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Und das schaffe ich auch.

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Zur Buchung Fragen und Antworten Wer sind wir? Wen wollen wir ansprechen? Ist unsere Plattform kostenlos nutzbar? Sie zahlen an die Agentur weder Gebühren für die Kontaktaufnahme, für die Freischaltung des Premiumbereiches, Buchungsanfragen oder für die Vermittlungen an die Begleiterinnen und Begleiter. Auf welchen Wegen kann ich eine Buchung tätigen?

Was passiert mit meinen Daten, wenn ich eine Buchungsanfrage schicke, oder mich für den Premium-Bereich registrieren lasse? Keinesfalls werden Ihre Daten an Dritte oder die Escorts weitergegeben. Hiermit werden sämtliche von Ihnen im System hinterlegte Informationen gelöscht. Diese Daten werden lediglich für interne Zwecke genutzt! Warum bekomme ich vielleicht einen Rückruf, wenn ich mich für den Premiumbereich registrieren lasse? Des Weiteren bieten wir im Premium Bereich die kompletten Profile unserer männlichen und weiblichen Escorts an, die im öffentlichen Bereich nicht gleich alles preisgeben wollen und somit durch ein verkürztes Profil dargestellt werden.

Wenn Sie sich für den Premium-Bereich anmelden, sind alle Bilder komplett sichtbar ohne Verfremdungen, sowie die kompletten Angaben zu den Escort Männern und Damen zu finden. Damit wir uns Ihre Angaben bestätigen lassen können, werden wir uns eventuell kurz telefonisch bei Ihnen melden, nachdem Sie sich für den Premium-Zugang registrieren haben lassen. Bitte lassen Sie uns über das Registrierungsformular eine Nachricht zukommen, falls wir uns zu einer bestimmten Zeit bei Ihnen melden sollen.

Kann ich selbst den Kontakt zur Begleitung aufnehmen? Dies geht leider nicht! Um diese zu wahren, werden wir keinesfalls private Daten der Begleiterinnen und Begleiter weitergeben. Wir möchten Sie hiermit bitten, dies zu respektieren und die Escorts nicht beim Date nach privaten Angaben zu fragen.

Wie sind die Preise für die Begleiter? Die Preise für spezielle Anfragen, wie Urlaubsbegleitung oder Reservierungen über mehrere Tage, bitten wir vorab direkt bei uns zu erfragen. Wir sind verpflichtet erst Rücksprache mit dem jeweiligen Escort zu halten, um Ihnen im Anschluss die Auskunft über die Verfügbarkeit mitzuteilen.

Wie bezahle ich meine Begleitung? Im Normalfall wird die vereinbarte Summe in einem unverschlossenen Umschlag, direkt am Anfang des Dates, an den Begleiter, oder die Begleiterin übergeben. Bei Reservierungen über einen längeren Zeitraum, oder einer Anreise über 50 km, wodurch eine Anzahlung fällig wird, gibt es die Möglichkeit, die abgesprochene Summe direkt nach der Buchungsbestätigung, auf das neutrale Konto der Agenturinhaberin zu überweisen, oder per PayPal zu zahlen.

Bei Zahlungen aus dem Ausland über PayPal, können höhere Gebühren anfallen, die vorab zu erfragen sind. Was mache ich bei speziellen Vorlieben und Wünschen?

Um auf Ihre erotischen oder auch spezielleren Wünsche einzugehen, bitten wir Sie vorab Kontakt mit uns aufzunehmen. Sie erreichen uns telefonisch zu den angegebenen Bürozeiten oder Sie schreiben uns einfach eine Nachricht über das Kontaktformular, oder senden uns eine E-Mail. Wir melden uns dann gerne zu der von Ihnen gewünschten Zeit, in der Sie ungestört mit uns telefonieren können.

Wir haben präzise Angaben unserer einzelnen Escorts vorliegen, somit sind wir in der Lage, passend zu Ihren speziellen Wünschen und Vorstellungen, die richtige Begleitung für Sie zu finden. Kann ich eine Buchung stornieren? Selbstverständlich ist es kein Problem, wenn Ihnen aus wichtigen privaten oder beruflichen Gründen mal was dazwischen kommt. Wir bitten Sie uns zeitnah hierüber zu informieren. Wenn Sie es wünschen, dann verlegen wir den Termin einfach auf einen anderen Tag, an dem es bei Ihnen besser passt.

Fallen bei einer Stornierung Kosten an? Selbstverständlich kann auch mal was dazwischen kommen und Sie müssen das Date absagen oder verschieben. Da Buchungen für Reisen einem Stornoschutz unterliegen, können die Kosten für bereits gebuchte Bahn- oder Flugtickets meist nicht erstattet werden. Was ist, wenn ich mir meine Begleitung anders vorgestellt habe?

Falls zwischen Ihnen und dem ausgewählten Escort der Funke nicht überspringt, teilen Sie dies dem Herrn oder der Dame bitte beim Treffen direkt mit. Das kann vorkommen und wird nicht persönlich genommen.

Selbstverständlich haben auch unsere Escorts die Möglichkeit, das Date vorzeitig zu beenden. Unsere Escorts sind selbstständig und entscheiden nach eigenem Ermessen darüber, welche Termine sie annehmen.

Sind die Begleiter und Begleiterinnen auf Ihrer Seite alle buchbar? Genau in diesem Punkt möchten wir uns von einigen unserer Konkurrenten abheben! Bei uns sind alle Begleiter und Begleiterinnen echt und stehen selbtsverständlich für eine Buchung zur Verfügung. Was tun wir für die Sicherheit Ihrer Daten?

Viele unserer Mitstreiter haben nicht verschlüsselte Seiten ins Web gestellt, was wir als fahrlässig erachten.

Hier kann man sich nicht sicher sein, ob die angegebenen Daten wirklich dort bleiben, wofür sie vorgesehen sind. Ob eine Seite verschlüsselt ist, kann man an dem Symbol eines Schlosses, links neben der Adresse in der Browserzeile erkennen.

Hier kann man sich mit einem Klick auf das Symbol anzeigen lassen, wie es mit der Sicherheit dieser Seite bestellt ist. Kennen Sie Ihre Begleiter und Begleiterinnen persönlich? Ja, das ist uns besonders wichtig, da wir nur so die Wünsche beider Seiten bestmöglich umsetzen können!

Um überhaupt eine genaue Beschreibung der verschiedenen Persönlichkeiten erstellen zu können, ist es für uns notwendig alle Facetten unserer Escorts genau zu kennen. Kann ich auch bei Ihnen buchen, wenn ich eine Behinderung habe? Das ist überhaupt kein Problem, da viele unserer Begleiter und Begleiterinnen gerne bereit sind, sich mit behinderten Kundinnen und Kunden zu treffen. Bitte teilen Sie uns vorab bei der Buchung mit, welche Behinderung bei Ihnen vorliegt, damit wir das umgehend mit Ihrer Wunschbegleitung abklären können.

Ich bekomme keine Antwort auf meine Anfrage? Bitte sehen Sie dort nach, denn wir antworten zuverlässig auf jede Anfrage! Durch eine Buchung entsteht ein Vertragsverhältnis zwischen Ihnen und der gewählten Begleitperson. Wir als Agentur sind ausschliesslich als Vermittler tätig und erhalten hierfür eine Vermittlungsprovision der Begleitungen. Unsere Begleiter und Begleiterinnen arbeiten selbstständig und entscheiden somit absolut selbstbestimmt! Bitte beachten Sie das neue Prostituiertenschutzgesetz zum 1.

Unser erstklassiger Service nur für Sie! Lernen Sie uns kennen! Dann erlebte ich in der realen Welt einen grausamen Schmerz. Ich lief weg,- ich suchte dich sofort,- fand dich. Du nahmst mich sofort und hattest mir das Gefühl gegeben, dass du der einzige warst, der mich verstand.

Es war so schön. Endlich hatte ich jemanden, der mir gut tut. Ich war an einen Punkt gekommen, wo mir bewusst wurde, dass ohne dich nicht mehr leben wollte, Wir trafen uns immer heimlich, jeden Abend und immer warst du für mich da und nahmst mir den Schmerz. Ich war bereit fast alles für dich aufzugeben: Familie, Arbeit, Freunde und vieles, vieles mehr Ich habe die Welt gehasst, weil sie uns trennen wollten. Dabei warst du es doch, der mir so gut tat und mich in eine Welt brachte, wo es keine Schmerzen gibt.

Ich hatte zu kämpfen, ich heulte jeden Tag, jede Nacht, jeden Moment. Ich habe dich gerade jetzt so sehr gebraucht und vermisst. Irgendwann, als ich ruhiger wurde, kam ich an einen Ort, wo es kalt und doch so warm war. Ich war nicht alleine, auch nicht mit dem Gefühl von Kälte, und doch mit Wärme.

Ich habe mich mit den "Anderen" über "Etwas" unterhalten, was mir erstaunlicher Weise sehr bekannt war.

Über dich sprachen wir. Ich stellte fest, dass du nicht nur mit mir warst, sondern mit all denen auch. Sie haben mir die Augen geöffnet:. Du wolltest uns nur besitzen, du wolltest uns nur langsam aber sicher zerstören.

Wie konntest du nur? Wir haben fast alles verloren wegen dir und jetzt müssen wir ohne dich leben, weil du uns nicht gut tust Heute habe ich vieles gelernt. Ich habe gelernt, dass man die Realität ohne dich überleben kann. Und das tue ich auch! Trotzdem gebe ich zu, dass du mir manchmal fehlst. Aber ich gebe viel, -nein ich gebe "Alles" dafür, dass ich dich nie wieder spüren werde.

Und das schaffe ich auch. Ich bin seit 1 Jahr und 38 Tagen ohne Alkohol. Es kann hier heruntergeladen werden Acrobat-Reader erforderlich, ca. Herzlichen Dank lieber Schorsch. Mone Meine ersten Erfahrungen mit Alkohol habe ich bereits in meiner frühen Kindheit gesammelt.

Bei Familienfeiern den einen oder anderen Schnaps bei den Erwachsenen mittrinken war keine Seltenheit. Obwohl mir das Zeug gar nicht geschmeckt hat, war es doch ein tolles Gefühl, so erwachsen sein zu dürfen. Ob das allerdings bereits der Beginn einer Sucht-Karriere darstellt, kann ich nicht sagen. Allerdings brachte es doch eine hohe Verträglichkeit von Alkohol mit sich. Von dieser Zeit an hat es mich immer interessiert, wie sich die Erwachsenen fühlen, wenn sie sich so anders benehmen, so lustig werden.

Das war für mich etwas ganz Normales, und ich wollte wissen, wie das ist. Meinen ersten Vollrausch hatte ich dann mit 15 Jahren, als meine Eltern über ein Wochenende nicht zu Hause waren. An diesem Tag habe ich dann auch die Erfahrung gemacht, dass ich von Schnaps viel schneller und viel intensiver betrunken wurde, als von Bier oder Wein.

Ich glaube, das war die Erfahrung, die mich weiterhin auf Hochprozentiges hat zugreifen lassen, der Anfang vom Ende sozusagen. Um es kurz zu machen: Daraus wurde ein Sucht-Werdegang, bei dem ich täglich eine Flasche Korn trinken musste, um alles, was ich am Tag erlebt habe, weg spülen zu können.

Ich konnte zwar mit dem Trinken nichts vergessen, aber es schien mir, als würden die Gefühle erträglicher werden. Irgendwann war ich an dem Punkt angekommen, 10 Jahre nach dem ersten Vollrausch, an dem ich richtige Angst um mein Leben hatte.

Ich wollte nicht so enden, wie die Leute auf den Parkbänken, die sich mit einer Zeitung zudecken, neben denen eine Bierdose steht und die nicht mehr wahrnehmen können, ob sie gerade mitten auf einen Marktplatz pinkeln. Aus Angst vor dem Tod, vor dem sozialen Abstieg und aus dem Wunsch heraus mit 25 Jahren noch etwas erleben zu wollen, ging ich also in eine Beratungsstelle. Dort angekommen, war ich ziemlich ängstlich. Ich hatte Angst vor fremden Menschen, Angst angegriffen und beschimpft zu werden, Angst vor Vorwürfen und Angst davor, dass mich diese Schuldgefühle erschlagen würden.

Und wenn die mir jetzt noch meinen Korn wegnehmen, dann renne ich da wieder raus, finde eine Ausrede und gehe nie wieder zu diesen bösen Menschen hin! Aber solange das alles nicht passiert, kann ich mir das ja mal ansehen, was die von mir wollen, denn dass ich ein Trinkproblem hatte, wusste ich schon lange. Nur wollte ich das nicht so laut sagen. Klar, ich war ja auch keiner von der Parkbank, jedenfalls noch nicht.

Hier her kommst Du wieder, hoffentlich ist diese Fachfrau, zu der ich da gehen soll, genauso nett. Na, das macht ja direkt ein bisschen Hoffnung Ein paar Tage später hatte ich dann das erste Gespräch. Die Frau hörte mir ganz geduldig zu und sie stellte manchmal sogar ein paar Fragen. Ich erzählte ihr ganz freiwillig über meine Ehe, wann ich am Nachmittag aufstand und wann ich erst am Morgen wieder ins Bett ging.

Keine ermahnenden Worte, kein Ansatz von Kritik oder Beschimpfungen. Im Gegenteil, sie war sogar ganz gut drauf, denn sie hatte Humor. Man konnte echt mit dieser Frau auch mal kurz lachen. Auch gab kein Anzeichen davon, dass sie mir nun den Schnaps verbietet. Als es um die Frage der Entgiftung ging, hat sie mir ganz geduldig erklärt, was eigentlich im Körper passiert, wenn ich nun keinen Alkohol mehr trinken würde.

Sie hat mir empfohlen, so lange weiter zu trinken, bis die Frage geklärt ist, wie ich entgiften kann, weil ich mich sonst in Lebensgefahr bringen würde. Das hat mich ganz schön umgehauen. Sie hat auch keinen Druck auf mich ausgeübt, um mir zu sagen, wann ich nun aufhören soll. Ich habe mir das "Wann" und das "Wie" ganz alleine ausgesucht, und habe mir lediglich das Fachwissen dieser Frau bei der Entscheidung zu Nutze gemacht.

Auch die Frage, ob mich nach den Gesprächen nun die dicke Rechnung erwartet, wurde zu meiner Zufriedenheit beantwortet, mich hat das nicht einen Cent gekostet. Nach einigen Gesprächen hat sie mir dann davon erzählt, dass man dort auch Therapien machen kann und wie so eine Therapie aussieht. Sie erzählte mir von Menschen, die in Gruppen zusammen sitzen und mit einem Therapeuten über ihre Situationen reden.

Sie würden darüber sprechen, dass es ihnen ja genauso ergeht, wie mir und dass sie sehr ähnliche Sorgen haben, wie ich. Und sie sagte mir, dass die Menschen, die da in den Gruppen sitzen, mit Sicherheit genauso viel Angst haben, wie ich selbst auch. Bis zu meinem Therapiestart besuchte ich zwei Informationsgruppen, die über Alkohol aufklärten. Dabei habe ich bereits nicht mehr getrunken und begann, die ersten alkoholfrei lebenden Menschen kennen zu lernen.

Parallel besuchte ich eine Selbsthilfegruppe, was für mich auch totales Neuland war. Dort lernte ich bereits, dass es erlaubt war, so zu sein, wie ich war und dass ich einfach alles sagen durfte, wie mir eben das Mundwerk gewachsen war. So ging es mir auch in der Therapie. Ich dachte mir, dass ich nun endlich mal die Chance hatte, einen Fachmann zu fragen, wie das so in meinem Kopf aussieht und ob das alles so normal ist, wie es mir geht.

Diese Erfahrung fand ich damals richtig befreiend. Es war völliges Neuland. So probierte ich die Tipps des Therapeuten einfach aus. Ich lernte langsam mir Situationen so anzuschauen, dass ich nicht immer die Reaktionen meiner Mitmenschen vorhersehen musste und dass es nicht immer so ausweglos ist, wie ich dachte. Ich testete einfach, und sah mir an, was passierte. Meinem damaligen Mann zu sagen, dass ich seine Bierkisten jetzt nicht tragen will, weil ich damit nichts mehr zu tun haben will, war ein solcher Versuch.

Statt des von mir vorhergesehenen Ärgers mit ihm, guckte er nur verwundert und trug von dem Moment an seine Flaschen selbst.

Ups, so einfach kann das sein! In der ersten Therapiezeit wurde mit mir gemeinsam geschaut, was die Ziele der Behandlung sein können. Nie wurde einfach etwas vorgeschrieben, alles waren Anregungen und ich konnte eigenständig entscheiden, was davon ich umsetzen möchte, und was ich einfach nicht schaffen kann. Dabei stellte sich heraus, dass es am wichtigsten war, ein abstinentes Umfeld für mich zu schaffen, einen sicheren Rahmen, indem ich ohne Alkohol leben konnte.

Ich habe damals in einer Ehe gelebt, in der mein damaliger Mann weiter getrunken hat, und damit also auch nicht aufgehört hatte, mich zu unterdrücken und mich zu bedrohen. Im schlimmsten Falle war in seinem Terror enthalten, dass er mir den Tod wünschte und mich umbringen wollte. Die Versuche, diese Ehe zu retten scheiterten während der Therapie. Also habe ich daran gearbeitet, die vorerst räumliche Trennung von meinem Mann einzuleiten.

Nach einem halben Jahr war ich dann so weit, das erste Mal ein paar Sachen zusammen zu packen, und in die Wohnung eines Freundes zu ziehen. Von da aus gab es noch einmal einen Versöhnungsversuch, der auch scheiterte. Also zog ich dann endgültig aus und machte den Traum von meiner eigenen kleinen Wohnung wahr, und bezog mein kleines Reich. Ein Jahr später folgte die Scheidung Von dieser Zeit an war es mir möglich daran zu arbeiten, ohne den Druck einer bedrohlichen Partnerschaft frei zu atmen und mein Leben so weit aufzuräumen, wie ich es verkraften konnte.

Nie hat jemand zu viel von mir verlangt, weiterhin war alles, was in der Therapie passierte ein Vorschlag, aber nichts ein Muss. Diese Therapie wurde auch immer mehr zu einer Stätte, in der ich verstanden wurde und in der ich meine Gefühle zeigen und benennen konnte, weil ich dafür weder abgewertet, noch beschimpft wurde.

Im Gegenteil, ich machte immer häufiger die Erfahrung von Anerkennung und Lob. Ich habe immer sehr ernst genommen, was mir in der Therapie vorgeschlagen wurde, aber ich habe es auch immer sehr kritisch angesehen, und manchmal auch abgelehnt, was angeregt wurde.

Die Erfahrung zu machen, dass ich das tun darf, ist wunderbar für mich. Nun, nach genau fünf Jahren Abstinenz lebe ich in einer glücklichen Ehe.

Ich habe einen Lebenspartner gefunden, der nicht nur alkoholfrei mit mir lebt, sondern der mich liebt mit allem, was meine Vergangenheit zu bieten hat. Ohne meine Therapie hätte ich mit Sicherheit niemals anfangen können, nun endlich zu leben, denn ich wäre nie auf die Idee gekommen, wie gut und wie schön ein Umdenken sein kann - eine Befreiung!

Vera 42 Liebe Mitglieder und Leser von a-connect, gerne schreibe ich Euch, wie es mir ergangen ist und jetzt geht, da ich gerne anderen Mut machen möchte für sich einen Weg aus der Sucht zu finden.

Meine Alkoholkarriere begann schon in meiner frühen Jugend. Bereits mit 14 legte ich meinen ersten Vollrausch hin. Mit 17 merkte ich, das Alkohol mich entspannt und enthemmt und Hemmungen vor allem Angst hatte ich ja genug. Damals hat sich wohl das, was man das "Suchtgedächtnis" nennt, ausgeprägt.

Anfang 20 war es für mich schon normal vor oder während Feiern zu trinken oft "einen über den Durst" mit oft peinlichen Folgen.

Dennoch schaffte ich mein Studium wie zuvor mein Abi mit guten Noten und "funktionierte" auch sonst ganz als brave Tochter. Ich hatte von klein auf gelernt gut zu funktionieren und tat dies auch während meiner langjährigen Partnerschaft.

Diese zerbrach Ende 20 und ich stürzte in ein Loch. Die Abende nach der Arbeit und die Wochenenden gehörten vollständig dem Alkohol. Ich blieb 4 Jahre solo und dachte, mein Alkoholkonsum hinge damit zusammen, das ich keinen Partner finde und wenn dann waren es nur kurzfristige und enttäuschende Geschichten.

Ich war darüber gänzlich frustriert und meinte allen Ernstes ich müsste nur mein Leben von Grund auch ändern und dann wäre der Alkohol kein Thema mehr. Typischer Fall von denkste. Ich lernte meinen jetzigen Mann kennen, heiratete sehr schnell, kündigte meinen inzwischen ungeliebten Job bevor mir dort wegen dauernden alkoholbedingtem Krankfeiern gekündigt wurde, wurde schwanger, zog weg und stürzte mich erst einmal in das Hausfrauen- und Mutterdasein. Aber der Alkohol machte sich zunächst langsam dann aber immer stetiger wieder bei mir breit.

Kind im Bett und dann entspannen. Das Kind wurde älter und nach 5 Jahren Berufspause fing ich halbtags wieder an zu arbeiten. Perfiderweise fing ich aber wieder an mehr d. Die freien Tage gehörten dem Alkohol. Meldete mich in der Arbeit zunehmend krank oder schleppte mich verkatert hin. Mein Mann trank mit und so tranken wir manchen Wochenende zusammen durch. Das Kind wurde vor den Fernseher gesetzt und bekam zu essen wurde also weitgehend versorgt. Dann suchte ich eine Suchtberatungsstelle auf und dort riet man mir zur Langzeit.

Das wollte ich natürlich nicht. Wie sollte das denn gehen und was würde das Umfeld sagen. Ich wollte alles unter Verschluss halten. Ein halbes Jahr später verlor ich meinen inzwischen ebenfalls ungeliebten Job mit dem blöden Chef und dachte wirklich, jetzt brauchst du auch nicht mehr saufen. Pustekuchen, jetzt wurde es noch schlimmer und die körperlichen Entzugserscheinungen setzten ein. Langsam sah ich ein, das ich unbedingt etwas tun musste und da mir langsam auch das Umfeld, das sowieso immer mehr mitbekam egal war, beantragte ich die Langzeit und wollte es als psychosomatische Kur tarnen.

Zunächst wollte ich ins Krankenhaus zum entgiften weil ich nicht mehr konnte. Ich schaffte es nicht mehr mit der Einweisung ein Wochenende abzuwarten, sondern kam mit dem Krankenwagen auf die Psychiatrie geschlossene. Dort blieb ich 3 Wochen lang, stabilisierte mich schnell und dachte allen Ernstes ich bräuchte jetzt keine Langzeit mehr. Kaum zuhause hielt ich genau 10 Tage durch und dann fiel ich um aber massiv. Diesmal kam noch die Polizei dazu, weil ich nur noch herumgeschrieen habe und dann wieder ab mit dem Krankenwagen aber auf die Alkoholentgiftungsstation.

Dort war es wirklich schrecklich! Ich wollte nicht bleiben, sah aber ein, das ich weg musste. Kaum zuhause erhielt ich die Nachricht, das ich in einer Woche die Langzeit antreten könne. Das tat ich dann auch und so ging ich am Der Sommer in Hutschdorf wurde zur intensivsten und wichtigsten Zeit meines bisherigen Lebens. Obwohl es oft hart wurde und ich viel weinen musste, konnte ich dort auch wieder das Lachen lernen, bekam wieder Zugang zu meinen Gefühlen und wurde zunehmend selbstbewusster.

Oktober kam ich nach Hause. Klar dort ist alles noch so wie vorher und die Probleme haben sich nicht in Luft aufgelöst nur gehe ich sie jetzt anders an. Ich besuche eine therapeutisch geführte Gruppe bei der Caritas, gehe zu den AA's und zu einer Psychologin. Ich freue mich über jeden neuen Tag und entdecke neue Kraft und Möglichkeiten in mir. Das Leben ist wieder schön und obwohl ich noch immer am Anfang stehe sage ich mir immer "dahin will ich nicht mehr zurück, diese neue Kraft will ich mir nicht nehmen lassen" Das ist einfach kein einziges Bier wert.

Ja es geht allen einfacher und ist aushaltbar, das habe ich trocken in der Langzeit gelernt und für mich mitnehmen können und darüber bin ich sehr froh.

Ich bereue diesen Schritt in keiner Weise und hoffe, das es so auch weitergehen kann. Mein Leben im Suff und danach. Mein Name ist Peter und ich bin Jahrgang und habe mit 15 Jahren im öffentlichen Dienst angefangen. Dort wurde zu der Zeit noch sehr viel Alkohol getrunken. Da die Kollegen alle viel älter waren als ich, wollte ich natürlich mithalten. Dann später als ich verheiratet war, die Ehefrau hatte schlechte Laune, die Kinder waren zu laut, und und und , es gab immer einen Grund.

So dachte ich damals. Bin dann sehr oft angetrunken nach Hause gekommen. Dort ging die Sauferei wieder los. In der Freizeit, also nach Feierabend, bin ich zu meinen vor mir gepachteten Fischteichen gefahren, um mir dort, wo es ja auch keiner gesehen hat, zuerst ein paar Flaschen Bier zu genehmigen. Ich bin dann mit der Zeit immer tiefer gesunken.

Ratschläge von der Familie und Bekannten wurden ignoriert. Denn die hatten ja alle keine Ahnung. Da, wie ich nachher erfahren habe , mich die Polizei im Visier hatte , habe ich dann was natürlich ist, den Führerschein verloren, denn im Lenkrad meines VW Käfers war ein Geruchsensor, ohne Alkoholgeruch ist der Motor erst gar nicht angesprungen.

So mein Reden heute. In der Familie, ich hatte zu der Zeit 2 Kinder, ging es dann auch bergab. Meine Ehefrau hat mich mit den Kindern verlassen und die Scheidung eingereicht. Ich war jetzt alleine und ganz ganz unten. Ich stand nur einige Zentimeter vor der Gosse. Zu der Zeit hatte ich aber nacheinander mehrere Monate in Abständen im Krankenhaus verbracht mit einer schweren Pankreatitis, war immer das gleiche, trocken legen, mit Schonkost wieder das Essen anfangen und dann entlassen werden.

Ich war ja nicht Alkoholkrank. Nach einer Woche ging die Sauferei wieder los, und nach einer weiteren Woche oder war ich wieder im Krankenhaus, und das ganze ging von vorne los. Nur jedes mal ein anderes Krankenhaus.

Jetzt hatte ich ja auch die Zeit dafür, da ich meinen Job in der Zwischenzeit auch verloren hatte. Habe dann nur schwarzgearbeitet, abends das Geld abgeholt, und dann ab in die Kneipe.

Alles Versoffen, manchmal an einem Abend Dann musste nachgetankt werden. Dieses Leben habe ich fast ein ganzes Jahr ausgehalten. Hatte in der Zeit ca. Als ich das letzte mal in einem Krankenhaus gelegen habe, war da eine zierliche Ärztin die mir gesagt hat, Herr Das hatte mir unheimlich zu denken gegeben. Ich bin dann aus dem Krankenhaus heraus zu einer in unserer Nähe befindlichen Rheinischen Landesklinik gefahren und habe mich nach einem Termin für eine Entgiftung und Therapie erkundigt.

Mir wurde dann ein Termin in einer Woche angeboten, den ich auch angenommen habe. Freitags morgens wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Als ich wieder nach Hause kam waren in den Türen andere Schlösser, so dass ich jetzt auch kein Dach mehr über dem Kopf hatte. In der Wohnung war meine Frau mit den Kindern.

Ich war ganz unten in meinem Leben angelangt. Meinem Vater konnte und wollte ich nicht mehr unter die Augen treten, meine Geschwister hatten sich von mir abgewandt. Ich war in meinen Augen der ärmste Mann der Welt. Alle wollten mir nur Böses. Bis Sonntagabend habe ich dann durchgesoffen. Ich hatte mir in einem Hotel ein Zimmer genommen.

Montags bin ich dann in die Klinik zur Entgiftung gefahren wo ich 2 Wochen war. Es war die Hölle für mich, erstens mein Befinden, und dann noch die anderen Patienten, und das eingeschlossen zu sein. Nach der Entgiftung habe ich mit einer Therapie die zuerst auf 4 Monate angesetzt war begonnen. In den ersten 3 Monaten habe ich überhaupt nichts verstanden oder begriffen wo ich war. Dann habe ich erst das Denken angefangen. Meine noch Ehefrau kam dann es war das einzige mal das sie mich besucht hat und berichtete mir das sie von meinem, was ich dachte er sei mein bester Freund, schwanger sei.

Ich habe dann den ich zu dieser Zeit noch getragenen Ehering ausgezogen und ihn in die Toilette geworfen und für mich das kämpfen angefangen. Dann kam der Termin der Scheidung, was mich aber kalt gelassen hat. Ich wusste es gibt kein zurück mehr für mich nur noch nach vorne. In der Therapie lernte ich dann meine zweite Ehefrau kennen, die Tablettenabhängig war, und auch am Boden zerstört war.

Im Januar ist dann auch mein Vater gestorben. Sie hat mich zu dieser Zeit mit Rat und Tat unterstützt, hat mich an der Hand gepackt und mir gesagt, nur noch diese Richtung immer gerade aus, nicht rechts oder links.

Als wir uns genähert hatten, wurde unser Verhalten auch von unseren Therapeuten hinter vorgehaltener Hand gebilligt. Wir sind dann nach der Therapie zusammengezogen, in einer für mich neuen Umgebung, mit neuen Freunden, und haben nach sehr langen Überlegungen uns dazu entschlossen, wir beide wollen noch ein Kind, und wir wollen dann aber auch heiraten, was dann auch beides in Erfüllung gegangen ist. In der Zwischenzeit hatte ich eine Umschulung gemacht, mit einem sehr guten Abschluss, und einen neuen Arbeitgeber gefunden.

Den neuen Kollegen habe ich am Anfang nichts von meiner Abhängigkeit erzählt, erst nach einigen Monaten, zu denen ich Vertrauen hatte, und das meine Krankheit nicht sofort an alle weiter erzählt wurde. Ich habe mich dann aber in meiner Freizeit in viel Arbeit verkrochen, Aushilfsjobs, um auch noch etwas dazuzuverdienen, denn mein Sohn war in der Zwischenzeit geboren worden. Denn das ist und bleibt eine ganz ernste Sache.

Zu den Kindern aus erster Ehe hatte ich nur wenig oder keinen Kontakt, der dann aber nach einiger Zeit ganz abgebrochen ist, was mir sehr weh getan hat. Ich bin aber trotzdem standhaft geblieben. Ich hatte wieder eine Familie, und war auf der anderen Seite glücklich. Meine zweite Ehefrau ist dann aber nach langer schweren Krankheit verstorben, und mein Sohn und meine ältere Tochter zu der ich wieder Kontakt hatte, haben mir den nötigen Halt gegeben, so das ich wieder standhaft geblieben bin.

Nach einigen Jahren habe ich dann eine neue Ehe versucht, was aber voll daneben gegangen ist und ich diesmal mit den Nerven am Ende war und eine Therapie in einer Klinik antreten musste. Sie hatte mich angezeigt, ich hätte Eigentum meines Arbeitgebers im Keller, was sich aber bei einer Hausdurchsuchung durch die Kripo nicht bewahrheitet hatte. Auch hatte sie sich mit Urkundenfälschung mehrmals an meinem Konto bedient, was ich aber zum Glück rechtzeitig gemerkt habe.

Sie ist dafür auch bestraft worden, weil die Kripo schnell gemerkt hatte was sie wollte. Sie wollte mich zerstören und am Boden sehen. Aber wieder alles ohne Alkohol.

Dann lernte ich meine jetzige Lebensgefährtin kennen. Seit Mai haben wir eine gemeinsame Wohnung, Ich habe meine Wohnung noch, wo aber jetzt mein Sohn wohnt. Den ersten Streit haben wir noch vor uns. Meinungsverschiedenheiten haben wir schon mal, aber das kommt in den besten Familien vor.

Ich habe aber auch in all den Jahren immer wieder erlebt, das es sehr viele Menschen gibt, die nicht begreifen wollen, das es jemanden gibt der keinen Alkohol trinkt. Da kommen dann immer die für mich sehr dummen Sprüche, wie du trinkst keinen Alkohol, das verstehe ich aber nicht, ein Bier macht doch nix. Was das aber für mich und auch alle Trockenen Alkoholiker bedeutet, das nur eine Bier, wollen oder können die nicht begreifen. Ich kann dort mit meinem Wissen anderen Menschen helfen.

Zu meiner anderen Tochter habe auch wieder einen guten Kontakt. Sie hat mich als ob nichts gewesen wäre angerufen, und mir mitgeteilt dass ich Opa bin, worüber ich mich riesig gefreut habe.

Das mir meine Kinder verziehen haben das ich Ihnen durch meine Sauferei die Kindheit ziemlich versaut habe, darüber bin ich natürlich auch sehr froh, habe aber immer noch ein sehr schlechtes Gewissen deshalb, auch nach all den Jahren. Denn immer, oder sehr oft mit einem besoffenen Vater zu leben, ist nicht einfach; besonders wenn die Kinder, sie waren bei der Trennung 7 und 10 Jahre, noch so jung sind.

Aber sie sind trotzdem ihren Weg gegangen, und ich bin auch stolz auf sie. Also hat der liebe Gott doch in all den Jahren ein Auge auf mich geworfen und mich nicht fallen gelassen. Dafür bin ich Ihm jeden Tag dankbar. Ich kann aber heute mit Stolz? Es kann sein das ich irgendwann etwas gegessen habe, wo eventuell ein Tropfen? Zur Geschmacksverfeinerung drin war, was will ich aber auch nicht wissen will. Bei uns wird grundsätzlich nur ohne Alkohol gekocht. Ich möchte mit diesem Bericht auf keinen Fall ein Vorbild sein, ich möchte nur viele Menschen davor bewahren, das sie das gleiche was ich durchlebt habe, auch durchleben.

Es gibt soviel alkoholfreie Getränke, die schmecken sehr sehr gut. Besonders wenn ihr mit dem Auto oder dem Motorrad unterwegs seit, Finger weg vom Alkohol. Es ist so schnell etwas passiert, und dann werdet ihr und die Opfer im ganzen Leben nicht mehr froh Einige Sachen habe ich einfach vergessen, oder ich will mich nicht mehr daran erinnern, wie mich z. Wenn ich das alles noch berichten wollte, wäre das ganze noch ein Blatt länger geworden.

Ich wünsche allen die dieses lesen, dass sie trocken werden, bzw. Es ist keine Schande ein Alkoholiker zu sein, aber es ist eine Schande nichts dagegen zu tun.

Wenn jemand irgendwelche fragen zu dem Thema hat, bitte melden bei mir, auch anonym: Wenn ich helfen kann, mache ich das gerne Peter. Da ich meine Erfahrungen gerne weiter gebe und es hier um das Thema Urlaub geht, fühle ich mich auch persönlich angesprochen etwas zu diesem Thema zu schreiben.

Denn das ist gar nicht so einfach wie zu Hause. Zu Hause hat man seinen geregelten Tagesablauf und meistens nur Abends frei. Im Urlaub hat man den ganzen Tag frei, hat keine Verpflichtungen und viel zu viel Zeit.

Und wenn man einen misstrauischen Partner hat, der einem ständig auf der Pelle hängt, ist das gar nicht so einfach. Natürlich kann man den Partner verstehen, aber auch dies ist nicht einfach. Ich muss gestehen das es nicht einfach war und teilweise war ich nahe dran den Urlaub abzubrechen, weil es mir teilweise nicht gelang den Drang nach Alkohol abzustellen.

Tagsüber an den Biergärten vorbei laufen, das schöne kühle Nass was ich so begehrte in weiter Ferne. Und immer meinen Wachhund dabei, die es mir nicht gestattete auch nur an meinem Stoff zu riechen. Was mir fehlte war meine Selbsthilfegruppe wo ich solche Dinge besprechen konnte, oder ich konnte jemanden aus der Gruppe anrufen. Da wir an der Nordsee waren, hatte meine Frau die Super Idee. Schau doch mal ob es hier eine Selbsthilfegruppe gibt.

Und siehe da, im Nachbarort gab es eine Selbsthilfegruppe und eine Kontaktadresse an die ich mich wenden konnte. Ich rief sofort da an, Schade das Band lief und ich bat um Rückruf, der dann am Abend erfolgte. Es war ein sehr positives Gespräch und ich besuchte die Gruppe noch zweimal im Urlaub. Das hat meinen ersten Urlaub nach der Therapie gerettet, denn nun konnte ich mich austauschen und war mit meinen Problemen nicht mehr alleine. Ich war nicht der erste Alkoholiker der sich im Urlaub an diese Gruppe gewandt hatte und diese Gruppe war sehr nett und Hilfreich.

Auch wenn es Verständigungsprobleme gibt, hat man aber das Gefühl nicht alleine zu sein. Und das ist wichtig. Nun wünsche ich Euch alles Gute und hoffe das Euer erster Urlaub nach der Therapie trocken und erholsam verläuft. Oder der Weg in eine bessere Zukunft?? Damit es für euch nicht so schwer wird diesen Artikel zu lesen möchte ich mich erstmal vorstellen. Da kneift jeder gerne mal, aber ich werde es trotzdem wagen, denn nur wer ans Eingemachte geht, hat wirklich Chancen.

Denn nicht jeder Rückfall muss in einem Inferno oder totaler sozialer Isolation enden. Nach der ersten Therapie war ich 4 Jahre trocken und es begann mit alkoholfreiem Bier. Was kommen musste war klar. Bier, das einzig Wahre. Selbst wenn ich es schaffte Tage und Wochen nichts zu trinken, so war der Absturz vorprogrammiert.

So landete ich im November 97, nach Verlust der Arbeitsstelle das zweite mal in Wied. Nach über 7 jähriger Trockenheit erwischte es mich das erste mal auf einem Seminar.

Danach trat eine Pause von ca. An Hilfe holen dachte ich gar nicht, denn ich hatte mal wieder den richtigen Zeitpunkt verpasst und wieder nicht gemerkt das ich schon wieder in dem Kreislauf drin war aus dem man sehr schwer raus kommt.

Mit der Erkenntnis mal wieder versagt zu haben, wurden die Abstände in denen ich trank wieder kürzer und kürzer, bis ich wieder fast jeden Tag trank. Die Schuldgefühle wuchsen mit jedem Bier und ich bekam Depressionen. Die Menge die ich trank war zwar nicht so viel wie und ich machte zwischendurch immer mal wieder Pausen, aber ich wusste ich musste so schnell wie möglich die Notbremse ziehen, aber wie?

Da war mein Sohn, klein unschuldig und nichts ahnend, meine Frau die wieder Höllenqualen litt,- und ich, der wieder trank.

Meine Arbeit hatte ich ja noch und auffällig war ich noch nicht geworden, also warum aufhören, ich hatte doch alles im Griff. Und so trank ich weiter bis ich im September die Notbremse zog und mir eine Einweisung zur Entgiftung holte, mit dem Ziel von da aus wieder mal in eine Therapie zu fahren.

Was für eine Angst?? Die Angst die Kontrolle ganz zu verlieren, ganz abzustürzen, vor einem harten Entzug bis hin zum Delirium Tremens. Die Angst vor einem Konflikt mit meinem Arbeitgeber.

Die Angst zu sagen, ich habe mal wieder versagt, was ja nur teilweise stimmte. Die Angst vor mir selbst. Die Angst alles zu verlieren. Nicht der Alkohol hat mich diesmal besiegt, sondern die Angst. Und so sitze ich hier in Wied und bekomme die Hilfe die ich brauche, um mich weiterhin um meinen Sohn zu kümmern, ihn aufwachsen zu sehen und hoffentlich ein guter Vater zu sein. Meiner Frau die Angst zu nehmen und versuchen da anzuknüpfen wo ich im März aufgehört habe. Wenn ich an meinen letzten Rückfall denke, war dieser kein Rückschritt, sondern ein Weg nach vorne.

Denn er hat mir gezeigt, das die beiden vorherigen Therapien nicht umsonst waren, das ich viel mitgenommen und gelernt habe. Das diese Schuldgefühle, die Versagensängste unbegründet waren. Denn alles war noch da, aber ich hatte es nur vergessen und nach dem ersten Bier hat der Alkohol wieder die Macht ergriffen und dafür gesorgt, das es noch tiefer in meinem Inneren verschwindet.

Nur diesmal habe ich ihn angeschissen, und habe den Schritt nach vorne gemacht. Und das war ein Schritt in die Zukunft. Zum Schluss möchte ich euch sagen: Nick "brauchehilfe" Hallo Leute, habe mir ein paar Beiträge durchgelesen und wollte mal meine Geschichte erzählen.

Man hört fast nur immer von "alten" Alkoholkranken. Ich bin jetzt knapp 22 Jahre. Habe mit ca 14 Jahren angefangen zu trinken. Am Anfang war es nur am Wochenende mit meinen Freunden. Nachher ein paar Flaschen alleine, bis es immer mehr wurde. Mit ca 20 fing es mit Aggressionen beim trinken an.

Habe mich mit Anderen öfters geschlagen. Später fing es an, das meine Aggressionen gegen meine Eltern gingen, wenn mir etwas nicht passte. Folge waren viele Probleme mit der Familie, Verlust meiner Lehrstelle, weil ich öfters verschlafen hatte und statt in die Berufsschule lieber einen trinken war. Mit der Areitslosigkeit kamen immer mehr Probleme. Ich versuchte dann weniger zu trinken, was ich anfangs schaffte.

Nachher wurde es wieder mehr und mehr. Fast jeden Tag ne halbe Kiste und mehr. Als ich Samstag mit einem Kumpel was getrunken, drehte ich wieder durch. Was mir in dem Moment nicht klar war: Ich schaute im Internet und bin auf diese Seite gekommen, wo ich Mut für diesen wichtigen Schritt fand. Ich habe zwar Angst vor dem Entzug, habe aber auch den richtigen Willen dazu bekommen, nicht nur wegen meiner Beziehung, sondern auch wegen meiner Gesundheit und den Leuten hier.

Wollte hiermit auch bei den ganzen Leuten bedanken, das sie mir "zugehört" und Mut gemacht haben. Ich hoffe das ich und alle anderen das durchhalten!!! Uschi aus Bayern Hallo, habe euer Bitte gelesen, und werde hier kurz meine Geschichte wiedergeben.

Vielleicht um jemand anderem einen kleinen Funken Hoffnung zu geben, man kann es schaffen. Ich habe über 7 Jahre lang getrunken, keine Unmengen, aber täglich abends eine Flasche Wein. Im Januar habe ich meinen jetzigen Freund kennengelernt, seine Mutter ist ebenfalls Alkoholikerin und er hat meine Situation wohl ziemlich bald erkannt, obwohl ich bis Dezember hin alles abgestritten habe. Anfang Januar war es dann soweit, er hat mir die Pistole auf die Brust gesetzt, etwas gegen meine Alkoholkrankheit zu unternehmen oder er sei weg.

Der Kampf in mir dauerte ein paar Wochen, immer wieder die Versuche nichts zu trinken, dann aber abends doch zu merken es geht nicht und dann doch den Weg zur Tanke einzuschlagen. Es kam ein Wochenende an dem er sofort wieder nach Hause fuhr als er merkte, dass ich etwas getrunken hatte. Ich ging sofort am Montag morgen zu meiner Hausärztin und lies mich bei mir in der Nähe in ein nahegelegenes Krankenhaus zum stationären Entzug einweisen.

Ich hatte meinen ganzen Mut zusammengenommen, meinen Vater gebeten meine 2 Kinder in der Zeit zu nehmen und diesen Schritt gewagt. Heute muss ich sagen es war die beste Entscheidung in meinem Leben.

Ich verbrachte 3 Wochen in dieser Klinik, wohlgemerkt mit einer Doppeldiagnose Depressionen. Die Entzugserscheinungen blieben mir Gott sei Dank erspart. In dieser Zeit fasste ich dann für mich selbst den Entschluss sofort im Anschluss an die stationäre Entgiftung in der schon ein bisschen Therapie mit eingefügt war eine stationäre Therapie anzuhängen, informierte mich und stellte den Antrag auf eine Kurzzeittherapie in der Klinik Tönisstein.

Dort verbrachte ich 10 Wochen und ich war dort absolut richtig aufgehoben. Es passte für mich dort. Jetzt bin ich seit Mitte April wieder zu Hause, bin wieder in meinem Beruf tätig, die Arbeitkolleginnen zollten mir alle Respekt.

Ebenso kam aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis nur positive Resonanz. Momentan bin ich noch zur "Nachbehandlung" einmal wöchentlich in Einzeltherapie in einer Suchtberatungsstelle.

Es geht mir gut, ich arbeite an mir, meine Beziehung zu meinem Freund hat sich wieder gefestigt und ich sehe der Zukunft mit Gelassenheit und Zuversicht entgegen. Ich "hoffe" jemandem mit meiner kurzen Geschichte ein bisschen Mut machen zu können, den Schritt zu wagen und Hilfe anzunehmen. Allein beim zusehen wie Eltern trinken, nehmen sie schon so viel Schaden.

Kümmert euch drum das Kinder auch Hilfe bekommen, bei Therapeuten, in Kindergruppen usw, um den Kreislauf da zu durchbrechen. Kein Kind sollte zusehen, wie schlecht es den Eltern geht und merken das sie hilflos daneben stehen. Mein Alter Kind ab ca 4 Jahre. Ich habe als Kind Angst gehabt, vor allem was mit Strom läuft.

Ich hatte die Einbildung aus einer Steckdose kommt eine Flamme und verbrennt mich. Ich konnte die Flamme sehen, in meiner Einbildung. Die Angst vorm Arzt, weil ich aufgeschnitten werde, wie er uns immer sagte. Die Angst vor Zoff wenn er trank. Die Angst das er nachts besoffen ins Zimmer kam, die Angst das er unsere Mutter schlägt. Ich kann die Nächte nicht zählen, in denen ich mich nicht traute Nachts auf Toilette zu gehen, damit er mich nicht bemerkte.

Manches Mal hoffte ich, das er bei Streit mit Nachbarn einfach mal an einen Stärkeren gerät. Wieso redete sie immer nur? Das sagten alle nur. Ich würde meine Geschwister nie in so was hängen lassen. Er wollte mich aufklären. Er erklärte mir total pervers wie alles funktioniert. Er stank, er war besoffen. Urlaub auf einem Bauernhof ich war noch sehr klein schätze 7 oder 8.

Ich war mit dem Bauernsohn Heu holen für die Kühe. Mein Vater fragte meinen Bruder wo ich wäre, der sagte, die ist mit Seppl im Heu. Er kam zu uns mit einem riesen Holzknüppel, wollte mich totschlagen, das rief er immer wieder, als er hinter mir her rannte. Die Eifersucht war immer da, es könnte ja sein , ich hab nen Freund.

Ein Tag Ohrfeigte er mich, weil ich mit nem Jungen vor der Tür redete. Genau dieser Junge hat ein Paar Wochen danach, mit seinem Freund versucht mich zu vergewaltigen.

Auf der Silberhochzeit seiner Eltern. Ich war mit seiner Schwester befreundet, die mich einlud, ich sollte bei ihr schlafen. Sie kam ins Zimmer, als die mich schon fast ausgezogen hatten. Ich rannte mitten in der Nacht nach Hause, meine Mutter öffnete merkte das ich heulte, wollte aber nicht wirklich wissen, was los war. Habs nie jemanden erzählt. Ich denke das war der Grund. Wir waren ca 5 Jahre zusammen.

Seine Eltern tranken, Vater war Alkoholiker. Wochenenden waren wir nur in Kneipen trinken. Ich hatte, wenn ich das heute bedenke, Schweineglück, da wieder rauszukommen. Nach 5 Jahren, wollte ich auch mal was allein tun, aber er bestimmte wo ich wann sein sollte.

Ich fühlte mich eingeengt. Wenn ich mal frei hatte, nach Berufsschule oder so, sollte ich bei ihm sein. Ich habe alle Freunde mit versenkt, weil alle die ich kannte tranken und bei ihm blieben. Mein Vater spuckte sie an im Flur nachts, beleidigte sie und er ging dazwischen, wollte sie beschützen. Er meinte er solle sich raushalten und is Bett gehen.

Er hatte einen andern Vater. Mein Vater prügelte ihn dann die Treppe runter, er lief im Schlafanzug raus. Der zog bei meiner Oma ein.

Wir durften dann alle Opa, Oma, Bruder nicht mehr besuchen bis mein Bruder 19 war. Sicher haben wir ihn heimlich besucht, wenn mein Vater arbeiten war. Aber das ist doch irre, wenn man sein Kind oder Bruder heimlich besuchen muss. Was ich auch nie verstehen werde, sie kaufte immer Wein für sich, trank aber nie einen Tropfen, angeblich für Besuch. Sie hat sich auch mal einen ganzen Karton andrehen lassen, von einem Weinhändler.

Oder Urlaub Nordsee, Betriebsbesichtigung Doornkaat, war doch klar das er der einzige Besoffene da ist. Er war einfach nur peinlich oft. Das Irre ich habe meine Eltern immer geliebt. Wollte nie andere haben, habe als Kind nie woanders schlafen wollen oder sein wollen. Hab auch viel Co ab bekommen wollte immer Mama helfen, ich konnte mich erst sehr spät lösen, selbst mit 30 rief sie noch jeden Tag an, ich war oft Zuhause, obwohl ich selber Kind hatte. Vielleicht hab ich deshalb Probleme und Angst dick zu werden.

Auch da hab ich sie verteidigt und mitgelogen. So wie sie später für mich log, weil ich zu dünn war. Sie konnte sich nie Problemen stellen, als Kind bekam ich Valium, wegen Nägelkauen und schlecht schlafen. Der Arzt fragte sie nach Problemen Zuhause, sie sagte ich wär wohl überlastet, mit zig Vereinen und Nachhilfe für meinen Bruder.

Nichts von trinken und Schlägen und wie wir alle litten. Ich versuch heute zu verstehen was vor ging. Es war eine Zeit wo Frauen allein mit Kindern nichts wert waren und dann mit 4 Kindern wars noch schlimmer. Man trennte sich nicht einfach als Frau. Und sie waren beide krank. Haben den Krieg erlebt, das Hungern und ne ellenlang Flucht. Sie haben nie drüber geredet. Nur über die guten Sachen, die Schlechten wurden verdrängt. Ich versuch mir vorzustellen, wie es gewesen sein kann.

Komme ich besser mit klar, als mit dem Versuch zu hassen, was ich liebe. Ich hatte auch schöne Zeiten. Habe oft auf dem Hof gezeltet. Im Winter Iglus gebaut. Jeden Sommer Ferienbuskarte, zu vielen Ferienveranstaltungen gefahren. Wir hatten einen Wohnwagen an der Lippe stehen.

Da waren wir von Frühling bis Herbst, fast jedes Wochenende. Also nicht alles war Schlecht, meine Eltern haben schon auch versucht, uns ein paar Wünsche zu erfüllen. Wir waren oft im Wald Beeren und Pilze suchen. Die wurden eingekocht, Marmelade gemacht, oder eingefroren.

Wir hatten nie viel Geld. Wohl auch weil Mutter kaufsüchtig war, sie kaufte viel unnützes Zeug, wie künstliche Blumen, Krempel der in den Schränken rumstand. Hätte gerne 2 Jeans zum wechseln gehabt.

Ich habe auch Blödsinn gemacht, meine Mutter hatte überall Kleingeld, in ihren Schürzen diversen Jacken, im Nachttisch, manchmal hab ich was genommen und Freunde zum Eis essen eingeladen. Dann hat sie mich erwischt irgendwann im Nachttisch. Sie war enttäuscht, aber gross Strafe hab ich glaub nicht bekommen.

Ich habe auch in der Schule geklaut Radiergummis, Anspitzer von anderen, Stifte usw. Bin aber nie erwischt worden, das war in der Grundschule. Einmal bei Karstadt, waren Spielwochen, viele Tische mit Playmobil zum spielen. Da haben meine Brüder und ich Figuren mitgenommen. Mit ca Jahren setzte sich der Gedanke in meinen Kopf ich bin zu dick. Ich versuchte viele Diäten. Von Körner essen über Diäten aus Zeitschriften.

Dick war ich ja nie wirklich, aber die Angst es zu sein und noch dicker zu werden. Ich nahm aber nie viel ab in der Zeit. Ich hab mich immer an der Grenze des vertretbaren lang gehangelt. Zumindest zu der Zeit. Wollte auch nur damit sagen, der Gedanke war von dem Zeitpunkt an immer da.

Ich habe mit 16 meine Lehre begonnen, nach einem riesen Kampf mit meinen Eltern, die wollten das ich Sozialpädagokik und Hauswirtschaftsschule mache, statt in die Schule, war ich Nachts mit meiner Freundin in der Disco und hab getrunken, die Disco gehörte ihren Eltern und sie bediente dort, wir flogen beide nach 6 Monaten aus der Schule, wegen Blau machen.

Sie unternahm auf dem Klo der Bahnhofskneipe einen Selbstmordversuch, mit Tabletten, als wir das erfuhren und unsere Zeugnisse bekamen. Ich hab sie dort gefunden, nach dem sie 10 Minuten lang auf dem Klo war und nicht rauskam.

Meine Lehre lief dann 3 Jahre lang. Ich habe mit 15 dann allerdings im Suff einen Unfall mit der Mofa gebaut, kam in Klinik. Der Unfall haute mich aber raus, weil ich 3 Monate ausfiel. Schlüsselbeinbruch mit Op wurde genagelt. Der Nagel kam nach ein paar Wochen oben aus der Schulter allein wieder raus. Neue Op Nagel raus. Ich und meine Angst vor Klinik und Ärzten. Da war ein Einzelzimmer das Tagelang leer stand, an dem Tag kurz vor der Op, wollte ich da aus dem Fenster springen, 7ter Stock, da lag einer im Zimmer.

Ich habe lange mit ihm geredet, und hats mir ausgeredet. An viel vom dem Gespräch erinnere ich mich nicht, ich war zu der Zeit selten nüchtern, denke an dem Tag auch nicht. Ich stand auf der Leiter beim verputzen eines Altbaus, als der Nagel anfing in die Haut zu dringen. Er musste raus, wurde dann auch bei der Nachuntersuchung gesehen. Die Op wollte ich ohne Vollnarkose haben. Ich wollte nicht Hilflos liegen, wehrlos, angewiesen auf andere, habe bis Nachts Theater gemacht, bis ein Doktor sagte " Ok, ohne, aber beschwere dich nicht, weil es weh tut, wir können nur die Haut betäuben".

Die Op wurde dann ohne gemacht. Tat schon kurz ziemlich weh, aber war zu ertragen. Ich hatte dann doch März mit den Nachprüflingen Prüfung, genau 3 Jahre später. Hab ich mit Ach und Krach bestanden. Man erkannte an, das ich Angst hatte und mein Chef war stellvertretender Innungsobermeister, meine Mathelehrer Innungsobermeister. Sie kannten mich und liessen mich Theorie mit 4 durchgehen, wär eigentlich ne 6 gewesen.

Hatte mein Chef immer mokiert, meine langen Haare Extra zur Firma hin zeigen, bin ja fies. Ich war dann ein Jahr Arbeitslos, wohnte noch Zuhause, machte das Haus sauber. Meine eltern gingen arbeiten. Ich fand dann eine Stelle als Schriftenmalerhelfer. Kurz um nach einem Jahr hatte er keine Aufträge mehr und wir wurden alle entlassen. Meine Mutter arbeitete bei Coca-Cola. Man fragte sie ob ich nebenbei arbeiten wolle, Flaschen sortieren im Lager. Hab ich dann gemacht ein paar Monate.

Der Vorarbeiter, der Saftproduktion Amecke, 2te produktion in der Firma, fragte dann ob ich Maschinen bedienen lernen wolle. Ich sagte zu, bekam eine Etikettiermaschine zugewiesen. Man war ich Anfangs verzweifelt, die Maschine wollte oft nicht so wie ich.

Hab Nachts geträumt Flaschen laufen durch mein Zimmer auf Förderbändern. Habs dann ja doch igendwann geschafft, eins zu werden mit der Maschine, sie lief dann 2 Jahre gut durch, dann wurde unsere Belegschaft mit Coca zusammengelegt. Und wir mussten beide Produktionen schaffen in Schichtarbeit. Weil wir ja dann beide da sein mussten. Ich schaute dann nach einer Wohnung in der Nähe der Arbeit.

Die fand ich auch dann. War das einsam in der Wohnung. Vorher 5 Leute, auf einmal allein. Ich lernte Stefan kennen, er arbeitete mit mir zusammen. Nach der Arbeit kam er zu mir, abends ging er nach Hause, sagte er zumindest.

Wir waren 3 Jahre mehr oder weniger zusammen. Irgendwann kam Oliver in die Firma. Ein Bodybuilder, wir redeten viel über seinen Sport, seine Wettkämpfe, seine Freundin die auch den Sport trieb. Er sagte mir oft, wär nicht normal wie unsere Beziehung sei. Oliver ging dazwischen, Stefan haute ab, wir blieben noch eine Weile und Oliver brachte mich dann nach Hause um zu sehen, wo Stefan war und ob Ruhe war.

Er hatte in der zeit meine Wohnung auseinandergepflückt, alle Papiere ,Bücher was er fand, in die Wanne beworfen und einen Eimer hellblaue Farbe drüber gegossen.

Andern Tag holte mich Oliver ab, wir fuhren zu ihm nach Hause, tranken Kaffee und gingen dann zur Arbeit. Stefan entschuldigte sich dann immer wieder, er sei eifersüchtig gewesen usw und es ginge ihm nicht gut. Ein paar Tage später kam raus, das er eine 16 Jährige geschwängert hatte und seine und ihre Eltern auf Hochzeit bestanden, oder Anzeige wegen Verführung Minderjähriger.

Ich sagte ihm dann, das ich das nicht tu und er dafür grade stehen muss, was er an Scheisse gebaut hat. War schwer weiter mit ihm zusammen zu arbeiten. Aber Coca wurde bald aufgelöst und ein paar gingen nach Essen, er auch, ich bekam eine Umschulung vom Amt als Schlosser. Na ja die Beziehung war nie wirklich gut. Er war Egoist im Bett, ich dachte ich wär verrückt, weil Sex ekelhaft empfand, habs auf mich bezogen, das ich nichts fühlte.

Kannte es ja nur so. Er hats mir auch eingeredet, das ich nicht normal wär und Sprüche wien Brett, taten den Rest. Ich fing dann also Umschulung an.

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