidet, weil es seinen Anforderungen natürlich nicht gerecht wird.

Ist das wirklich Liebe?

Spionage-Apps im Mac App Store aufgetaucht

Im Internet bin ich auf die Frage "Kann ein Misantroph lieben? Meine Antwort dazu lautet definitiv ja. Als Misantroph lässt man nur wenige Leute in sein Leben. Natürlich ist dies wieder von der Intensität abhängig. Doch verletzen einen diese Leute, dann tut dies sehr weh. Nun vertraut man demjenigen schon so sehr, dass man ihn duldet und dann sowas. Wie sehr es einen verletzt hat natürlich auch etwas mit der Charakterstärke zu tun. Mir würde so etwas nie in den Sinn kommen.

So ist die Natur, wer sich ihrer nicht gewachsen ist.. Klingt vielleicht etwas hart, aber so ist meine Sichtweise. Ich würde mich lieber für ein Kätzchen vor ein Auto werfen, als für ein Baby.

Menschen gibt es mehr als genug, sie danken es einem sowieso nicht und getreten wird man auch nur von ihnen. Also wozu die Mühe? D Ich habe sowieso eine sehr egoistische Weise auf die Welt zu blicken. Menschen, denen ich mich hingebe, könnten durchaus froh sein, dass ich meine Zeit überhaupt mit ihnen verbringe und Interesse an ihnen habe. Und dazu gehören ganze 2 Menschen in meinem Leben. Durch die Jahre an denen ich niemanden an mich heran gelassen habe, entstand eine Art Isolation.

Niemand wusste, was in mir vorging und das wollte ich auch nicht. Man würde am Ende sowieso nur verletzt werden. Nun gibt es zwei Menschen in meinem Herzen und von einem davon verletzt zu werden schmerzt unheimlich. Es entsteht eine Abhängigkeit von diesen Personen, die zu beschreiben fast unmöglich ist. Einerseits möchte man am liebsten alles stehen und liegen lassen, wegrennen und sich nicht mehr umdrehen.

Wann wird es wieder soweit jemanden so nah an sich heran zu lassen? Wird einem jemals wieder eine solche Person über den Weg laufen, die nicht mit der Absicht einem weh zu tun vorbei kommt?

Vertrauen aufzubauen dauert lange und kann in Sekunden gebrochen werden. Ich als Misantroph habe einige Erwartungen an meine Liebsten, die oft nicht erfüllt werden. Einerseits hat natürlich jeder seinen eigenen Willen, bestimmte Charakterzüge und Verhaltensweisen, aber ich kann einfach kein Verständnis dafür aufbringen, dass sie sich nicht wie ich verhalten oder auch nicht ansatzweise so aufmerksam sind.

Für mich sind sie alle ein Rätsel, das zu lösen mir zu lange dauert. Sie können nichts als verletzen und in jedem noch so lieben Menschen lebt hinter mehr oder weniger dicken Gitterstäben das Böse. Wenn es mal wieder Streit gibt und ich Dinge an den Kopf geworfen bekomme, denke ich mir: Doch dafür bringt niemand Verständnis auf.

Natürlich kann sich nicht alles nach mir richten, aber in dem Moment realisiere ich das nicht. Ich koche vor Wut, wenn ein mir wichtiger Mensch sich mir gegenüber unkorrekt verhält. Danke für deinen Kommentar! Du sagst, du hast "Erwartungen an meine Liebsten, die oft nicht erfüllt werden". Haben deine Liebsten auch Erwartungen an dich und erfüllst du diese? Du sagst, sie sollen froh sein, dass du dich mit ihnen abgibst. Bist du froh, dass sie sich mit dir abgeben?

Und sagst du ihnen das? Du kommst nicht als du besonders egoistisch rüber. Erst recht nicht, wenn du dich für ein Kätzchen vor ein Auto werfen würdest. Kenne das genau Von den Leuten die ich in mein Leben lasse erwarte ich Loyalität in einer Form wie ich sie ihnen entgegen bringe.

Ganz und ohne Kompromisse. Leider ist das den meisten nicht verständlich da sie viele Freunde haben und sich mit jedem gut verstehen wollen. Das ist mir fremd und ich zweifle oft an mir und an meiner Sicht auf die Menschen.

Aber ich kann mich nicht verbiegen und deshalb lasse ich nur wenige Menschen in mein Leben auch wenn ich oft auf Abstand gehen muss weil mir ihr Handeln fremd ist und meine Stellung dazu nicht verstanden aber akzeptiert wird. Ich kann mit Menschen brechen nicht ohne darüber nachzudenken aber es fällt mir leichter als anderen die mich oft als herzlos beschreiben. Aber Tiere sind mir oft näher als Menschen. Ich frage mich oft ob ich eine Therapie machen sollte um zu verstehen warum die Menschen mir fremd sind da ich kein Trauma durch gemacht habe.

Mein Mann seit 25Jahren lächelt dann und nennt mich Misanthrop. Ich suche keinen Kontakt zu anderen in der Bahn ,beim spazieren mit dem Hund , auf Parties. Ich versuche mich nach Aussen anzupassen um nicht jedem vor den Kopf zu stossen. Aber ich finde Kinder nicht süss und kann mir keine TV Sendung mit Kindern anschaun und ich verstehe nicht warum Menschen mit Behinderung einen Mitleidsbonus bekommen sollen. Ich fühle mich dann kalt wenn alle andern das nicht verstehen.

Ich meine das nicht böse. Ich habe ein grosses Herz aber anscheinend nicht für meine Spezies. Schön nicht allein damit zu sein.

Mein Mann sagt dann immer ich sei nicht im Krieg und nicht jeder sri mein Feind. Aber genau so sehe ich das Leben. Und das es einen Begriff dafür gibt macht es mir etwas leichter. Das Geheimniss ist Dualität, Du willst draussen stehen und tust alles dafür das es so ist und dafür verurteilst Du wieder die "Masse" das sie so reagiert wie Du es sozusagen wünscht. Der ja auch weitaus vielfältiger und individueller ist als Du es wahrhaben willst. Ich empfinde es zb. Die Masse und ich zb. Die Masse die Du ablehnst besteht aus einzelnen Individuen genauso wie Du.

Du hast mir aus dem Herzen gesprochen, als hätte ich diese Zeilen von mir gegeben, Danke! Wer hat uns eigentlich gesagt,dass wir als Menschen alle anderen mögen müssen wo stehen die regeln geschrieben dass man uunbedingt mit Menschen zusammen sein muss weil man ansonsten nicht ins Bild passt und man ansonsten auffällig wird als krank natürlich und nicht sozialfaehig bezeichnet wird.

Tiere machen sich über soetwas keine Gedanken Oh man, du hast echt ein Problem! Tut mir Leid für dich. Dir ist schon bewusst, dass ein solch immenser Hass auf bestimmte Eigenschaften unweigerlich damit zusammenhängt, dass man selbst in jenen Bereichen anzuklagen ist. Ich kann Dich gut verstehen und auch die Art wie Du schreibst!

Mir gefällt der Film 12 Monkeys sehr und ich hätte nicht das geringste Problem wenn das morgen früh anfangen würde. Ich habe oft den Arbeitgeber gewechselt da ich einfach mit diesem Abschaum nicht länger wie nötig gebunden sein kann und will. Selbst wenn es 5 gute Mitarbeiter sind mit denen man gut klarkommt, reicht ein einziger ich nenne Sie mittlerweile Opfer um alles zu zerstören. Du liebst Dich selber nicht und deswegen kannst Du niemanden anderen lieben, die Abscheu die Du anderen gegenüberbringst gilt eigentlich Dir selbst.

Ich finde das nur Traurig denn obwohl ich weiss und an meinen eigenen Sünden sehe wie fehlerhaft und teilweise unerträglich Menschen sein können Denk nur an Krieg, Mord, Gier etc so sehr habe ich auch die andere Seite sehen können, Liebe, Vergebung, Hilfsbereitschaft Du verurteilst alle Menschen in übelster Weise für die Dinge die Du selber nicht besser machst, du nimmst Dich aus, das mag bequem sein aber es ist verlogen.

You give Misanthropie a bad name, weil Du die Natur des Menschen verachtest und Dich darüber stellst. Du willst nur das schlechte sehen damit du besser da stehst. Menschenscheu, skeptisch der Masse gegenüber sein und sich Rar machen ist die gute Seite der Misanthropie weil sie Raum zum Nachdenken lässt, deine ist eine die Opfer und Hass braucht.

Get real With best regards. Ja er hat ein Problem, nämlich das gleiche wie ich. Er ist ein Sehender und somit ein Wissender. Schade das solche Menschen immer niedergemacht werden.

Solange das so ist wird sich auch nicht wirklich was zum Guten wenden auf diesem Planeten. Ihr seid echt komisch habt ihr nicht ein paar menschen in eurem leben Sie ihr echt gerne habt wo ihr froh seid das sie Da sind? Habt ihr alle keine kinder? Ich liebe meinen Partner. Meine Eltern mag ich, aber ich kann sie nicht lieben da sie zuviele fehler gemacht haben, mir gegenüber. Bekanntschaften hab ich auch und ich kann sogar gut mit ihnen umgehen für ein paar stunden.

Schreiben tu ich mit ihnen auch über facebook und so, aber ich will sie selten sehen. Mir sind Tiere in meinem Umfeld auch weitaus lieber als Menschen. Ich kann Babys überhaupt nicht ab und ich kann Menschen nicht verstehen die weiterhin Kinder in die Welt setzen.

Für mich sind sie nur weiterer potenzielle Umweltzerstörer. Du sprichst mir so was von aus dem Herzen. Ich habe immer gedacht, mit mir stimmt etwas nicht.

Das behauptet auch mein Mann, der mich gar nicht verstehen kann. Meine Eltern sehe ich genau so. Und Kinder hasse ich sorry, das wird viele aufregen, ist aber so.

Ich liebe eigentlich nur Tiere. Ich bin sehr erleichtert, hier zu lesen, dass ich offensichtlich nicht ganz so bescheuert und krank bin, wie ich befürchtet habe. Es gibt Menschen in meinem Leben. Ich kann jetzt nicht für andere sprechen. Ich helfe ihnen und sie helfen mir, aber mehr eben auch nicht.

Wie könnte ich froh sein, dass sie existieren, wenn es mir nichts ausmachen würde, wenn sie ihr Leben verlieren? Das würde rein gar nichts für mich ändern. Sie wären weg und ich müsste mir jemand anderen suchen, aber mehr ist nicht dabei. Und nein, ich habe keine Kinder. Wobei ich sagen muss, dass mich mehr andere Kinder stören, als es vermutlich die eigenen tun würden.

Aber dazu kann ich nichts sagen. Mit Kindern ist es wie mit Pupsen, - nur die eigenen sind in Ordnung! Ich will euch alle als Freunde, wenn ich das hier so lese!

Ohne den würde ich garnicht erst nach meinesgleichen suchen. Misanthrop sucht Gleichgesinnte zum gemeinsamen Menschenhass und Weltschmerz fröhnen. Schön zu wissen, dass man mit dem Gefühl nicht ganz allein ist Und ich schwöre euch, die Kriege würden schlagartig reduziert.

Ich höre mich oft im tiefen Zorn sagen, dass alle Menschen dumm sind oder verblödet. Das ist doch scheinbar ein lieber Kerl. Ich glaube mit dumm meine ich eigentlich bösartig, nur halte ich gut und böse für subjektive Werte, nichts elementares, sprich es ist fürn Arsch.

Dummheit ist für mich, das Fehlen von Empathie, die Unfähigkeit mich in mein Gegenüber einzufühlen, das Konkurrenzdenken, das wir in unserer Gesellschaft kultivieren anstatt das Empfinden von Mitgefühl. Wenn ich sage Menschen sind dumm, dann weil ich den Eindruck habe, diese Menschen können ihr Handeln nicht hinterfragen, würden sie das können, würden sie sich nicht so verroht und stumpfsinnig verhalten.

Das Gleiche merke ich auch bei Diskussionen, die ja eigentlich den Sinn haben sollten, dass mein Gegenüber und ich gemeinsam an einem Ergebnis arbeiten, das für beide befriedigend ist. Ja, in solchen Momenten ekelt mir vor den Menschen und leider sind diese Momente das, was ich stets erfahre. Auch ich wünsche mir einen Übermenschen, der sich von diesem Menschen emanzipiert hat, aber in der Hinsicht, dass er sein Mitgefühl kultiviert und archaische Impulse wie Neid, Gier, Egoismus erkannt und überwunden hat.

Bis dahin bleibe ich alleine in den Bergen. Mehr kann man eigentlich zu deinem Kommentar gar nicht sagen. Ich habe das Nötigste, mehr als das. Trotzdem arbeite ich eher an meinem Leben weiter, anstatt meinem Nachbarn zu helfen. Ich glaube es ist eine Angst, schlichtweg Existenzangst.

Dazu kommt noch, dass mir mein Nachbar eigentlich fremd ist. Ich glaube diese Entfremdung wird dadurch gefördert, dass wir immer mehr Menschen auf diesem Planeten werden und das Zusammenrücken erzeugt keine Verbundenheit, sondern das was wir in Städten sehen, im Unterschied zu Menschen die auf dem Land leben. Diesen Sozialdarwinismus dürfte es eigentlich nicht geben, denn was uns vom Tier unterscheidet, ist ja die Fähigkeit sich in unser Gegenüber einfühlen zu können, sprich auch wenn du der Stärker bist hast du ja eine Vorstellung davon, wie es wäre der Schwächere zu sein.

Ich glaube es muss einfach eine andere Weltanschauung her. Wir dürfen nicht mehr in gut und böse denken, sondern müssen in Ursache und Wirkung denken. Meiner Meinung nach muss die Vorstellung des freien Willens fallen. Denn auch wenn diese Vorstellung für manche schön sein mag, rechtfertigt sie doch die Gräuel, die wir anhand von Todesstrafen oder einfach nur anhand von Verachtung sehen.

Es bleibt denke ich eine Bildungsfrage und jeder Mensch muss wirklich begreifen, warum er so handelt, wie er handelt. Die Vorstellung, dass das Starke über das Schwache siegen muss ist in meinen Augen ein Unsinn, da es den Starken schwächt. Was macht es denn aus mir, wenn ich nicht ernsthaft darum bemüht bin einem Schwächeren zu helfen?

Es degeneriert die Menschen hin zum Monster Was denkst du denn? Nun, hier scheint mir doch Einiges durcheinandergeraten: Erstens haben auch Menschenaffen ein Einfühlungsvermögen. Zweitens ist der Sozialdarwinismus kein evolutionsbiologisches oder "ontologisches" Phänomen, sondern ein kulturgeschichtliches. Drittens ist es gerade die Absage!

Oft kann man erst richtig hassen, wenn man sich selbst nicht liebt. Ich gehe fremden Menschen aus dem Weg, weil ich unfähig bin mit ihnen in "angemessener" Weise zu interagieren. Bei mir ist es nicht Hass, sonder in erster Linie eher Furcht, die mich dazu treibt Menschenaufläufe zu meiden.

Doch nicht selten erwische ich Tage, wo die ständige Angst sich in Frust verwandelt und dann erst in Hass gegen andere. Ich finde es bemerkenswert, dass hier viele schreiben, dass sie aus moralischen Prinzipien und philosophischen Überlegungen zum Misanthropen geworden sind. Ich selbst habe mich oft dabei ertappt genau diese Überlegungen als Vorwand zu nehmen, um nicht aus dem Haus zu gehen und mich nicht der Interaktion mit anderen Menschen, sei es beim einfachen aneinander vorbeigehen, stellen zu müssen.

Letztendlich läuft es aber für mich darauf hinaus, dass ich den Menschen nicht mag, weil es mir unangenehm ist mit ihm zu interagieren, da mir die Sicherheit und die sozialen Fähigkeiten dazu fehlen - es zu Kaschieren erfordert Schauspiel, ist anstrengend, aufreibend und wie viele schon geschrieben haben schlichtweg nervig. Vieles wurde auch in diesem Forum schon ausgesprochen auch zu meiner eigenen Betroffenheit.

Aber ich will einen neuen Gedanken in die Diskussion werfen. Der Zustand ist bedrohlich für die Menschheit, ja für den das Leben auf den Planeten generell - unbestritten. Trotzdem einfach die Achseln zu zucken und so weitermachen wie bisher, bis zum bitteren Ende als Erlösung zu warten, ist auch keine Alternative.

Derzeit sitzt die Menschheit in ihrer eigenen Falle. Sie meint Gott gibt es ist nicht und jeder einzelne ist sich seiner selbst am Nächsten, seines Glückes Schmied, ein kleines Universum unter 7,2 Milliarden anderen, jeder mit eigenen Gesetzen und Prinzipien, eigenen Interpretationen liberalen demokratischen Denkens und einer neuen Wertephilosophie, jeder sein eigener Gott.

Die Menschheit fürchtet sich zwar mit Recht vor Terror und Krieg, baut sich aber paradox zugleich ihren eigenen vernichtenden existenziellen Urknall. Die Zündschnur brennt, wer soll sie löschen? Wir sitzen in der globalen Falle. Die Alternative sich in sein eigenes Schneckenhaus zurückzuziehen, sein Haus wenn möglich unter die Erde zu vergrabenden, sich eine rosarote, vielleicht 3D Brille auf die Nase zu stecken, kann doch nicht die glückbringende Lösung auf Dauer für irgendein Problem auf diesem Planeten sein, oder?

Wir haben eine Mitverantwortung! ABER Hurra wir leben noch! Also wir haben noch eine Chance. Soll alles, wirklich alles, auch die Milliarden Jahre der Schöpfung, der Evolution auf Erden umsonst für uns gewesen sein?

Wollen wir es zulassen, dass die Menschheit es nicht geschafft hat eine höhere Ebene der geistigen Evolution zu erklimmen als derzeit? Ich sage Nein, es muss nichts so kommen. Gesucht werden Menschen mit Mut für neue Vorschläge, für neue Ideen! Hat es ja in der Geschichte Menschheit gar nicht so selten gegeben. Da könnt ihr, können sie, an alles mögliche im Positiven hoffe ich denken.

Schauen wir doch auf die Geschichte der letzten beiden Jahrtausende und nicht nur an die letzten hundert Jahre. Ja, leider auch in der Zeit davor zog der Mensch seine blutige Spur und Verwüstung, aber doch nicht nur! Sich daran neu zu orientieren und aufzustellen, sich gegen den heutigen zerstörerischen Zeitgeist des Konsums querzulegen. Wollen wir uns das alles von einigen Zehntausend, die sich unter den Deckmantel des modernen Neo-Liberalismus in alle Bereiche des menschlichen Lebens auf der Erde tummeln und eingeschlichen haben, nehmen und zerstören lassen?

Es ist schön mit Freunden, die Meinung zu teilen, aber noch schöner wäre aus dem Erkannten einen neuen Weg des Mutes und des Neubeginns zu entwickeln, ohne dass wir uns vorher in die Steinzeit oder sonst wohin zurück zu bomben. Wir können diese Welt durch Träume und Visionen verändern, was die, die sie uns zu nehmen und uns zu täuschen versuchen, die uns tagtäglich belügen und betrügen nur um ihres eigenen Vorteils wegen, nicht können.

Das ist meine Hoffnung, versuchen wir es? Ich bin sehr froh, deinen Kommentar gefunden zu haben, da es mir selbst sehr ähnlich geht. Auch ich habe Probleme, mit anderen Menschen umzugehen, sei es auch nur in einem Gespräch.

Zwar sehe ich das nicht als Angst an, sondern als persönliche Unfähigkeit. Aus diesem Grund entschied ich mich, mir Mühe zu geben, mit ihnen umzugehen, da soziale Kontakte im Leben nun einmal wichtig für das Weiterkommen sind. Ich begann also, mich zu verstellen und empfinde das nun, wie du hier schriebst, als sehr anstrengend und Nerven aufreibend. Entweder helfe ich mir damit und mache es mir selbst schwer, aber anderen leichter. Oder ich vereinsame, bleibe in der Gesellschaft zurück und zeige den anderen mein wahres Gesicht, worauf jedoch nur mit Abneigung reagiert wird.

Das hier ist - meiner Meinung nach - der ehrlichste Kommentar auf dieser ganzen Seite! Sich selbst allerdings einzugestehen, dass es möglicherweise die eigenen Unzlänglichkeiten sind, die einen vom Rest der Menschheit abspalten, ist schwer zu erkennen und noch schwerer zu ertragen Egotrips wie die von unserem 17jährigen Menschenverachter weiter oben, sind meiner Meinung nach nicht besser wie die Selbstbeweihräucherung und Verlogenheit der gemeinen "Masse" Eigentlich meinte ich den Beitrag vom März , aber irgendwie ist mein Kommentar wohl verrutscht Ich kann jeden von euch genannten Standpunkte voll und ganz verstehen und könnte auch noch unzählige hinzufügen.

Auch ich fühlte mich hier im blog irgenwie sofort "unter Freunden". Selten dass ich jemanden treffe der auch nur ansatzweise meine Meinungen teil oder versteht. Viele Worte weiter oben könnte ich genau so wie sie dastehen geschrieben haben.

Ich sage schon lange offen und zu allen dass wenn sich die Masse als Menschen ansieht kann ich keiner sein. Beruflich bin ich leider täglich unter Menschen, zwar nicht unbedingt Massen aber ich sehe das mit der Masse an Menschen auch nur als einen einzelnen Aspekt. Schon einzelne können mich zur Weissglut treiben. Selbst wenn Sie gar nicht mit mir agieren und ich Sie nur beobachte steigt in mir der Hass.

Generell Ist Hass wie schon mehrfach erwähnt das falsche Wort, aber es endet meist bei diesem Gefühl. Ich fahre sehr gerne und viel Auto. Das tue ich sehr vorausschauend und konzentriert und fahre auch gerne zügig. Aber was auf Deutschlands Strassen abgeht ist täglich der Hammer. Hört sich jetzt vielleicht krass an aber tut mir leid, so wie die Menschen sind , so fahren sie teilweise auch Auto. Ohne Rücksicht und Einsicht.

Spielen auf der Strasse mit Ihren dicken Kisten mit den Leben von anderen! Danke euch allen für eure Posts! Es tut gut zu lesen dass ich nicht ganz so alleine bin! Anonym Es sprechen mir hier viele aus der Seele. Ich liege Abends im Bett und muss daran denken wie die Krone der Schöpfung mit denn Tieren umgeht und ich könnte heulen. Ich habe denn Eindruck das die Menschen immer dümmer und oberflächlicher werdeng. Ja, das mit den Tieren, das seh ich genauso, und durch die globale Durchindustrialisierung werden die Tierfabriken immer zahlreicher Tiere sind auch mir ein wichtigeres Anliegen als Babys etc.

Wenn ich jeweils sage, das Umweltproblem Nr 1 sei menschliche Überbevölkerung werde ich entgeistert angestarrt. Das wird mit "Kinderhasser" interpretiert. Wieder diese Heuchelei, angesichts der zahllosen Verbrechen gegen Kinder. Denn wer keine Kinder hat und von Überbevölkerung spricht ist quasi ein "infidel" also ungläubig und damit suspekt.

Ich seh die Realität halt anders als die meisten Menschen, düsterer und kompromissloser. Danke für diesen Blog für Ähnlich-Gesinnte. Mir ergeht es exakt so wie dir!!! Und vielen Anderen hier auch! Wie geht man damit um?? Mir fällt es mittlerweile sehr schwer.. Schön, dass man nicht allein mit dieser Einstellung ist: Es tut schon gut, mal die Sicht anderer Leute zu lesen. Ich lebe ländlich und bin immer wieder glücklich darüber.

Laut, provozieren, rücksichtslos anderen Menschen und Tieren gegenüber, egoistisch, einfach komplett gedankenlos, belästigen andere direkt und indirekt und ich merke, wie mir Hassgedanken kommen Da gröhlen betrunkene jugendliche Horden lautstark herum als ob sie komplett den Verstand verloren haben, andere spucken Leute an oder werfen einfach mal ihre Bierflaschen auf den Boden.

Ich denke dann immer öfter: Davon abgesehen, dass die Menschen den ganzen Planeten in immer schnellerem Tempo zerstören Ich habe mich nur theoretisch gefragt, ob es nicht an der Zeit für eine globale Naturkatastrophe o.

Dann denke ich wiederum: Es gibt auch "gute" Menschen, die wenigstens versuchen, bewusst zu leben, z. Veganer, Tierschützer, oder auch Ärzte ohne Grenzen. Aber rechtfertigen diese Dinge die ganzen schlimmen Dinge die Menschen anrichten? Meine ehrenamtliche Arbeit im Tierschutz lässt mich leider sehr oft daran zweifeln. Ich lese immer wieder sowas wie: Karma wird sich drum kümmern usw. Aber das scheint mir nur ein Versuch des Trostes zu sein, damit man nicht komplett den Glauben an die Menschen verliert.

Dennoch wäre ich nicht traurig drum, wenn die Menschheit irgendwann aussterben würde. Das mag für Viele wohl hart und unverständlich klingen, aber so empfinde ich es nunmal. Du sprichst mir so von der Seele..

Auch ich war im Tierschutz tätig, konnte aber die Ohnmacht, die Wut und den Hass nicht mehr ertragen. Ich sondere mich so gut es geht ab von dem was ich an Menschen hasse. Ich habe nur einen Menschen in meinem Leben.. Einfacher läuft es dadurch nicht, denn auch er tut genau das was ich an Menschen so hasse.. Ich wünsche mir oft, einfach auf eine einsame Insel zu wandern weitab der Zivilisation oder einfach das Ende der Menschheit, bevor wir entgültig das Ende allen Lebens einläuten..

Früher habe ich den Hass gegen mich selbst gerichtet, sprich Borderline. Das ist schon lange vorbei. Ich habe die Schuld bei mir gesucht für all das was geschah und geschieht Ich danke euch allen für die Kommentare Hallo Luna, was du schreibst kann ich nur bestätigen. Eigentlich musste der Mensch als Spezies selbst endlich mal in psychologische oder psychatrische Behandlung hinsichtlich seines Verhältnisses zu Tieren.

Hunde als Status-, Luxussymbole oder Kinderersatz missbraucht, überhäuft mit allerlei Schnickschnack ohne nie richtig Hund zu sein. Und andererseits werdentäglich Millionen von männlichen Küken "geschreddert" Und wenn man erzählt, dass man vegan lebt und Umweltschützer ist, wird man als Ökofaschist beschimpft.

Meinen eigenen Trost kann ich momentan nur darin finden, dass die Erde uns in der Zukunft überleben wird und dass es einige Menschen gibt sieht man hier , die sich wirklich Gedanken machen. Also mir gefällt das langsam. Gibt es irgendwo einen Misanthropen-Stammtisch? Mir egal, wie sich das nennt. Noch einen Gedanken dazu. Viele Menschen würden doch die Welt gerne verbessern, auf ihre ganze eigene Art und Weise.

Die Kirche will mehr Kinder. Misanthropen wollen eher weniger. Hallo zusammen, ich habe mich dazu entschlossen hier euch mal meine Meinung zu erzählen vorallem aus dem Grund weil der Beitrag von Luna sehr gefällt. Ich habe leider auch das Problem dass ich Menschen überhaupt nicht mag. Ich bin 23 Jahre alt, steh nun nach einem Studium fest im Arbeitsleben und bin auch sehr glücklich mit meiner Partnerin.

Trotzdem fällt es mir sehr schwer mich unter die "Menge" zu mischen. Nicht dass ich zurückgezogen leben würde, ich habe sehr gute Freunde und bin auch gern mit ihnen unterwegs aber mir fallen in den letzten Jahren einfach zunehmend die extrem negativen Seiten von Menschen und dem heutigen Leben auf. Wir Menschen machen alles kaputt, verhalten uns im Prinzip wie ein Virus.

Und auch der Umgang mit den Mitmenschen ist einfach nur schrecklich. Kein Respekt mehr und kein Bewusstsein für Zusammenhalt. Jeder ist nur noch sich am nächsten, Hilfe sucht man vergebens und was die Ausbeute und Misshandlung von Tieren angeht da wird mir einfach nur schlecht.

In meinen Augen gibt es nicht viel Existenzberechtigung für uns Menschen, da wir einfach eine destructive Rasse sind. Ich lande also hier im Forum, einfach nur aus ddem Grund, weil ich nach dem Problem, das ich hab gegoogelt habe. Ich bin sehr froh hier gelandet zu sein, weil mir hier viele aus der Seele sprechen. Ich bin mittlerweile verlobt und wirklich sehr glücklich aber wie soll ich es rechtertigen Kinder in diese Welt zu bringen, die sich schon am Rande der zerstörung befindet. Es geht nur noch um Geld, Menschen tun alles für das bunte Papier und vergessen dabei völlig dass Sie mit ihrer MIssachtung und Ignoranz die Möglichkeit zerstören glücklich auf diesem Planeten zu Leben.

Ich kann hier nicht glücklich Leben, weil ich so oft mit Dingen konfrontiert werde, die ich nicht nachvollziehen kann. Warum kann die nachfolgende Generation kein vernünftiges Deutsch sprechen? Wo ist die Hilfsbereitschaft hin? Warum lässt man einen verletzten Menschen liegen oder noch schlimmer macht ein Video von ihm und stellt es online?

Warum muss man einen Menschen ohne Grund halbtot schlagen? Ich versteh sprichwörtlich die Welt nicht mehr und fühl mich auch zunehmend unwohler. Als vor 5 Jahren mein Bruder sich das Leben genommen hatte wusste ich dass es ihm wohl tatsächlich besser geht da wo er auch immer ist. Ich bin unendlich froh darüber dass es Menschen gibt, die ähnlich sind.

Und zu dem Karma-Gedanken: Ich glaube an Karma und tue Menschen Gutes und bin stets fruendlich und hilfsbereit, denn ich glaube daran, dass es mir auch gut tut.

Dadurch reagier ich positiv auf meine Umwelt setz meine Kritikpunkte positiv um und glaube fest daran, dass das mehere so tun sollten. Im Endeffekt hilft uns das allen.

Danke dass ich meine Gedanken hier öffentlich machen kann. Falls es zu wirr geschrieben ist möchte ich mich entschuldigen, meine ANsicht ist weit komplexer, ich tu mir nur schwer dass in so wenigen Worten zu erfassen.

Coole Idee, der Stammtisch bzw. Ich wohne im Raum Koblenz.. Ich sehe diesen Sachverhalt ganz ähnlich, bin mir allerdings auch nicht bewusst, wann genau diese Art von Gedanken bei mir begonnen haben zu entstehen.

Inzwischen ist es einfach so, dass ich menschliche Verhaltensweisen des Öfteren nur noch kritisieren kann. Dabei geht es mir womöglich weniger darum, besonderen Wert auf Umweltschutz o.

Ich fange an, mich vor ihnen zu ekeln, suche diese Fehler auch bei mir selbst und gewöhne sie mir ab, falls ich tatsächlich fündig werde. Ich habe mich gefragt, ob Menschen einfach so sind und ich auch. Aber anscheinend denken andere Menschen nie darüber nach - abgesehen von allen hier. Andere Menschen interessiert es nicht, was sie tun, solange sie in irgendeiner Weise Freude dabei verspüren. Ebenso geht es mir mit anderen Feiern oder unsäglichen Dingen, die man auch auf Toiletten anstatt im öffentlichen Raum, am Esstisch oder in Gemeinschaft anderer tun könnte.

Ich werde wohl niemals eine Antwort darauf finden, warum sich Menschen so verhalten. Schöner Post, Danke dafür. Mich persönlich kann ich teilweise schon als Misanthropisten bezeichnen.

Allerdings weniger Menschenhasser als Hasser der Menschheit. Manchmal bin ich angeekelt von der Gier einiger Menschen, von ihrem Egoismus, ihrer Kurzsichtigkeit, ihrem Konsumwahn. Ich messe sie alle an einem Ideal, gleichzeitig wissend, dass ich exakt genauso bin - fehlerbehaftet.

Deswegen hasse ich keinen Menschen, ich verabscheue aber die Abgründe der menschlichen Natur. Auch wenn sich dieses Gefühl am Höhepunkt seiner Intensität in gedanklochen Hasstiraden äussert, handle ich nicht menschenfeindlich, bin glaube ich sozial kompatibel grins. Die Anderen stören dabei nur.

Die Welt heute, ist für den Menschenhasser wie ein überfüllter Strand. Ich bin durch Zufall auf diesen Blog gestossen und dachte bis heute, dass nur ich solche Hassgefühle gegen andere Mensche habe bzw.

Es ist hier von so vielen Beispielen berichtet worden, in denen ich mich wiedergefunden habe. Ich vermute, dass meine misanthropistische Einstellung durch Zeitgenossen enstanden ist die Unfähigkeit waren sich an gesellschaftliche und moralische Regeln zuhalten. Mir ist dabei vollkommen klar, dass ich nicht besser bin. Im Gegensatz aber zum "einfachgestrickten" Volk, das, meiner Meinung nach nicht einmal den Versuch dazu unternimmt, versuche ich tagtäglich z.

Vor allem aber hasse diesen absoluten Egoismus, den manche Menschen herauskehren. Das ist teilweise ein Benehmen, das ich mich noch nicht einmal trauen würde, auszuleben! Ich komme daher zu dem Schluss, dass ein Zusammenleben dieser Gesellschaft in Frieden und Harmonie nicht möglich ist.

Der Mensch ist eine krankheit finde ich. Puh, das hört sich aber schon ein bisschen pathologisch an, meinste nicht..?! Hast du schon eine Aktion geplant, so als Engel der Apokalypse??

Ich hasse Menschen und das verlogene Konstrukt das wir Gesellschaft nennen. Oberflächlickeiten Tag für Tag, weil man selten sagen kann was man wirklich über Andere denkt. Stattdessen wird lieber hinterrücks über angebliche Freunde und Bekannte hergezogen. Alle Menschen lügen und das fast immer, denn ohne Lügen sind wir Menschen nicht lebensfähig. Würde jeder Mensch immer sagen was er denkt, wäre ein Zusammenleben in einer Gesellschaft gar nicht möglich. Dann gibt es noch die ganzen hassenswerten Verblendeten, die sich an ihren Glauben klammern und an irgendwelchen Geboten und Verhaltensregeln festhalten, um ihren imaginären Gottheiten zu gefallen und dann auch noch versuchen andere Menschen mit ihrem Dreck zu vergiften, nur weil ein bekacktes Buch oder irgend eine uralte Schrift ihnen dafür die Erlösung verspricht.

Im Vergleich zum Mensch ist das Tier einfach nur ehrlich und echt. Was wir brauchen ist eine Naturkatastrophe die die Menschheit in eine Zeit ohne Konsumwahn, Glauben, Politik und Machthaber zurückkatapultiert und die uns dabei bremmst unseren Planeten konsequent und immer schneller zu zerstören. Ich will diese verdammte Welt einfach nur brennen sehen Richtig die Reinigung dieses Planeten von dem Parasiten Mensch ist schon längst überfällig. Wenn jemand Lust hat mit mir darüber zu kommunizieren: Ich begann langsam über Dinge zu schreiben die mich bewegten.

Antwort damals zum Wer 17 Jahre selbstständig war kennt Führsorgepflicht. Nach einem Arzt besuch habe ich das Programm mitgemacht. Mir wäre lieb, es wäre Montag. Der Sonntag war langweilig! Das letzte Wochenende ohne Ausgang. Wenn man ehrlich ist, gibt es viele Parallelen. Das ist eine gute Idee! Ich war zu diesem Zeitpunkt zu allem was erforderlich war bereit, wenn es um die Bekämpfung meiner Sucht ging, Auch wenn es um Dinge ging, die ich eigentlich nicht gerne machte, wie z. Heute hatte ich mein Gespräch mit Frau Sch.

Sie ist sich sicher, dass die Symptome nicht aus Angst, sondern auf ein posttraumatisches Ereignis hinweisen. Ich habe es über Jahre gelernt, die Erinnerungen an den Unfall zu verdrängen. Jetzt muss ich lernen den Unfall zu verarbeiten. Ich habe vorhin den Antrag zum Schreibbüro weiter geschickt. Die positive Nachricht freute mich, jetzt glaubte ich, dass ich es schaffen würde, trocken zu bleiben.

Während ich bei einer Ablehnung zur Tagesklinik an einen Therapieabbruch dachte, war mir klar, dass ich jetzt die Therapie ordentlich zuende bringen würde. Eine Posttraumatische Belastungsstörung ist eine Angststörung, die durch ein überwältigendes traumatisches Erlebnis ausgelöst wird und bei der die Betroffenen das Ereignis wiederholt durchleben.

Ein traumatisches Erlebnis kann beispielsweise ein Unfall oder ein Versagen in einer bestimmten Situation sein. Ein Tag ohne Höhen und Tiefen liegt hinter mir. Meine Anmerkung heute Sonntag , 8. Zugleich begriff ich, dass das Tagebuch nicht als Stundenplan gedacht war, sondern um sich und seine Gefühle mitzuteilen gedacht war.

Am heutigen Tag ist mir aufgefallen, dass ich im Laufe der Therapie immer besser zuhören kann und mich Dinge beschäftigen, denen ich früher keine Bedeutung zugemessen hätte. Teile der Herkunft schon im Kindesalter zu suchen, war mir früher nicht bekannt, Parallelen von mir zu anderen Alkoholikern zu analisieren ist mir wichtig, um Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. Wo werde ich meine Freizeit, die ich sonst in Kneipen verbrachte, künftig verbringen, welche Hobbys werde ich mir zulegen?

Jedenfalls steht fest, dass mein früherer Umgang nur im Suff zu ertragen ist und ich einen deutlichen Strich ziehen muss. Ebenfalls hatte ich begriffen, dass der Wille zur Trockenheit alleine nicht ausreichte, sondern, dass ich vieles an meinen Lebensgewohnheiten und meinem Umgang ändern musste. Das habe ich nicht ganz verstanden, was sie nach Therapie beabsichtigen, bitte in der Gruppentherapie ansprechen. Offensichtlich lassen sie sich immer mehr auf die Therapie ein.

Mir war klar, dass sich etwas gegenüber früher verändern musste, dass ich mich Dingen widmen musste, die mich interessieren und mich aus Kneipen fern hielten. Ich glaube auch heute noch, dass es für die erste Zeit nach der Therapie wichtig ist, beschäftigt zu sein. Ich hoffe und denke auf dem richtigen Weg zu sein und fühle mich ganz gut.

Das glaub ich auch. Meine Anmerkung heute Dienstag, Ich hatte den Kopf frei und konnte an mir arbeiten. Posttraumatischer Stress hat mich heute beschäftigt. Viele in der Information beschriebene Merkmale sind bei mir vorhanden. Es beruhigt mich jedoch, dass die ganz schlimmen Symptome bei mir noch nicht vorhanden sind und ich glaube, dass wenn ich gut mitarbeite, wir die Dinge in den Griff bekommen.

Wir haben sie in den Griff bekommen. Wie, werde ich noch schildern. Heute Morgen waren wir Schwimmen. Später hatte ich Ausgang mit Ehefrau. Den ganzen Tag habe ich gefaulenzt. Ich bin locker, mir geht es gut. Haben sie mit ihrer Frau über ihre Ängste gesprochen Autofahren.

Das ist doch eine wichtige Info für sie. Ihre Frau traut sich mehr zu, als sie ihr. Ich verstehe ihre Sorge so: Ich denke, dass ihre Angst eng verknüpft ist mit ihrem Traumatischem Erlebnis, überprüfen sie in Ruhe, ob da was dran ist.

Die Befürwortung zur Tagesklinik und die Feststellung, dass meine Frau gut alleine klar kam, beruhigte mich sehr. Angst, es könnte etwas passieren , was ich mir dann später anlasten würde, auch wenn es nicht meine Schuld währe. Heute fiel mir der Tag ziemlich schwer, mir schmerzten alle Knochen und Muskeln Muskelkater. Am Abend war ich alleine eine Stunde an der frischen Luft, der Regen störte mich nicht, ich wollte in Ruhe abschalten.

Meine Alkoholkurve habe ich auch schon fertig. Jetzt ist es 13 Uhr, meine Gedanken drehen sich wie ein Kreisel und die Gefühle kann ich nicht beschreiben. Die Vorstellung meiner Suchtkurve bewegt mich, ob ich will oder nicht.

Am liebsten würde ich jetzt verdrängen, aber das soll und werde ich nicht machen. Vielleicht bin ich doch angeschlagener von meinem Posttraumatischen Ereignis, als ich mir eingestehe. War ich ein schwieriges Kind auf Grund der Umstände oder liegt es an meinem Naturel? Bei dem Unfall trifft mich eine gewisse Schuld, das ist Fakt und kann ich mir auch nicht ausreden. Wir können gerne noch mal in der Gruppe sortieren. Für was sie verantwortlich, für was sie nicht verantwortlich sind.

Damit sie Klarheit bekommen und Selbstvorwürfe beerdigen können. In diesen Tagen gingen mir viele in der Vergangenheit geschehene Dinge durch den Kopf, nie zuvor hatte ich so genau nach hinten gesehen. Ein Zeichen von meiner Bereitschaft mich auf die Therapie einzulassen.

Das Sortieren meiner Probleme währe in der Gruppe glaube ich nicht günstig, da die Situationen für die meisten recht unverständlich währen.

Ich gebe ihnen Recht, dass die Autounfälle mit Aggressionen zu tun hatten, die einem zum Zeitpunkt nicht bewusst sind, denn sonst würde man sich zurück nehmen kontrolliertes Verhalten. In der Vergangenheit habe ich auch vielleicht zu viele Dinge auf mich einwirken lassen.

Ich hoffe, dass ich in Zukunft durch ein alkoholfreies Leben auch ein gesünderes Abwegen der Dinge möglich sein wird. Daraus entstand dann häufig Aggression oder Leichtsinn oder es gab mir nach meiner Meinung die Berechtigung zum Saufen. Es wurde mir immer klarer, dass die Krankheit Alkoholismus durch viele Nebenerscheinungen beeinflusst und getragen wird, die es künftig durch Disziplin und Selbstkontrolle zu beherrschen gilt.

Ich bin wieder ziemlich ausgeglichen. Ich habe meine Frau gebeten, wegen der langen Fahrt auf die Paargruppe zu verzichten. Wie war es für sie den Vater-Zettel auszufüllen? Ich füllte einen Zettel aus, mit Fragen, Antworten, Feststellungen, einfach Dingen die zwischen meinem Vater und mir während seiner Lebenszeit offen geblieben sind. Beim Ausfüllen des Vater-Zettels habe ich mich bemüht, gerecht zu sein.

Wenn man ein Bilderrahmen ohne Bild sieht, misst man ihm keine Bedeutung zu. Richtig kann ich dieses, glaube ich, nicht erklären. Hätte ich diesen Zettel über meine Mutter ausgefüllt, so währe dieser mit Tränen der Rührung befleckt und das liegt nicht an den unterschiedlichen Zeiten ihres Todes.

Der Freitag war ohne Höhen und Tiefen. Wenn sie möchten, dann füllen sie noch mal so einen Zettel über ihre Mutter aus. Meine Anmerkung heute Mittwoch, Ob diese Kindheitserlebnisse später für meine Alkoholprobleme verantwortlich sind oder inwiefern sie es sind, vermag ich auch heute nicht zu beurteilen.

Es ist alles sehr schön ohne Alkohol und intensiver. Das freut mich für sie beide! Durch die für uns ungewohnte Situation, von einander getrennt zu sein, waren die wenigen Zeiten um so schöner und ich freute mich die ganze Woche auf das Treffen mit meiner Frau.

Es kommt unwillkürlich der Gedanke, was hättest du anders machen sollen, warum hast du dieses oder jenes nicht zu ihr gesagt? Den richtigen Wert eines Menschen, den man liebt, kann man erst begreifen, wenn man ihn verloren hat. Doch dann kommt die Einsicht zu spät. Bestimmt werden Andere es ähnlich erlebt haben und wenn solche Gespräche sich entwickeln, werde ich mich beteiligen, um für mich gewisse Dinge aufzuarbeiten.

Den Rest des Montags habe ich einfach abgespult, da mir die gemeinsame Vergangenheit von meiner Mutter und mir nicht aus den Kopf ging. Das rührt mich an, was sie auf dem Zettel zu ihrer Mutter geschrieben haben - ich kann mir sehr gut vorstellen wie es ihnen ergangen ist. Gehen sie mit dem Brief zu ihrem Grab, lesen sie ihn am Grab noch einmal und als Abschiedsritual können sie ihn verbrennen.

Die Asche verstreuen sie in alle Winde und ihr Herz wird sicher ein Stück freier. Die Geschichte mit dem Brief und dem Verbrennen war und ist für mich fragwürdig, die Therapeutin jedoch war auch in dieser Sache sehr einfühlsam und mitfühlend, diese Eigenschaft stellte ich bei den Therapeuten der Klinik häufig fest und vermittelte mir das Gefühl, dass ich mich ihnen anvertrauen konnte. Beim Schreiben des Zettels war ich tatsächlich den Tränen nahe.

So muss wohl jeder seine Schwachstellen erkennen und sorgfältig an einer Verbesserung arbeiten. Es kommt zu Verbesserungen, die man selber nicht feststellt, aber andere merken. Ich hoffe, dass eine positive Normalität die negative Normalität verändert. Der Gruppenausflug war lustig, wir haben viel gelacht, niemand fiel aus der Rolle. Meine Anmerkung heute Donnerstag, Absolut unlustig empfanden wir es am nächsten Tag beim Gruppengespräch, als heraus kam, dass wir überhaupt gar keinen Gruppenausflug gemacht hatten.

Es war wohl ziemlich naiv zu glauben, dass zehn vom Alkohol geschädigte Personen dicht halten würden. Hierbei zeigt sich ganz deutlich, dass Alkoholiker häufig meinen, andere Leute verarschen zu können. Ich glaube heute, diese Vorgehensweise bei Alkoholikern ist aus der Not geboren und diese Taktik ist ihm in Fleisch und Blut übergegangen.

Auch dieser Übergang zur Normalität ist ein langer Lernprozess. Welche Erkrankungen falsche Ernährung verursachen, wurde bei der Gesundheitsinfo erklärt. Ich konzentriere mich dennoch auf meine Alkoholprobleme. Bei der Angstgruppe hatte ich Konzertrationsprobleme, der Mittwoch ist lang und anstrengend.

In Wirklichkeit empfand ich die vorgefallene Geschichte gar nicht so schlimm, eher aufgeputscht. Im Umkehrfall hätte ich mich hintergangen und betrogen gefühlt. Unrichtigkeiten so unterschiedlich zu bewerten, ist sicher ein Zeichen von Realitätsverlust, der ohne Zweifel durch den Alkohol hervor gerufen ist. Ähnliche Dinge würde ich heute ausgeglichener, realistischer sehen, egal auf welcher Seite ich stünde.

Ich glaube trotzdem an den gewünschten Erfolg und bleibe dran. Ich war gewillt auch steinige Wege zu gehen, weil ich in der Therapie gelernt hatte, dass viele Dinge mit einander verknüpft sind. Da ich in meiner Kindheit väterlicherseits Härte, mütterlicherseits Zuneigung, Wärme und Liebe erhielt, kam es mir entgegen, dass beide Therapeuten weiblich waren, so viel es mir leichter über Gefühle, Probleme und Gedanken zu reden, es baute sich schnell ein Vertrauensverhältnis auf.

Ich hatte nur wenige Probleme damit, meine Schwächen zu zeigen. Wo sind meine sportlichen Grenzen heute? Wenn es aber, der einzige Misserfolg bleibt, kann ich damit leben, denn es gibt zurzeit Wichtigeres im Auge zu behalten. Finden sie nicht auch? Zu Beginn meiner Therapie hatte ich überhaupt keine Vorstellung wie Alkoholiker therapiert werden und wenn, dann falsche Vorstellungen.

Mittlerweile habe ich aber am Ich habe mich nicht an unseren Vereinbarungen gehalten, meine Frau war krank. Das Abhören des von mir besprochenen Bandes ist nicht einfach, doch beim Besprechen hatte ich noch mehr Schwierigkeiten. An welche Vereinbarungen haben sie sich nicht gehalten?

Ich hatte mir wieder einen Wochenendurlaub erschlichen, indem ich sagte, ich würde mit meiner Frau zu einer SHG Gruppe gehen. Dabei wollte ich auch noch einen Zimmerkollegen benutzen. Als ich dann aber dachte, dass er sich verplappern könnte, lies ich lieber meine Frau in meiner Entschuldigung krank werden.

Mein über so viele Jahre erprobtes Schema hatte wieder geklappt. Unmittelbar danach kam ich mir aber, nicht wie sonst klug vor, sondern begriff langsam, dass mein Muster bzw. Schema eigentlich nur anstrengend war, also versuchte ich diese dreimal Schlauen Sachen künftig zu vermeiden.

Heute habe ich eine gebuchte Reise in die Türkei rückgängig gemacht, weil dort 14 Tage Trinken angesagt ist und ich denke, dass es zu stressig und zu gefährlich ist, 14 Tage zwischen Betrunkenen auszuhalten. Den Freund, den ich informierte, habe ich die Wahrheit gesagt und ihn gebeten, sie für sich zu behalten. Viele Bekanntschaften werden sich durch meine Trockenheit von alleine lösen, denen ich aber nicht nachtrauern werde. Das war sicher eine gute Entscheidung.

Meine Anmerkung heute Freitag, Ich wusste nach einem Monat, dass sich vieles ändern musste, vor allem mein Umgang. Ich dachte, ich müsste die Leute austauschen mit denen ich verkehre. Es stimmt zwar, dass viele alte Bekannte von mir nicht mehr aufgesucht werden, Andere hinzugekommen sind. Dieses liegt daran, dass mir das Gelabere im Suff heute auf die Nerven geht. Die verschiedenen hinzu gekommenen Interessen haben sich mehr oder weniger von alleine ergeben.

Über Dinge von denen ich früher sagte, dass würde ich auch gerne machen, rede ich heute nicht mehr, sondern mache sie z. Ich bin heute fest überzeugt, dass diese Lust auf Neues und mehr sich weiterhin fortsetzt. Am Tag kann ich den Stress, der sich beim Abhören des Bandes aufbaut, verarbeiten. In der Nacht habe ich kein Auge zugemacht, ob ich will oder nicht, meine Gedanken drehen sich sobald ich liege, um den Unfall. Ich habe keine Taktik mehr, um anders zu denken.

Ich komme auf ihr Angebot zurück. Die Bearbeitung meines Posttraumatischen Problems war mit harter Arbeit und viel Energieaufwendung verbunden. Ich wollte auf das Angebot der Therapeutin vom Manchmal fühlte ich mich regelrecht überfordert, aber ich wollte gewinnen und ich habe gewonnen. Da ich verbissen gegen meine Krankheiten, den Alkoholismus und meinem Posttraumatischem Problem ankämpfte, war ich erschöpft, dass ich sogar die Karnevalsfeier, auf die ich mich eigentlich gefreut hatte, vorzeitig beendete.

Heute bin ich wieder fit, ich habe 11 Stunden geschlafen und auch keine Kreislaufprobleme mehr. Wenn ich mich nach ihrer Meinung falsch oder für die Therapie ungünstig verhalte, dann sagen sie es mir, damit ich mein Verhalten überdenke. Diese Gedanken kamen mir bei den heutigen Gruppengesprächen.

Wenn ich die hinter mir liegende Zeit in der St. Camillus Klinik betrachte, so denke ich, dass ich schon viel gelernt habe, viele Dinge aus einer anderen Perspektive sehe. Mir kommen Gedanken, die ich noch vor wenigen Wochen für abwegig gehalten hätte, z. Damit will ich bezwecken, dass ich nicht auf die schiefe Bahn gerate Alkohol und auch selber zufrieden mit mir bin.

Ja, ich werde ihnen das sagen, wenn ich den Eindruck habe, dass sie gegen sich arbeiten. Ich habe mich während meiner Therapie immer bemüht aus meinen und anderen Fehlern zu lernen. Da alle die gleiche Krankheit hatten, konnte man zum Teil aus Parallelen lernen. Wieder und immer wieder machte ich mir Gedanken wie geht es nach der Therapie weiter, ohne Alkohol. Der Mittwoch ist wohl für alle der schwerste Therapietag.

Im Arbeitsleben ist jedoch ein acht Stunden Tag normal, vielleicht fällt es nur so schwer weil die Arbeit eine gewohnte Tätigkeit ist. Ich glaube, ich fand damals alles so schwer, weil ich ständig grübelte. Zusätzlich kamen die normalen Therapiezeiten. Wenn ich heute sage, diese vielen Fragezeichen habe ich im Laufe der Zeit ganz gut beantwortet, so bin ich ein kleines bisschen stolz auf mich, ohne dabei arrogant zu sein.

Ich bin gelassen locker und neugierig zugleich wie ich mich entwickeln werde. Vielleicht sollte ich aber nicht zu viele Dinge an mich heran lassen und nur eins nach dem anderen abarbeiten. Fehleinschätzungen zur eigenen Person, musste ich häufiger feststellen. Es kam auch nicht selten vor, dass ich meine Meinung revidierte, sicherlich auch eine der Zielsetzungen einer solchen Therapie, zu platte Kneipentheorien zu überdenken.

Wichtig ist jedoch, dass ich meine Alkoholprobleme nicht aus den Augen verliere und weiter in den dafür gedachten Therapien an mir arbeite. Jetzt freue ich mich auf das Wochenende. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt schon, dass beide Krankheiten bei mir verknüpft waren, dass ich bei aller Energieaufwendung für die eine, die andere Sache nicht vernachlässigen durfte. Heute glaube ich auch, dass das Aufzeichnen meiner Suchtkurve und des Lebenslaufes, sowie die Besprechung dazu, mich dazu brachten, vorrausschauender zu denken, mich nicht so einseitig zu orientieren, trotzdem in Details zu gehen.

Wenn auch einige Dinge von mir falsch interpretiert wurden, so hatte ich keine Probleme damit, sie neu zu überdenken und meine Meinung zu ändern. Das Wochenende war sehr schön, wir haben gut gefeiert, ich ohne Alkohol.

Ich habe immer Ausreden benutzt, wenn man mich auf den Alkoholverzicht ansprach, aber keine Schwierigkeiten mit der Trockenheit gehabt. Meine Frau war rund um glücklich, sie glaubt an meinen Willen. Ich denke auch, dass sie in der Tagesklinik gut zu recht kommen.

Die Feier war zum 40sten Geburtstag meiner Frau, damals wunderte sich wohl jeder, dass ich keinen Alkohol trank und dachte, dass dieses bei mir nicht lange dauern würde. Meiner Verlegung in die Tagesklinik sah ich gelassen entgegen, da ich den Therapeuten und einige Mitpatienten bereits aus einigen Therapiestunden kannte.

Während ich zur Zeit als mein Antrag zur Verlegung in die Tagesklinik lief ,bei Ablehnung, an Therapieabbruch dachte, wollte ich die Therapie jetzt auf jeden Fall ordentlich zu Ende bringen und mich für eine bessere und trockene Zukunft rüsten.

Heute glaube ich, wenn ich die Therapie zu diesem Zeitpunkt abgebrochen hätte, währe ich nicht dauerhaft trocken geblieben. Der Montag war ein langweiliger Tag, keine Höhen und Tiefen. Was bedeutet für sie Langeweile und wie gehen sie damit um. Die Zeitungen schreiben das was am Abend vorher in den Nachrichten war. Meine Anmerkung heute Samstag, Mit Langeweile ohne Alkohol umgehen, musste ich in den ersten Monaten nach meiner Therapie lernen. Auch sonst ist alles okay, ich bin gut drauf.

Ich schrieb man entwickelt Kreativität, eigentlich bekommt man die durch den Alkohol verloren gegangenen Fähigkeiten zurück. Ich entdeckte mich und meine Fähigkeiten neu. Heute war ein stressiger Tag, besonders in der Indikationsgruppe Angst. Es gibt Menschen, die wissen nicht, ob sie warm oder kalt sind, können keine Entscheidungen treffen, bezeichnen dieses als Angst, können sie aber nicht erklären.

Eine ganze Gruppe dreht sich dann im Kreis, ohne auf einen Punkt zu kommen. Wenn dieses am Ende eines Tages passiert, ist es sehr ermüdend und nervig. Wenn man nicht gefühlskalt ist, bewegt einen ein solches Erlebnis. Wenn ich überlege vielleicht selbst so zu vereinsamen, wird mir angst und bange, ich würde bestimmt rückfällig. Darum ist es auch wichtig für mich eine gute Ehe zu führen. Meine Anmerkung heute Sonntag, Es stellte sich schnell heraus, dass ich in die Angstgruppe nicht hinein passe, da ich eigentlich ziemlich unängstlich bin.

Die Vereinsamung eines anderen Patienten, er verlor jeglichen Kontakt zur Familie und Gesellschaft, bewegte mich stark und beängstigte mich zugleich. Jeder Alkoholiker ist zwar anders, so dass dieses bei mir wahrscheinlich so schnell nicht eintreten würde, dennoch zeigt es, wie tief die Abgründe des Alkoholkonsums sein können. Über den heutigen Tag gibt es nichts zu berichten. Sport und offenes Atelier waren die Aktivitäten. Es ist alles in Ordnung, mir geht es gut. Mein letzter Tag auf der EWO4 liegt hinter mir.

In der Gruppe wurde noch einmal über mich und worauf ich achten sollte gesprochen. Man wünschte mir viel Glück und Erfolg in der Tagesklinik und für meinen weiteren Weg in Trockenheit. Jetzt hatte ich die Zeit in der stationären Behandlung geschafft. Andererseits wusste ich, dass es zu den ersten Momenten kommen würde, wo ich ganz alleine den Versuchungen des Alkohols wiederstehen musste und ich war mir eben so unsicher wie sicher, dass ich es schaffen würde.

Ich hatte einen ganzen Rucksack voller Ratschläge und Hinweise, ich wusste aber auch, dass ich ein leichtsinniger Vogel bin, so habe ich mit aller Kraft, Energie und vor allem mit eiserner Disziplin gegen alles was für mich und nach meiner Meinung rückfallgefährlich war gekämpft. Jeder der einen solchen oder ähnlichen Weg zurückgelegt hat, kann nachvollziehen, wenn ich diese Phase als Kampf bezeichne.

Für heute hatte ich die Aufgabe mich mit dem Unfall, aus dem mein Posttraumatisches Problem entstand näher an der Unfall stelle zu befassen. Es ist die Stelle, an der sich mein Leben zum negativen veränderte. Der Erfolg gibt mir bis jetzt Recht. Auch steinige Wege führen zum Ziel! Ein Auszubildender fiel mir damals aus ca. Da ich dieses Ereignis nicht verarbeitet hatte, habe ich mich, um Schlafen zu können, täglich restlos betrunken.

Parallel zu meiner Alkoholtherapie musste ich jetzt den Unfall im Nachhehrein verarbeiten. Dieses machte ich, indem ich ein Tonband besprach und den Unfall schilderte, die Wege von damals noch einmal ging und mich mit der Situation von damals auseinandersetze. Die Behandlung meines Posttraumatischen Ereignisses war für mich sehr wichtig, damals verlor ich die Kontrolle über meinen Alkoholkonsum.

Da ich aber schon seit Jahren viel trank, denke ich heute, dass ich gegen den Alkohol irgendwann auch ohne den Unfall verloren hätte. Ich glaube, dass mein Umgang mit Alkohol immer höchst gefährlich war. Ich denke, wenn ich so weiter getrunken hätte wie vor dem Unfall, hätte ich auch eines Tages zu der Erkenntnis kommen müssen, Alkoholiker zu sein, nur etwas später.

Den Sonntag verbrachte ich mit meiner Frau und 6 Stunden Skat. Mit dem Alkohol hatte ich keine Probleme. Herzlich willkommen in der Tagesklinik. Ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit!

Damals wie heute dachte ich, wenn ich mich von allem zurückziehe bin ich erst recht rückfallgefährdet, vor allem langfristig. Deshalb stellte ich mich den Gefahren und hoffte, dass es mir mit zunehmender Zeit immer leichter fallen würde, mich in einer Alkohol trinkenden Gesellschaft zu bewegen. Für mich war dieses der richtige Weg, für viele andere währe er wohl falsch. Es gibt so wenig Patentrezepte, wie der eine Alkoholiker dem anderen gleich ist.

Ich kannte damals nur wenige Leute, die keinen Alkohol tranken und hatte Angst vor einer Vereinsamung. Oft habe ich auch andere Getränke getrunken, wie z. Man sagt, dass der körperliche Entzug nach wenigen Tagen abgeschlossen ist, der Geistige über Monate anhält. Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt schon sieben Wochen trocken war, hatte ich häufig das Gefühl von Durst, Kribbeln oder Spannung im Bauch und Magengegend. Diese Symptome würde ich heute noch als körperlichen Entzug einordnen.

Ich hatte heute Schmerzen in der Leistenbeuge und war schon beim Hausarzt. Morgen muss ich zum Chirurg, hoffentlich ist es kein Leistenbruch. Wenn, dann werde ich versuchen eine Operation bis nach der Therapie hinauszuzögern. Meine Anmerkung heute, Sonntag, Die Therapie war mir so wichtig, dass ich sie unter Schmerzen versucht hätte zuende zu führen.

Die Geschichte des Mitpatienten in der Kunsttherapie hat mich sehr bewegt. Ich glaube, dass ich oder andere Patienten genau so rückfällig geworden wären wie er. Darum ist es umso erfreulicher, dass er wieder den richtigen Weg geht. Seinem Ziel ist dieser Patient viel näher als andere und ich. Es sagt mir aber auch, dass die Alkoholsucht gnadenlos und brutal ist, dieses will ich mir ständig vor Augen halten.

In der Gesundheitsinfo hatten wir heute das Thema Alkohol in Lebensmitteln. Es ist schon schwer auf Alkohol zu verzichten, jetzt auch noch die Essgewohnheiten extrem zu verändern, stinkt mir ganz gewaltig. Darüber sollten wir uns noch in Ruhe unterhalten. Ansonsten ein schönes Wochenende. Der zuvor beschriebene Patient war sieben oder acht Jahre trocken, nach einer Krebsoperation und verschiedener anderer Schwierigkeiten hatte er einen Rückfall. Ob er den Kampf gegen den Krebs gewonnen hatte, wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Trotzdem begab er sich nach kurzer Zeit in die Klinik, um zu Entgiften und sich einer Therapieauffrischung zu unterziehen, um weitere Jahre trocken zu leben. Zum Glück war mein Befund negativ. Diese Situation deprimierte mich total und machte mich aggressiv zu gleich. Heute brauche ich eigentlich keine Alternative mehr zum Alkohol, weil er nicht mehr Mittelpunkt meines Lebens ist, ich muss allerdings eingestehen, dass es mich heute noch manchmal stört, wenn ich essen gehe und ich ein anderes Gericht bestellen muss, als ich eigentlich wollte, weil in dem zuerst gewählten Gericht Alkohol ist oder ich es vermute.

In der Tagesklinik habe ich mich eingelebt und keine Probleme, ich hoffe die anderen auch nicht mit mir. Leider konnte ich aus der Gruppentherapie in dieser Woche nicht so viel mitnehmen, aber auch das wird sich ändern, da ich bei Terminabsprachen darauf achten werde, dass für Gruppentherapie, Kunsttherapie, offenes Atelier und Einzeltherapie die Zeit vorhanden ist. Ich richtete Arzttermine nach meinen Therapien ein, weil ich merkte, dass mir die zuvor genanten Therapien wichtig waren und gut taten.

Ich nehme dieses als Warnung, es bestätigt das wir ich auf einer schmalen Kante laufen. Scheinbar sind die Gefühlsschwankungen bei Alkoholikern extrem hoch. Ich hoffe, dass der Kollege sich noch zeitig besinnt und der Schaden sich in Grenzen hält. Was verstehen sie eigentlich unter kleinste Schwierigkeiten? In der ersten Zeit nach meiner Therapie kam sofort der Gedanke, diese Person hat es nicht geschafft und wirst du es schaffen?

Zu dieser Erkenntnis bin ich erst nach meiner eigentlichen Therapie in der Nachsorge gekommen. Über diesen Punkt werde ich später noch schreiben. Diese Erkenntnis war einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zur zufriedenen Abstinenz.

Meine Stellungnahme zu ihrer Frage, was ich unter kleinen Schwierigkeiten verstehe und zur Gruppentherapie: Es stellt sich mir die Frage, ob ich mit meiner geringen Auffassungsgabe therapiefähig bin, oder der Therapieplatz nur für Akademiker geeignet ist, diese würden sie bestimmt verstehen.

Wie ich bereits am Auch ein Gruppengespräch konnte die mir so schlimm erscheinende Situation nicht ändern. Vermutlich weil ich einfach Druck abbauen musste oder wollte.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich damit abgefunden, dass ich keinen Alkohol mehr trinken durfte und wollte, wenn man dann wie bereits am Zwei Mal während meiner Therapie dachte ich an einen Therapieabbruch. Einmal, wenn die Verlegung in die Tagesklinik gescheitert wäre und zu diesem Zeitpunkt. Damals glaubte ich ein Leben mit diesen Einschränkungen nicht leben zu können.

Ja die Angelegenheit hat mich getroffen. Jetzt ist die Angelegenheit aber für mich erledigt und ich werde mich meinen Therapiezielen widmen. Meine Anmerkung heute Montag, Mir war auch lieb, dass die Aussprache nur kurz und knapp war und meine Attacke nicht aufgeputscht wurde, weil ich sie im nach hinein, selber für falsch hielt.

In der Gruppentherapie haben wir im Gespräch Unklarheiten beseitigt, ich schaue positiv nach vorn. Wir hatten zwar die Unklarheiten zwischen uns beseitigt, mein Problem jedoch keineswegs. Zur Beseitigung dieses Problems war einfach Zeit von Nöten. Ich habe ihren Rat befolgt und mich nur schönen Dingen gewidmet, die neue Woche kann beginnen.

Ein Tag ohne Höhen und Tiefen mit viel Lehrlauf. Mir geht es gut, mit Alkohol kam ich drei Mal gedanklich in Berührung. Wie sah das aus? Entsteht Unruhe, Nervosität, Geschmacksbedürfnis oder macht es mir nichts?

Etwas Essen bei dem ich früher Bier trank, hören wie jemand Kölsch bestellt, beim Fernsehen von Alkoholwerbung, kommt es zu diesen Konfrontationen. Hier zeigte sich bei mir, wie stark ich nach über zwei Monaten noch geistig abhängig war, auch die geistige Unabhängigkeit kann nur durch Zeit erlangt werden.

Früher waren Suchttherapien bis zu sechs Monaten, wahrscheinlich wegen der lange anhaltenden geistigen Abhängigkeit. Hier verhüllt mir die majestätische Sonne kein von Menschenhänden gemachtes Dreckdach, der blaue Himmel ist mein sublimes Dach. Wer kann alles ausdrücken! Aber desto voller angefüllter und in Überfluss und hinreissender Schönheit prangt die Natur. Kein Mensch kann das Land so lieben wie ich.

Ich bin selig, glücklich im Wald; jeder Baum spricht durch dich. In einer solchen Waldgegend, in den Höhen ist Ruhe, Ruhe, ihm zu dienen. Die Ohrenmaschine womöglich zur Reife bringen, alsdann reisen — dieses bist du Dir, den Menschen und ihm — dem Allmächtigen — schuldig, nur so kannst Du noch einmal alles entwickeln, was in dir verschlossen bleiben muss… und ein kleiner Hof… eine kleine Kapelle… von mir in ihr der Gesang geschrieben, angeführt, zur Ehre des Allmächtigen — des Ewigen, Unendlichen… So mögen die letzten Tage verfliessen.

Es ist nicht viel mehr über die Lächerlichkeiten der Virtuosen hier zu reden, wenn Dichter, die als die ersten Lehrer der Nation angesehen sein sollten, über diesem Schimmer alles andere vergessen können. Februar , Brief an Goethe.

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