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Sie war gerade ein Jahr mit ihrem Freund Daniel zusammen, da musste sie sich schnell vor der Chemotherapie Eizellen entnehmen lassen und einfrieren — um die Familienplanung nicht zu gefährden.

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Die Quarnebecker setzen auch ganz auf den …. Die Katze ist aus dem Sack: Kita-Neubau am Sportplatz Kusey. Nun ist die Katze aus dem Sack: September, um 19 Uhr im Ratssaal veröffentlicht.

Wetter in Klötze Bandau - Das Kunrauer Bodenordnungsverfahren ist abgeschlossen wir berichteten. Teilweise wurden neue geschaffen, teilweise alte …. Kraftsportler müssen sich noch bis gedulden Klötze. Versteckte Kameras zeichnen die authentischen Reaktionen der Passanten auf. Das Ergebnis der Testreihe die selbstverständlich keinen Anspruch auf statistische Gültigkeit erhebt: Zwei Drittel der Passanten taten nichts. Ein türkischer Busfahrer in Berlin wird vor den Augen zahlreicher Fahrgäste erst attackiert und dann brutal niedergestochen, er ist schwer traumatisiert und wird wohl nie wieder Bus fahren können.

Ein Mädchen wird in der U-Bahn von einem Betrunkenen beschimpft und mit einer Bierflasche am Kopf so schwer verletzt, dass sie in ärztliche Behandlung muss.

Sie und ihre Freundin rufen vergeblich um Hilfe. Welchen Einfluss haben Herkunft und Kindheit für couragiertes Handeln? Gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen? Er erläutert aus der Sicht der Forschung, was einen Helfer auszeichnet und warum so viele Menschen wegsehen.

Mit 19, kurz nach dem Abitur, hat ihr einziger Sohn Riccardo einen Motorradunfall. Er überlebt, ist aber schwer hirngeschädigt, ein Wachkomapatient mit starken Krämpfen, der nicht essen, nicht sprechen, sich kaum bewegen kann, ohne jede Aussicht auf Heilung oder Linderung — gefangen in seinem Körper.

Nur mit den Augen kann er sich mitteilen. Ihr Ricci leidet, und sie mit ihm. Immer wieder gibt er ihr zu verstehen, dass er so nicht leben will. Neun Jahre kämpft sie für ihn, neun zermürbende, sie gänzlich überfordernde Jahre. Und als sie selbst erkrankt und um ihr eigenes Leben fürchtet, tut sie ihm diesen schwersten Gefallen, sie gibt ihm Schlafmittel in die Magensonde und versucht erfolglos, sich auch selbst zu töten.

Er erzählt aber auch vom Aufwachen von Brigitte R. Erst nach und nach kam sie ihm auf die Schliche und fiel darauf ins Bodenlose. Ein überwältigendes Gefühl von Scham überkam sie, und dann setzten Depressionen ein. Bei den Recherchen in Österreich hat sie erfahren müssen, dass ihr geliebter Onkel an der Vergasung von Dort begegnet ihr ein Journalist, der kurz vor Rennos Tod ein Tonbandinterview mit ihm aufgenommen hat, sowie Angehörige von Opfern, die im Schloss Hartheim ermordet wurden — für Mireille als Angehörige eines Massenmörders ein besonders schamvoller Moment.

So erging es auch ihrer Klientin Claudia Thoms 32 , die von früh an gelernt hat, das Alkoholproblem ihres Vaters möglichst zu übersehen. Dabei hat sie sich unentwegt der durch den Alkoholismus bedingten familiären Situation angepasst und untergeordnet. Seit dem macht ihr ein Schuld- und Schamgefühl schwer zu schaffen. Nun will sie endgültig das Schweigen brechen. Niemand im Dorf hat mitbekommen, was hinter den Mauern und im Wald geschah: Damit der Junge darüber niemals etwas verlauten lässt, wurde ihm ein Kissen auf den Kopf gedrückt.

Nun spricht er das erste Mal über diese Gewalterfahrungen. Wie wird seine Familie darauf reagieren? Ralf Vogt aus Leipzig. Beide sind verwitwet, waren einsam und sehnten sich zurück nach ihrer Jugendliebe.

Die junge Amerikanerin war gerade mit ihrer Familie nach Deutschland gekommen. Als er nach Kriegsende zurück kam, war Romys Elternhaus ausgebombt, niemand wusste etwas von dem Mädchen. George machte sich aus dem Staub, und Susanne heiratete ein paar Jahre später einen anderen.

Doch wo ist George geblieben? Die Suche nach der Jugendliebe wird immer mehr zum Trend. So haben sich auch Hartmut Kötter aus Bielefeld und Ursula Mühring aus Bremen, beide Mitte 60, mehr als 30 Jahre nach ihrer heimlichen Affäre auf Norderney wieder gefunden und sind ein festes Paar geworden.

Was wäre, wenn wir immer zusammen geblieben wären? Er hätte Politiker oder Diplomat werden und wie alle seine Verwandten dem Kaiserreich Äthiopien dienen sollen. Doch aus den hoch fliegenden Plänen wurde nichts. Der junge Asfa-Wossen Asserate musste sich eine ganz neue Zukunft gestalten. Der Film schildert den Weg des jungen Prinzen in Deutschland - ein Weg, der entscheidend geprägt ist von seinem äthiopischen Elternhaus und dem alles verändernden Bruch in seinem Leben. Die Wohnung in Hamburg-Altona ist leer: Das Sozialamt hat den Antrag auf Erstausstattung abgelehnt mit der Begründung, sie müsste längst alles Nötige besitzen.

Doch die Realität sieht anders aus: Celina hat noch nicht einmal eine dicke Winterjacke. Und nur ein einziges Paar Schuhe. Claudio, 11, bräuchte dringend einen Computer für die Hausaufgaben. Pauli düst, sieht man ihm die Armut nicht an. Doch er schleppt gespendete Lebensmittel nach Hause, wo seine Familie zu fünft in einer 3-Zimmer-Wohnung lebt. Auch Fabio, 9, und seine Mutter. Für die notwendigsten Lebensmittel und einfache Kleidung reicht es gerade, doch für Freizeit bleibt nichts übrig.

Und Klassenreisen sind nur mit Unterstützung der Schule möglich. Einmal wollte er sich sogar das Leben nehmen. So kann verhindert werden, dass die Familien mit ihren Problemen allein bleiben und Gewalt oder Verwahrlosung überhand nehmen. Und doch ziehen viele ältere Menschen noch einmal um ins Altersheim. Mit diesem Umzug sind oft enorme Ängste verbunden: Aber nicht alle Umzüge ins Heim sind von Hoffnungslosigkeit begleitet.

Dazu zeigt dieser Film einige Beispiele. Endlich fühlt sie sich nicht mehr allein. Sie schafft es kaum noch, ihre Wohnung zu verlassen. Noch kann sie selbständig wirtschaften. Doch wenn das nicht mehr klappen sollte, geht auch sie ins Heim. Der Film erzählt an insgesamt vier Beispielen von Paaren, Männern und Frauen und deren Angehörigen von der schwerwiegenden Entscheidung, in ein Altersheim zu gehen.

Was bringt einen in den besten Lebensjahren dazu, sich umbringen zu wollen? Gesunde Menschen, beruflich erfolgreich, familiär verankert, und dennoch so verzweifelt, den Tod dem Leben vorzuziehen — warum? Offenbar hat die attraktive Frau ihren Ehrgeiz durch Kaufsucht und Betrug kompensiert.

Claudia Webel ist eines von 69 Suizidopfern der Stadt Dortmund im Jahr , eines von jährlich ca Menschen bundesweit — damit sterben weit mehr Menschen durch Selbsttötung als durch Unfälle. Etwa zwei Drittel davon sind Männer. Ihre Psychotherapeutin Ingrid Israel erklärt: Das sind Ziele, die im Leben stehen.

Pressereaktion, Süddeutsche Zeitung, Liz Wieskerstrauch dringt tief in Abgründe vor, und sie tut es auf eine derart sensible Weise, dass man vergisst, wie Medien sonst oft mit Menschen umgehen, denen derart viel Leid widerfahren ist. Was die Protagonisten von Ich bring mich um!? Deshalb ist, manchmal, auch der Film nicht zu ertragen - in diesem Fall ein Beleg für Qualität.

Der Hochzeitstermin stand schon fast, da passierte das Schreckliche: Im Frühjahr wird die 25jährige Erzieherin Claudia Becker bei der Nachtschicht von einem Jugendlichen mit dem Messer hinterrücks niedergestochen. Zwei Tage schwebt sie in Lebensgefahr und muss mehrfach operiert werden. Nach der Freude, doch überlebt zu haben, kommt bei Claudia der Schock: An das Geschehen selbst, das Messerattentat, kann sie sich nicht erinnern, das macht sie nur noch hilfloser.

Die bis dato willensstarke junge Frau erkennt sich selbst nicht wieder. Angstzustände, Albträume, Panikattacken, ein Gefühl, als würde sie neben sich stehen, Unkonzentriertheit, Wut und unbegründete Schuldgefühle, alles das bringt sie aus ihrer bislang geradlinigen Bahn.

Deshalb hat sich Claudia Becker rechtzeitig Unterstützung von einem Psychotherapeuten geholt. Nach einem knappen halben Jahr traut sie sich sogar wieder zum Tatort. Pressereaktion, Osnabrücker Zeitung, Liz Wieskerstrauch ist eine eindringliche Dokumentation fernab jedes Voyeurismus gelungen Nach jahrzehntelangem Schweigen und Verdrängen kehren die detaillierten Erinnerungen an das Erlittene meist erst im Alter zurück, massiv und quälend - wenn das Berufsleben abgeschlossen ist.

Vor allem die Erinnerung an den Tag, als er als 18jähriger vor der Entscheidung stand, zu töten oder getötet zu werden, lässt ihn nicht los. Jahrzehntelang hat seine Frau zwar gewusst, dass ihn der Krieg nervlich zerrüttet hatte, aber ihr Mann sprach nicht darüber.

Auch Jahrzehnte nach dem Krieg plagten sie immer noch Albträume. Doch ihr Mann wollte nichts davon wissen und ihre Söhne bis heute nicht. All das hatte er erfolgreich verdrängt, sich aber zeitlebens über das Gefühl gewundert, nie und nirgendwo angekommen zu sein - das Gefühl der totalen Verlorenheit holt ihn bis heute ein. Jetzt schreibt er alles auf und erzählt manches davon sogar den Enkelkindern. Wie Menschen mit den psychischen Folgen des Zweiten Weltkriegs umgehen, schildert dieser Film von Liz Wieskerstrauch unaufgeregt und leise.

Alles lebte von historischen Bildern, die Berichte der Traumatisierten, ihrer Angehörigen und der Therapeuten machten das Elend der seelischen Verwundungen klar. Wie konnte ein Tischlermeister seine Erinnerungen an seine Kindheit voller kriegsbedingter Verlassenheit jahrzehntelang verschweigen? Wieso musste eine Familie auf die extreme schmerz- und geräuschempfindliche Genervtheit ihres Vaters Rücksicht nehmen, ohne von der Ursache zu erfahren, den Fronterlebnissen? Jetzt, nach dem Ende des Arbeitslebens, brechen die Verdrängungswälle zusammen.

Zwei Tage lang schwebt sie in Lebensgefahr. Nachdem die körperlichen Wunden langsam vernarben, brechen die seelischen auf: Georg Pieper hilft ihr, das traumatische Ereignis zu bearbeiten und in wenigen Wochen die Angst zu überwinden. Am Ende traut sie sich sogar wieder zum Tatort. Der Krankenpfleger Jürgen Frommelt überlebt einen schweren Autounfall, doch seine Freundin und seine beiden Kinder sterben am Unfallort. Das wirft ihn vollkommen aus der Bahn. Er kündigt die Wohnung, gibt seinen Job auf und reist von Ort zu Ort, immer auf der Flucht vor sich selbst.

Doch die Flashbacks verfolgen ihn überall hin: Nach zwei Selbstmordversuchen nimmt er endlich psychotherapeutische Hilfe an. Die an sich lebenstüchtige Marlies Rooch bekommt Mitte 40 einen Schlaganfall, und danach quälende Panikattacken.

Die Ärzte wissen nicht weiter. In einer Traumastation wird ihr mit den neuesten therapeutischen Methoden geholfen.

Eine Art Elegie oder Hommage, wie ein Gemälde Der Film macht Hoffnung und vermittelt: Es gibt eine Traumatherapielandschaft, ein Netzwerk, viele Zentren, das ist gut so, denn es entlastet die einzelnen Anbieter.

Es normalisiert diese Therapieform In Zeiten knapper Arbeit ist Mobilität gefordert. Immer mehr berufstätige Paare arbeiten an weit auseinander liegenden Orten, so dass ein gemeinsamer Alltag kaum noch möglich ist. Aber nicht jede Beziehung hält die Pendelei aus. Stefan Reim wohnt in Süddeutschland und arbeitet in der Flugzeugbranche überwiegend in Hamburg.

Als seine Freundin ihn während der Schwangerschaft dringend brauchte, war er nur ab und zu an den Wochenenden zu Hause. Die Verletzungen, die daraus entstanden sind, waren selbst durch eine Paartherapie nicht mehr zu heilen. Lange waren sie out - nun scheinen sie wieder in zu sein: Ein Buch mit dem Titel "Manieren" erobert die Bestsellerlisten. Bedarf gibt es sicherlich auch - weniger, was den richtigen Gebrauch von Messer und Gabel betrifft, wohl aber für den angemessenen sozialen Umgang miteinander.

Rücksichtsvoller Umgang und gar Hilfsbereitschaft sind im Alltag wahrlich nicht gang und gäbe. Nur so ist es zu erklären, dass ein Bremer Lehrer seinen Schülerinnen und Schülern per Extra-Unterricht gute Umgangsformen eintrichtert und damit enorme Resonanz in den Medien erhält.

Auch in diesem Film ist er vertreten. Dabei ist es eigentlich Sache der Eltern, bereits in der Kinderstube höfliches Verhalten zu lehren. Wie man das macht, zeigt eine Familie mit zwei Kindern. Allerdings liegen auch Benimm-Apostel und Etikette-Prediger nicht immer richtig. Vielleicht kommt es beim Thema "Gutes Benehmen" einfach nur darauf an, den Mitmenschen überhaupt erst einmal wahrzunehmen und ihn dann so zu behandeln, wie man es selbst gerne hätte.

Und es funkt gewaltig. Doch die letzten 60 Jahre mit Ehe, Kinder, Beruf haben jeden anders geprägt. Werden sie dennoch zueinander finden? Sie hat das Alleinsein satt. Ihr fehlt nicht nur Zärtlichkeit, auch Sex, sagt sie.

Ihm fehlt vor allem das Gespräch, sagt er. Sie leben beide in einem Seniorenstift, noch immer in zwei getrennten Wohnungen, aber eigentlich sind sie fast immer zusammen, inzwischen auch nachts.

Zwei Jahre lang hat Alfred Hoffmeister beharrlich um sie geworben. Doch eines Tages gab er ihr einfach einen Kuss. Der Zufall hatte ergeben, dass sie am selben Tag in zwei Wohneinheiten nebeneinander eingezogen sind.

Es war Liebe auf den ersten Blick, darin sind sie sich einig. Wenn er sie umarmt, hat er Herzklopfen. Sie beschenken sich mit gegenseitiger Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit und mit Komplimenten: Wenn nur die Angst nicht wäre, einer könnte den anderen verlieren. Sie und der Krankenpfleger Matthias werden in diesem Film bei ihrer anstrengenden Arbeit begleitet.

Manchmal geht es dabei auch um Leben und Tod, da auf dieser Station auch Krebspatienten betreut werden. Für Schwester Angela und den Pfleger Matthias ist der gute Kontakt zu den leidgeprüften Kranken das Wichtigste an ihrem Beruf - auch wenn ihnen dafür nicht genug Zeit bleibt. Das Mitfühlen und Hoffen für die Patienten begleitet die beiden ständig.

Vor und nach einer Operation ist die Bertreuung, die emotionale Zuwendung wichtig. Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen lassen hier niemanden kalt. Wechseljahre klingt wie Todesurteil", sagt eine der Betroffenen, und die Aussagen vieler anderer bestätigen dies. Manche finden aber auch, "dass die Wechseljahre das beste sind, was mir passieren konnte. Sie schlucken Hormone, um der gefürchteten Osteoporose zu entkommen oder ihr seelisches Gleichgewicht wieder zu finden.

Oder verzichten aus Angst vor Krebs auf die Hormone und probieren tausend andere Mittel gegen die Qualen der Wechseljahre. Nicht immer ist klar, ob es wirklich die Wechseljahre sind, die einem zu schaffen machen, oder eher die Lebensumstände: Die Kinder gehen aus dem Haus, die Eltern werden krank oder sterben, langjährige Beziehungen gehen zu Ende, das sexuelle Empfinden verändert sich, das Alter wird sichtbar, der Tod rückt spürbar näher.

Doch der Tunnel hat irgendwann ein Ende, und die Frauen ziehen Bilanz, entdecken neu gewonnene Freiräume, entwickeln Perspektiven für den letzten Lebensabschnitt. So manche stürzt sich jetzt erst wild ins Berufsleben oder erfährt eine neue Liebe. In diesem Film berichten Frauen von ihren Erfahrungen mit diesen verrückten Jahren. Jede erlebt die Wechseljahre anders und viele versuchen, dieses Wechselbad der Gefühle zu nutzen für neue Erfahrungen und neue Anfänge.

Sandra und Antje sind beide aufgewachsen in satanistischen Zirkeln, sind als Kinder missbraucht und gefoltert worden. Seit mehr als zehn Jahren hatten die Geschwister keinen Kontakt zueinander. Jetzt haben beide unabhängig voneinander den Mut gefunden, Anzeige zu erstatten gegen Unbekannt und - gegen ihre eigenen Eltern.

Und ihre Aussagen sind identisch. Ein Film, der erzählte, wie Nicki, eine durch rituellen Missbrauch schwer traumatisierte Frau, sich auf die Spurensuche nach Tätern und Tatorten gemacht hat. Etliche Frauen, die sich gemeldet haben, bestätigen Nickis Geschichte. Karin, die wie Nicki Opfertötungen miterlebte, oder Katharina, die Nicki im Film wiedererkannte und darüber hinaus noch Nickis Erinnerung an einen Täternamen bestätigt.

Auch sie hat Anzeige erstattet. Fast alle Opfer werden früher oder später selbst zu Tätern gemacht. Sie werden gezwungen, sich selbst schuldig zu machen, damit sie niemals aussagen.

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, hat Annette Selbstanzeige erstattet, sich bezichtigt, einen Menschen getötet zu haben. Sie ist, wie Karin, wie Sandra, nicht multipel, also nicht, wie viele andere Opfer, als Folge der erlittenen Qualen in mehrere Identitäten gespalten. Das erhöht zum einen die Glaubwürdigkeit aller und zum anderen die Chancen für tatsächliche Ermittlungen.

Wie in diesen Fällen ermittelt wird und warum in anderen Fällen die Opfer zwar keine Anzeige erstatten, aber anonym aussagen wollen, davon erzählt diese weitere Filmdokumentation. Autorin Liz Wieskerstrauch blättert in ihrer sehenswerten Reportage noch weitere Fälle von rituellem Missbrauch in Deutschland auf, die als direkte Reaktion auf ihren Film "Höllenleben" aktenkundig wurden.

Was sie an Material und Aussagen zusammenträgt, fügt sich auch in der Fortsetzung "Höllenleben - Der Kampf der Opfer" zu einem erschütternden Porträt, zumal Wieskerstrauch auch die Arbeit der ermittelnden Behörden kritisch beleuchtet Liz Wieskerstrauch ringt klug und nützlich für die Opfer. Sie verfällt nicht einmal in Aufklärungseifer, sie hält sich zurück, bleibt sachlich, beinahe unterkühlt.

Dadurch bekommen die schrechklichen Erlebnisberichte starkes Gewicht. Die Opfer habe keine Lobby Frauen, Männern und Kindern.

Ein ärztliches Gutachten bescheinigt ihr eine multiple Persönlichkeit. Wie die meisten Betroffenen wurde auch Nicki als Kleinkind traumatisiert. Die Spaltung eines Menschen in unterschiedliche Personen wird durch schwerste körperliche und seelische Gewalterfahrungen ausgelöst. Eine Person allein kann die Gewalt nicht ertragen. Sie wollen aufdecken, aufklären und nehmen Kontakt mit der Bremer Filmemacherin Liz Wieskerstrauch auf.

Ihr neuestes Projekt "Höllenleben" geht einen Schritt weiter. Präzise erinnern sich Nicki und unterschiedliche Innenpersonen an die seelischen und körperlichen Grausamkeiten, die ihnen im Kindesalter angetan wurden: Folter, Vergewaltigung und ritueller Missbrauch durch eine satanistische Sekte. Nur zwei der zahlreichen Täter sind Nicki bekannt: Die anderen Satanisten blieben hinter rituellen Masken und schwarzen Umhängen verborgen.

Einfühlsam nähert sich die Autorin den verschiedenen Innenpersonen. Der Autorin ist ein bewegender Film gelungen, der das Thema ritueller Missbrauch an Kindern in radikaler Deutlichkeit an die Öffentlichkeit bringt. Nach der Ausstrahlung am heutigen Mittwoch werden die Ermittlungen aufgenommen. Eine verstörende Dokumentation, nichts für schwache Nerven.

Und leider eine wahre Geschichte. Schwierige Ermittlungen nach "Höllenleben"-Film Polizei nimmt Vorwürfe ernst, Ermittlungen eingeleitet Sie ist 30, er Diese Meldung sorgte für Schlagzeilen. Denn er ist Rudi Carrell, einer der populärsten Showmaster des deutschen Fernsehens. Immer mehr Deutsche werfen Vorurteile und Traditionen über Bord und tun es einfach. Was macht diese Menschen trotz ihres Altersunterschieds und ihrer unterschiedlichen Lebenserfahrungen zu Paaren?

Rundum alle bestreiten, dass die Altersdifferenz in ihrer Beziehung irgend eine Bedeutung hätte. Spürbar wird sie trotzdem. Und natürlich stehen die Eheleute besondere Konflikte und Krisen miteinander durch, bis sie ihre Wege und Rollen gefunden haben - oft quer zur üblichen Geschlechterrollenverteilung.

Richtig ist aber auch die Feststellung, dass sie sich sehr viel Mühe miteinander geben und den anderen in seinem Anderssein respektieren. Sie, 47, Fotografin und Filmcutterin mit drei Kindern aus der früheren Ehe, seit sechs Jahren liiert mit ihm, 30, Physikstudent aus Indien, getrennt wohnend, ein intellektuelles Paar ohne Scheu vor Auseinandersetzungen. Die beiden wollen heiraten.

Ihr erstes gemeinsames Projekt - ein Hotel in landschaftlich reizvoller Region - haben sie aufgegeben. Das neue Leben der Hera Lind steht unter einem selbsterzeugten öffentlichen Glückszwang. Jahrelang galt sie als erfolgreiche Karrierefrau und patente Mutter, die bravourös beides unter einen Hut bekommt. Durch die unerwartete Trennung vom Vater ihrer Kinder und von den beiden Söhnen ist sie vom Sockel gestürzt und öffentlich als treulose Rabenmutter beschimpft worden.

Sie habe damals ihr angeblich harmonisches Familienleben vermarktet und versuche dies nun auch mit ihrer neuen Liebe, wird ihr vorgeworfen. Ihr Leben hat sich radikal verändert.

Kann Hera Lind ihre - mediengerecht präsentierte - Verliebtheit in den Alltag retten mit einem Mann, der von ihr finanziell abhängig ist?

Wie erlebt sie die Trennung von ihrem Leben in altgewohnter Umgebung, von ihren Söhnen? Pressearchiv WDR "Menschen hautnah": Sie ist 23 Jahre alt und hat eine dreijährige Tochter. Sie ist eine junge Frau - und sie ist auch ein kleiner Junge, ein Mädchen, ein Kleinkind sogar, dann wieder ein cooler Typ, eine Traurige, eine Verängstigte, ein Kämpfer und Verteidiger, eine exakt Analysierende, Reflektierende, mal weiblich, mal männlich identifiziert. Robin ist eine multiple Persönlichkeit infolge einer tiefen Traumatisierung als Kind.

Sie hat gelernt, damit zu leben, dass in unterschiedlichen Situationen verschiedene Innenpersonen auftauchen und die Regie übernehmen.

Um diese Situationen organisierter Gewalt seelisch zu überleben, hat sich ihre Psyche in mehrere Persönlichkeiten aufgespaltet. Sie hat gelernt, Menschen zu vertrauen. Ihre Tochter liebt sie über alles - und beschützt sie, so gut es geht, vor ihren abgründigen Personenwechseln.

Ein Film mit tiefen Einblicken in eine schwer verletzte Seele, ein aufrüttelndes Dokument über die Folgen frühkindlichen Missbrauchs. Das Besondere an diesem Porträt ist, dass es der Filmemacherin und ihrem Team, das nur aus Frauen bestand, gelungen ist, im Laufe der Dreharbeiten das Vertrauen von Robin zu gewinnen, und dass sie deshalb alle Innenpersonen kennen lernen und filmen durfte Die ehrgeizige Journalistin Maike und den Kameramann Christopher verbindet mehr als eine Arbeitsbeziehung.

Maike fühlt sich vor allem durch die Geschichten angesprochen, die Christopher ihr anvertraut und zumutet, Geschichten von gegenwärtigen Affären und vergangenen Lieben. Ihm hingegen wird erst während gemeinsamer Dreharbeiten im Bürgerkriegschaos von Sarajewo klar, dass sie mehr für ihn ist als einfach eine nette Kollegin.

Doch immer wieder gelingt es der Schauspielerin Sara, den Kameramann um den Finger zu wickeln, während Maike ehrlich bemüht ist, auch in quälender Eifersucht nicht in die üblichen Verhaltensmuster zu verfallen. Bei einem Besuch im Wendland erfährt Christopher, wie Sara auch als Mutter mit den nicht immer gefahrlosen Protesten ihres heranwachsenden Sohnes gegen die Castor-Transporte konfrontiert ist.

Doch dieser Job wird für ihn zur Tortur. Liz Wieskerstrauch erzählt eine Dreiecksgeschichte, bei der bis zum Ende offen bleibt, wie sie ausgeht, eine Geschichte von der Faszination des Erzählten, eine Erzählung aus der Perspektive der Kamera, die die Ereignisse Mitte der 90er Jahre pointiert und in kraftvoller Sprache wiedergibt, bis hin zu erotischen, voyeuristischen Momenten.

Liz Wieskerstrauch verarbeitet das Thema Heimatverlust aus einer neuen Perspektive: Für die älteren Familienmitglieder ist der Heimatverlust unüberwindbar. Die Jüngeren nehmen den Zusammenbruch letztlich doch als Chance zu einem Neubeginn.

Erzählerin ist Madeleine-Luise, genannt Malu, die die einzelnen Schicksale hinterfragt und die Folgen der weiteren Entwicklung zu verstehen sucht. Erzählung und Analyse greifen ineinander. Malu empfiehlt die überlieferte Erinnerung als Täuschung und erfindet gegen das Verschweigen Geschichten: Erst dort erfährt sie die eigentliche Wahrheit: Mit ihrer straffen Sprache malt die Schriftstellerin mit wenigen Strichen beeindruckende, oft beklemmende Bilder, mit denen man zugleich die gestaltende Hand der versierten Filmemacherin spürt.

Da fesselt die scheinbar lapidare Schilderung von Verfolgung, Mord und Totschlag, um im nächsten Augenblick die unauslöschliche Szene vom Tod als letzter Würde einzubrennen, wo sich polnische Offiziere durch kollektiven Selbstmord der "Entehrung" entziehen Das Besondere an dem Roman der gebürtigen Nürnbergerin ist die Sichtweise. Nicht eigenes Erleben prägt die Geschichte, in der die Flucht aus Schlesien und der Zweite Weltkrieg einen zentralen Raum einnehmen, sondern der Blickwinkel der Nachgeborenen.

Imaginationen vermischen sich mit Tatsächlichem, ohne die Erzählungen mit verschnörkelter Phantasie zu überladen. Worte verwandeln sich in Bilder und Sätze in Landschaften Viel Aroma und Stimmung einer Zeit, die schon ganz entfernt zu sein schien. Ein solider Erzählstrom mit vielen schönen sensualistischen Einfärbungen. Und wie aufregend und nützlich ist ein genealogisches Lesezeichen Sehr gelungen und anschaulich auch das gutsherrliche Leben in Schlesien Was für eine kraftvolle Sprache Wenn Worte gegen das Vergessen eingesetzt werden, wenn sie der Zukunft vorauseilen und sie zu bestimmen versuchen, wirken sie friedensstiftend.

Literatur also verändert die Welt kraft ihrer Imagination Gegen atomare Sprengkörper anzuschreiben, die beiden Machtblöcke mit Worten überzeugen zu wollen - beides kann sich dem Vorwurf des Anachronismus kaum entziehen. Was übrig bleibt ist das Schreiben gegen die Vergeblichkeit Wie korrespondiert die politische Situation mit der individuellen Entwicklung? Inwieweit greift die Politik in die Biogrpahie des Einzelnen ein? In den Portraits werden Standpunkte diskutiert, die um diesen Punkt kreisen, schon um denjenigen Paroli zu bieten, die noch immer die Meinung vertreten, engagierte Literatur könne gar keine literarische Qualität aufweisen, um diesen Besserwissern, nach denen jede Begabung ein Sichaussetzen automatisch verbiete, das Gegenteil vorzuführen: Schreiben als Widerstand, Schreiben um zu verarbeiten, Schreiben um zu überleben Gute Portraits deutscher Autoren und Autorinnen Liz Wieskerstrauch ist es gelungen, ein anschauliches Bild vom Leben und Schreiben zeitgenössischer Autoren zu vermitteln Vorliegender Roman ist eine Synthese aus fiktiven Alltagsgeschichten und der politischen Chronik des Jahres In ihrem ersten Roman "Spurensuche" gelingt Liz Wieskerstrauch beklemmend genau die Schilderung einer in den späten 70er Jahren herrschende Stimmung allgemeiner Unsicherheit.

Die Furcht vor Denunziation, die Scheu vor Parteinahme, das Erschrecken vor Rechts- und Linksradikalismus lassen den politischen Bereich massiv auf den privaten übergreifen Ein spannendes, flüssig geschriebenes Buch, das zum Nachdenken anregt und Handlungsimpulse vermittelt, ohne schlichte Lösungen anzubieten Helfen oder wegschauen - Mut zur Zivilcourage. Wenn Eltern ausrasten - Gewalt gegen Kinder.

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Die Heiratswütigen - Wenn Menschen sich immer wieder trauen. Nicolas in der Traumatherapie bei Andreas Krüger. Karin und Slava vor ihrem Haus in Sibirien. Geht es der Pflanze gut, freut sich der Mensch. Hilfe, wer bin ich? Sabine Barthelmes hat nach ihrem Gedächtnisverlust in Hamburg ein neues Leben angefangen. Ernst Hölscher hat panische Angst vorm Zahnarzt, doch nach dem Coaching lässt er die Behandlung entspannt über sich ergehen.

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